11.08.11|07:25
SUNWAYS AG
Sunways schließt zweites Quartal 2011 mit ausgeglichenem Nachsteuerergebnis ab
Die Sunways AG, einer der führenden Anbieter für Solartechnologie (SWW:GR, SWWG.DE, ISIN DE0007332207), hat ihr zweites Quartal 2011 mit einem Nachsteuerergebnis in Höhe von 0,2 Mio. € abgeschlossen (Q2/2010: 3,5 Mio €). In einem von starker Volatilität geprägten Marktumfeld infolge einer verringerten Nachfrage, vor allem in Deutschland, und eines angebots-bedingten massiven Drucks auf die Preise für Photovoltaik-Komponenten setzte Sunways im zweiten Quartal 38,7 Mio. € um. Dies ist im Vergleich zum Vorjahresquartal ein Rückgang um 40,1 Prozent (Q2/2010: 64,6 Mio. €). Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit -6,3 Mio. € ebenfalls deutlich unter dem Vergleichsquartal des Vorjahres (Q2/2010: 5,0 Mio. €). Das Nachsteuerergebnis des vergangenen Quartals wurde durch den Zufluss des zweiten Kaufpreisanteils (Earn-out) in Höhe von 4,9 Mio. € aus dem Verkauf der MHH Solartechnik GmbH wesentlich beeinflusst. Der Gewinn je Aktie lag bei 0,01 € im Quartal (Q2/2010: 0,30 €). Die...
Die Sunways AG, einer der führenden Anbieter für Solartechnologie (SWW:GR, SWWG.DE, ISIN DE0007332207), hat ihr zweites Quartal 2011 mit einem Nachsteuerergebnis in Höhe von 0,2 Mio. € abgeschlossen (Q2/2010: 3,5 Mio €). In einem von starker Volatilität geprägten Marktumfeld infolge einer verringerten Nachfrage, vor allem in Deutschland, und eines angebots-bedingten massiven Drucks auf die Preise für Photovoltaik-Komponenten setzte Sunways im zweiten Quartal 38,7 Mio. € um. Dies ist im Vergleich zum Vorjahresquartal ein Rückgang um 40,1 Prozent (Q2/2010: 64,6 Mio. €). Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit -6,3 Mio. € ebenfalls deutlich unter dem Vergleichsquartal des Vorjahres (Q2/2010: 5,0 Mio. €). Das Nachsteuerergebnis des vergangenen Quartals wurde durch den Zufluss des zweiten Kaufpreisanteils (Earn-out) in Höhe von 4,9 Mio. € aus dem Verkauf der MHH Solartechnik GmbH wesentlich beeinflusst. Der Gewinn je Aktie lag bei 0,01 € im Quartal (Q2/2010: 0,30 €). Die Ergebnisentwicklung in den ersten sechs Monaten 2011 ist unter anderem von der Entwicklung der Marktpreise für Wafer und Solarzellen in diesem Zeitraum geprägt. Im Vergleich zu den Einkaufspreisen für Wafer, die erst zum Ende des zweiten Quartals 2011 deutlich gefallen sind, besteht bereits seit Anfang des Jahres ein dauerhafter Druck auf die Verkaufspreise für Solarzellen und Solarmodule. Die für das Frühjahr 2011 ungewöhnlich schwache Nachfrage und die hohen Lagerbestände führten im Verlauf der ersten beiden Quartale 2011 zu massiven Preisrückgängen bei Solarzellen und Solarmodulen. Zusätzlich verschärft wurde die Lage in Deutschland und verschiedenen Auslandsmärkten durch die Unsicherheit bei Investoren und Verbrauchern hisichtlich der weiteren Förderung der Solarenergie. Im ersten Halbjahr 2011 erzielte Sunways einen Konzernumsatz in Höhe von 60,9 Mio. €, was einem Rückgang um 44,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht (H1/2010: 108,9 Mio. €). Mit den Vorgaben aus dem ersten Quartal summierte sich das Betriebsergebnis (EBIT) in den ersten sechs Monaten auf -9,8 Mio. € (H1/2010: 9,7 Mio. €). Das Nachsteuerergebnis war mit -2,5 Mio. € ebenfalls negativ (H1/2010: 5,6 Mio.€).
Belebung der Nachfrage vor allem im Ausland
Die Sunways AG erzielte im zweiten Quartal 2011 einen Auslandsumsatz von 19,4 Mio. € (Q2/2010: 13,0 Mio. €), der nahezu vollständig in Europa realisiert wurde. Rund 70 Prozent der Umsatzerlöse außerhalb Deutschlands entfielen auf Italien. Der dortige Absatzmarkt gewann nach der Entscheidung über die zukünftigen staatlichen Förderbedingungen spürbar an Dynamik. Im ersten Halbjahr 2011 wuchs der Auslandsumsatz um 61,0 Prozent und erreichte 32,3 Mio. €. Im Vergleichszeitraum 2010 hatte er noch bei 20,1 Mio. € gelegen. Insbesondere der Produktbereich Solarmodule trug zu der positiven Entwicklung bei.
Absatz von Solarmodulen auf neuem Höchststand
Der Absatz von Solarmodulen erreichte im zweiten Quartal 2011 einen neuen Höchststand. Er stieg gegenüber dem Vergleichsquartal um 5,6 Megawatt peak auf 21,7 Megawatt peak. Infolge des massiven Preisdrucks bei Solarmodulen sanken die Verkaufspreise allein im Zeitraum März bis Juni 2011 um durchschnittlich rund 13 Prozent. Das Geschäft mit Solarinvertern erholte sich im zweiten Quartal 2011 sowohl bei Absatz als auch bei Umsatz, erreichte jedoch nicht das Niveau des zweiten Quartals 2010. Im Segment Solarzellen blieben Absatz und Umsatz bedingt durch eine Änderung des Geschäftsmodells hinter denen des Vorjahresquartals zurück. Im Rahmen der Ende 2010 mit der LDK Solar vereinbarten Modulherstellkooperation werden steigende Anteile von Sunways Solarzellen durch LDK in Sunways Solarmodule eingebettet. Dadurch verringerte sich der extern realisierte Absatz im Segment Solarzellen während der ersten beiden Quartale 2011.
Aussichten für 2011
Die schwache Nachfrage nach Photovoltaik-Komponenten und der Angebotsüberhang in den ersten Monaten des Jahres haben sich im zweiten Quartal teilweise fortgesetzt. Nach Vorlage der Umsätze und Auftragseingänge im April hatte die Sunways AG die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2011 zurückgenommen. Mit Blick auf die zunehmende Marktvolatilität infolge der anhaltenden finanzwirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten, der weiterhin verhaltenen Nachfrage in Deutschland und des angebotsbedingten massiven Drucks auf die Marktpreise hält der Vorstand der Sunways AG eine verlässliche Prognose für Umsatz und Betriebsergebnis (EBIT) im Gesamtjahr 2011 nicht mehr für möglich. In dem beschriebenen Umfeld erwarten wir, dass sich die beiden verbleibenden Quartale positiver entwickeln, als das erste Halbjahr.
„Der Preisdruck bei Photovoltaik-Komponenten trifft Unternehmen wie Sunways in besonderem Maße, da wir unsere Wertschöpfung zum großen Teil in Deutschland erwirtschaften. Um unser Ergebnis zu verbessern, haben wir zahlreiche Maßnahmen auf der Absatz- und Kostenseite ergriffen, die wir auch im zweiten Halbjahr konsequent fortführen werden“, sagt Michael Wilhelm, Vorstandsvorsitzender von Sunways.
Wichtige Kennzahlen Q2/2011
Konzern
Umsatzerlöse: 38,7 Mio. € (Q2/2010: 64,6 Mio. €)
EBITDA: -4,7 Mio. € (Q2/2010: 6,6 Mio. €)
EBIT: -6,3 Mio. € (Q2/2010: 5,0 Mio. €)
Konzernüberschuss: 0,2 Mio. € (Q2/2010: 3,5 Mio. €)
Ergebnis je Aktie: 0,01 € (Q2/2010: 0,30 €)
Umsatzerlöse Deutschland: 19,3 Mio. € (Q2/2010: 51,6 Mio. €)
Umsatzerlöse Restl. Europa: 19,4 Mio. € (Q2/2010: 7,2 Mio. €)
Mitarbeiter (30.06.2011): 347 (30.06.2010: 318)
Segment Solarzellen
Umsatzerlöse: 26,5 Mio. € (Q2/2010: 31,1 Mio. €)
EBIT: -2,1 Mio. € (Q2/2010: 5,5 Mio. €)
Absatz: 27,0 MWp (Q2/2010: 30,7 MWp)
Segment Solarmodule
Umsatzerlöse: 29,1 Mio. € (Q2/2010: 29,7 Mio. €)
EBIT: -3,6 Mio. € (Q2/2010: 0,7 Mio. €)
Absatz: 21,7 MWp (Q2/2010: 16,1 MWp)
Segment Solarinverter
Umsatzerlöse: 8,0 Mio. € (Q2/2010: 9,8 Mio. €)
EBIT: -0,4 Mio. € (Q2/2010: 0,3 Mio. €)
Absatz: 38,2 MWp (Q2/2010: 39,3 MWp)
Wichtige Kennzahlen H1/2011
Konzern
Umsatzerlöse: 60,9 Mio. € (H1/2010: 108,9 Mio. €)
EBITDA: -6,5 Mio. € (H1/2010: 12,8 Mio. €)
EBIT: -9,8 Mio. € (H1/2010: 9,7 Mio. €)
Konzernüberschuss: -2,5 Mio. € (H1/2010: 5,6 Mio. €)
Ergebnis je Aktie: -0,21 € (H1/2010: 0,48 €)
Umsatzerlöse Deutschland: 28,6 Mio. € (H1/2010: 88,8 Mio. €)
Umsatzerlöse Restl. Europa: 32,3 Mio. € (H1/2010: 14,3 Mio. €)
Segment Solarzellen
Umsatzerlöse: 34,0 Mio. € (H1/2010: 52,9 Mio. €)
EBIT: -2,9 Mio. € (H1/2010: 7,0 Mio. €)
Absatz: 33,8 MWp (H1/2010: 48,5 MWp)
Segment Solarmodule
Umsatzerlöse: 45,5 Mio. € (H1/2010: 48,4 Mio. €)
EBIT: -4,7 Mio. € (H1/2010: 1,5 Mio. €)
Absatz: 33,4 MWp (H1/2010: 26,1 MWp)
Segment Solarinverter
Umsatzerlöse: 11,1 Mio. € (H1/2010: 18,9 Mio. €)
EBIT: -2,2 Mio. € (H1/2010: 1,2 Mio. €)
Absatz: 51,0 MWp (H1/2010: 77,0 MWp)
Finanzkalender 2011
14.11.2011 – Zwischenbericht zum 30.09.2011 (Q3)
Quelle: Pressemitteilung Sunways AG - 11.08.2011
23.06.11|12:38
Solarbranche fordert die Bundesregierung auf, Solarstrom auf landwirtschaftlichen Flächen wieder zu fördern / Solarparks liefern besonders günstigen Strom / Nur 0,3 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen erforderlich
Landwirtschaftliche Flächen für Solarkraftwerke nutzen
Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) fordert die Bundesregierung auf, der Empfehlung des Bundesrats zu folgen und Solarstrom auf landwirtschaftlichen Flächen künftig wieder zu fördern. Ackerflächen waren im Zuge der letzten Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2010 aus der Solarstrom-Förderung herausgenommen worden. Aus Sicht des BSW-Solar eine falsche Entscheidung, weil Solarparks auf Freiflächen die günstigste Form der Erzeugung von Solarstrom darstellen. „Ebenerdige Photovoltaik-Anlagen verringern den Netzausbaubedarf und beschleunigen so die Energiewende zu konkurrenzfähigen Kosten“, betont Stephan Hansen, Geschäftsführer First Solar Deutschland. „Unsere Gespräche mit Landwirten und Kommunen zeigen, dass ein großes Interesse besteht, auf ertragsschwachen Flächen das Sonnenlicht zu ernten.“
Die Förderfähigkeit neuer ebenerdig errichteter Solarparks ist gegenwärtig weitgehend auf sogenannte Konversionsflächen wie Mülldeponien und ...
Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) fordert die Bundesregierung auf, der Empfehlung des Bundesrats zu folgen und Solarstrom auf landwirtschaftlichen Flächen künftig wieder zu fördern. Ackerflächen waren im Zuge der letzten Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2010 aus der Solarstrom-Förderung herausgenommen worden. Aus Sicht des BSW-Solar eine falsche Entscheidung, weil Solarparks auf Freiflächen die günstigste Form der Erzeugung von Solarstrom darstellen. „Ebenerdige Photovoltaik-Anlagen verringern den Netzausbaubedarf und beschleunigen so die Energiewende zu konkurrenzfähigen Kosten“, betont Stephan Hansen, Geschäftsführer First Solar Deutschland. „Unsere Gespräche mit Landwirten und Kommunen zeigen, dass ein großes Interesse besteht, auf ertragsschwachen Flächen das Sonnenlicht zu ernten.“
Die Förderfähigkeit neuer ebenerdig errichteter Solarparks ist gegenwärtig weitgehend auf sogenannte Konversionsflächen wie Mülldeponien und Militärgelände beschränkt. Diese werden derzeit mit 21 Cent pro Kilowattstunde gefördert. Zum Vergleich: Solaranlagen auf Gebäuden erhalten eine Vergütung von 25 bis 28 Cent pro Kilowattstunde. „Weil die Förderung jedes Jahr weiter sinkt, werden Freiflächen-Anlagen bereits in aller Kürze günstiger Strom produzieren als Offshore-Windanlagen“, prognostiziert Matthias Willenbacher, Vorstand der juwi-Gruppe. „Und ohne dass dafür teure und schwer umzusetzende Hochspannungstrassen von der Küste bis zu den Alpen gebaut werden müssen.“
Das Potenzial für Freiflächen-Solaranlagen auf landwirtschaftlichen Flächen ist in Deutschland gewaltig - theoretisch stehen insgesamt 12 Millionen Hektar Ackerfläche in der Bundesrepublik zur Verfügung. Bisher sind 2500 Hektar Ackerfläche mit Photovoltaik belegt. Selbst bei einem starken Ausbau der Solarenergie in den nächsten Jahren bleibt der Flächenbedarf mit maximal 40.000 Hektar bescheiden. Dies entspricht lediglich 0,3 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche Deutschlands. Zum Vergleich: Derzeit werden auf rund 650.000 Hektar Fläche Energiepflanzen angebaut.
Zwischen einem und vier Hektar Fläche werden benötigt, um ein Megawatt Sonnenstrom-Leistung zu erzeugen, je nach Art der verwendeten Solarmodule und des Neigungswinkels. „Freiflächenanlagen sind besonders kosteneffizient“, betont Klaus Gehrlicher, Vorstandsvorsitzender Gehrlicher Solar AG. „Es wäre schade, wenn dieses riesige Potenzial für die Energiewende ungenutzt bliebe. Zumal Freiflächen-Anlagen die Demokratisierung der Stromversorgung fördern.“
Bis 2010 galt als Voraussetzung für die Errichtung einer förderungsfähigen Freiflächen-Anlage: Die Ackerfläche muss drei Jahre zuvor noch landwirtschaftlich genutzt worden sein. Untersuchungen zeigen, dass Solarparks zu einer wesentlichen Belebung der Pflanzen- und Tierwelt auf vormals intensiv genutzten Ackerflächen führen. (Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. - 22-06-2011)
22.06.11|14:41
SOLAR
Phoenix Solar Singapur unterzeichnet Vertrag über zwei Solarparks in Thailand
Sulzemoos 14.06.11 / Phoenix Solar Pte Ltd, Singapur, eine Tochtergesellschaft der Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93), ein im TecDAX notiertes, international führendes Photovoltaik-Systemhaus, hat mit der thailändischen Solarta Co Ltd einen Vertrag über zwei Photovoltaikkraftwerke in Thailand unterzeichnet. Die beiden Kraftwerke haben eine Spitzenleistung von 9,7 und 6,2 Megawatt und befinden sich rund zwei Autostunden nordwestlich von Bangkok.
Phoenix Solar Singapur wird bei diesem Großprojekt eng mit dem thailändischen Unternehmen Process Engineering Services Co Ltd (PESCO) zusammenarbeiten. Phoenix Solar ist für die Planung der beiden Anlagen verantwortlich und liefert Solarmodule, Wechselrichter und Kabel, PESCO wird vor Ort die Bautätigkeiten ausführen. Der Baubeginn der beiden Solarparks Sai Yai und Sai Thong ist bereits im Juni erfolgt: Bis zum Jahresende sollen diese an das Stromnetz des örtlichen Energieversorgers Provincial Electricity Authority (PEA) angeschlossen...
Sulzemoos 14.06.11 / Phoenix Solar Pte Ltd, Singapur, eine Tochtergesellschaft der Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93), ein im TecDAX notiertes, international führendes Photovoltaik-Systemhaus, hat mit der thailändischen Solarta Co Ltd einen Vertrag über zwei Photovoltaikkraftwerke in Thailand unterzeichnet. Die beiden Kraftwerke haben eine Spitzenleistung von 9,7 und 6,2 Megawatt und befinden sich rund zwei Autostunden nordwestlich von Bangkok.
Phoenix Solar Singapur wird bei diesem Großprojekt eng mit dem thailändischen Unternehmen Process Engineering Services Co Ltd (PESCO) zusammenarbeiten. Phoenix Solar ist für die Planung der beiden Anlagen verantwortlich und liefert Solarmodule, Wechselrichter und Kabel, PESCO wird vor Ort die Bautätigkeiten ausführen. Der Baubeginn der beiden Solarparks Sai Yai und Sai Thong ist bereits im Juni erfolgt: Bis zum Jahresende sollen diese an das Stromnetz des örtlichen Energieversorgers Provincial Electricity Authority (PEA) angeschlossen sein.
Die jährliche Einstrahlung beträgt an den beiden Standorten rund 1.850 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Mehr als 67.000 Solarmodule von SCHOTT Solar und Wechselrichter von SMA lassen einen Stromertrag von über 25.000 Megawattstunden pro Jahr erwarten. Damit können rund 10.000 thailändische Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden.
Der Auftraggeber Solarta Co Ltd ist ein Joint Venture zwischen Yanhee Solar Power Co Ltd und Ratchaburi Electricity Generating Holding PLC, einem unabhängigen Stromproduzenten.
Seit 2006 gibt es in Thailand ein Vergütungssystem für erneuerbare Energien, das aus einer Basisvergütung und einem Zuschlag besteht. Für diese beiden Projekte wird der Solarstrom während der ersten zehn Jahre mit umgerechnet rund 25 Euro-Cent pro eingespeiste Kilowattstunde vergütet, ab dem elften Jahr zum jeweils gültigen Stromerzeugertarif, der zum heutigen Zeitpunkt ca. sieben Euro-Cent beträgt.
Dr. Supot Sumritvanitcha, Geschäftsführer der Yanhee Solar Power Co Ltd sagt: „Wir haben uns auf Grund ihres ausgezeichneten Rufes für Phoenix Solar und PESCO entschieden. Sie überzeugen sowohl bei der Produkt- als auch bei der Bauqualität und stehen für fristgerechte Fertigstellung. Das führt zur optimalen Kombination aus deutschem Ingenieurwesen und deutscher Technologie mit lokalem Bau- und Management Know-how.
„Wir freuen uns sehr über dieses strategisch bedeutende Projekt in Thailand. Wir wollen uns im Projektgeschäft stärker auf die Region Asien, Mittlerer Osten und USA konzentrieren. Nach unserem ersten Megawattprojekt in Saudi Arabien sind die beiden thailändischen Projekte dafür ein weiterer wichtiger Meilenstein“, so Dr. Andreas Hänel, Vorstandsvorsitzender der Phoenix Solar AG.
Über die Phoenix Solar AG
Die Phoenix Solar AG mit Sitz in Sulzemoos bei München ist ein international führendes Photovoltaik-Systemhaus. Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2010 Gesamtumsatzerlöse von 636 Millionen Euro und ein EBIT von 36,4 Millionen Euro. Phoenix Solar entwickelt, plant, baut und übernimmt die Betriebsführung von Photovoltaik-Großkraftwerken und ist Fachgroßhändler für Solarstrom-Komplettanlagen, Solarmodule und Zubehör. Führend ist der Konzern in der Photovoltaik-Systemtechnik. Dabei liegt der Fokus auf der konsequenten Senkung der Systemkosten. Mit einem deutschlandweiten Vertrieb und Tochtergesellschaften in Spanien, Italien, Griechenland, Frankreich, Singapur, Malaysia, Oman, Australien und den Vereinigten Staaten von Amerika hat der Konzern derzeit über 400 Beschäftigte. Die Aktien der Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93) sind im regulierten Markt (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und gehören dem Technologieindex TecDAX der Deutschen Börse AG an. (Quelle: PHOENIX SOLAR AG, 14.06.2011)
17.06.11|07:40
Sunways AG
Sunways AG: Verpatzte Energiewende belastet Verbraucher und Solar-Unternehmen
- Vorstandsvorsitzender Michael Wilhelm: Es wurde Vertrauen verspielt
- Trotz massiven Preisverfalls konnte die Sunways AG Absatz und Umsatz im zweiten Quartal im Vergleich zum ersten Quartal 2011 erhöhen
- Seriöse Prognose für 2011 angesichts zunehmender Marktvolatilität derzeit nicht möglich
- Aktionäre genehmigen auf Hauptversammlung sämtliche Anträge von Vorstand und Aufsichtsrat
Konstanz, 16. Juni 2011 – „Die Bundesregierung hat die Energiewende völlig verpatzt.“ Das sagte Michael Wilhelm, Vorstandsvorsitzender der Sunways AG (SWW:GR, SWWG.DE, ISIN DE0007332207), auf der ordentlichen Hauptversammlung des Unternehmens heute in Singen/Hohentwiel.
„Anstatt die erneuerbaren Energien ausgewogen und somit insbesondere auch die Solarenergie als dezentral erzeugte Energieform in Deutschland verstärkt zu fördern, hat die Regierung dem Netzausbau absolute Priorität eingeräumt – ein schwerer Fehler“, führte Wilhelm aus. Die Vollauslastung der Netze nütze primär den Versorgern, überdies blieben die Entsorgungskosten für die abgeschalteten Atomkraftwerke beim Steuerzahler hängen – nicht bei den Versorgern. „Und auch durch die Kappung der Eigenverbrauchsförderung ist sehr viel Goodwill beim Verbraucher leichtfertig verspielt worden“, stellte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens fest. „In der Politik wird die Bedeutung dieser Förderung für die Entwicklung zukunftsfähiger Energiespeicher- und Energiemanagementsysteme offensichtlich nicht verstanden.“
Vor dem Hintergrund eines wachsenden Konsolidierungsdrucks für die deutsche Photovoltaikindustrie sagte Wilhelm: „Trotz erster Anzeichen, dass die für den 1. Juli 2011 bereits angekündigte Kürzung der Solarförderung doch nicht eintreten könnte, fällt mir angesichts der bereits durch die Bundesregierung durchgeführten, massiven Kürzungen in der PV-Förderung leider nur noch das Wort vom Solarausstieg ein.“ Die deutschen Hersteller von Solarkomponenten müssen nach Wilhelms Worten wegen der politisch motivierten, stetig andauernden Investitionsförderung in China schwerwiegende Wettbewerbsnachteile gegenüber ihren dortigen Konkurrenten hinnehmen.
Im Vergleich zum ersten Quartal 2011 gelang es Sunways im zweiten Quartal Absatz und Umsatz zu verbessern. In zwei von drei Segmenten des Unternehmens – Solarmodule und Solarinverter – ist der Vorstand optimistisch, am Ende des zweiten Quartals zum Stichtag 30. Juni 2011 die Umsätze des Vorjahresquartals erreichen zu können. „Angesichts eines massiven Preisverfalls in diesen beiden Segmenten würde das eine starke Leistung darstellen, die nur durch eine erhebliche Absatzsteigerung ermöglicht worden ist“, sagte Wilhelm. Im Segment Solarzellen wird der Umsatz im zweiten Quartal 2011 voraussichtlich niedriger ausfallen als im entsprechenden Vorjahresquartal.
„Dies ist allerdings maßgeblich durch die Änderung unseres Geschäftsmodells bedingt, d. h. die Herstellkooperation für Solarmodule mit dem Unternehmen LDK Solar, was sich mittelfristig bei Umsatz und Ergebnis positiv für die Sunways AG auswirken wird“, erläuterte der Vorstandschef.
Die Sunways AG geht davon aus, dass es im zweiten Quartal 2011 aufgrund der schwachen Marktnachfrage und des Margendrucks beim Betriebsergebnis vor Steuern (EBIT) einen Verlust im einstelligen Millionenbereich geben wird. Dieser Verlust kann allerdings durch den Mittelzufluss aus dem zweiten Kaufpreis-Anteil (Earn-out) für die MHH Solartechnik beim Nachsteuer-Ergebnis voraussichtlich ausgeglichen werden. Die MHH Solartechnik wurde im Jahr 2009 an die BayWa AG verkauft. Eine seriöse Prognose für das Gesamtjahr hält der Vorstand derzeit angesichts sich stetig verschlechternder politischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen für nicht möglich.
Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung haben die Aktionäre sämtliche Anträge von Vorstand und Aufsichtsrat genehmigt.
Es wurden folgende Beschlüsse gefasst:
- Der Jahres- und der Konzernabschluss wurden gebilligt.
- Der Bilanzgewinn von 17,8 Mio. Euro für das Geschäftsjahr 2010 wurde auf neue Rechnung vorgetragen.
- Bedingtes Kapital in Höhe von maximal 4,357 Mio. Euro wurde aufgehoben.
- PricewaterhouseCoopers wurde zum Abschlussprüfer bestellt.
- Vorstand und Aufsichtsrat der Sunways AG wurden entlastet.
Quelle: Sunways AG - 16.06.2011
09.06.11|07:32
Sunways AG
Sunways mit Innovationen auf der Intersolar Europe 2011
- Solarzellgeneration „18+“ mit innovativer Sunways P3 Technology
- Sunways Indach-System mit Indach-Laminat
- Hochleistungs-Solarmodul ab 260 Watt peak
- Sunways Speicherlösung für erhöhten Eigenverbrauch von Solarstrom
Konstanz, 09. Juni 2011 – Die Sunways AG (SWW:GR, SWWG.DE, ISIN DE0007332207), eines der führenden Unternehmen für Solartechnologie, präsentiert vom 8. bis 10. Juni 2011 auf der Intersolar Europe in München der Fachwelt ihre Produktneuheiten und technologischen Innovationen. Ein Schwerpunkt des Auftritts auf der internationalen Leitmesse der Solarbranche sind Sunways Solarmodule der Eco-Line mit der innovativen P3 Technology, ein Hochleistungs-Solarmodul für Leistungsklassen ab 260 Watt peak, das Sunways Indach-System für komplette Dacheindeckungen sowie die neue Sunways Speicherlösung zur Förderung des Eigenverbrauchs. Der Stand des Unternehmens bietet darüber hinaus einen Einblick in Lösungen für gebäudeintegrierte Photovoltaik und den Einsatz von kristallinen Solarzellen in verschiedensten Größen, Farben und Formen.
Sunways Solarzellen „18+“ mit Sunways P3 Technology
Mit Wirkungsgraden von über 18 Prozent und bestmöglicher Leistungskonstanz präsentiert Sunways seine neueste Generation hocheffizienter Solarzellen mit P3 Technology. Der branchenweit einmalige Produktionsprozess sorgt für höchste Erträge: Eine besonders strenge Waferspezifikation in Verbindung mit den Sunways Prozessen in der Zellfertigung verhindert den sogenannten LID-Effekt, die bei monokristallinen Solarmodulen durch Licht hervorgerufene Degradation innerhalb der ersten Betriebstage einer Photovoltaik-Anlage. Mit der P3 Technology ist Sunways auch in der Lage, den so genannten PID-Effekt, also die spannungsinduzierte Leistungsreduzierung bei mono- und multikristallinen Solarzellen zu unterdrücken. Dies wurde in umfangreichen Tests mit den branchenweit strengsten Testparametern von minus 1.000 V Spannung gegenüber dem Modulrahmen, 25 Grad Celsius Umgebungstemperatur und nasser Moduloberfläche validiert. Darüber hinaus steht die Sunways P3 Technology für eine besonders enge Zellen-Stromsortierung. Stromklassen von nur 50 mA sorgen für geringe Mismatch-Verluste. Damit bringen monokristalline Sunways Solarmodule der Eco-Line auch in der Verschaltung der Anlage ihre maximale Leistung und bieten dem Anlagenbetreiber durch die Leistungsstabilität einen deutlichen Mehrertrag. Für noch mehr an Sicherheit bietet Sunways seinen Kunden für Solarmodule eine neue, umfangreiche Produktgarantie über zehn Jahre.
Sunways Indach-System
Mit dem neuen Indach-Montagesystem samt Indach-Laminat präsentiert Sunways eine Komplettlösung für sichere, leistungsstarke und ästhetisch anspruchvolle Energiedächer. Kern des Systems ist ein hochwertiges Sunways Solarmodul mit 48 monokristallinen Solarzellen in schwarzem Design. Flexible Maße ermöglichen eine optimale Dachbelegung bei den gefragten 3 kW-Systemen. In Verbindung mit dem neuen Sunways Indach-Montagesystem gibt es erstmalig eine komplette Lösung von Sunways für den Ersatz der herkömmlichen Dachhaut mit hervorragender optischer Integration. Das Indach-Laminat steht in den Leistungsklassen 187,5 W, 190 W, 195 W und 200 W zur Verfügung. In Verbindung mit dem Sunways Solar-Inverter NT 3000 bietet Sunways so das perfekte Kit für Dachanlagen mit dem höchsten Wirkungsgrad am Markt.
Sunways Hochleistungs-Solarmodul ab 260 Watt peak
Mit einem 60-zelligen Hochleistungs-Solarmodul für Leistungsklassen ab 260 Watt peak erweitert Sunways sein Produktprogramm. Mit Modulwirkungsgraden von über 16 Prozent erreichen die Sunways Hochleistungsmodule Spitzenwerte in ihrer Leistungsklasse. Monokristalline Fullsquare-Solarzellen, antireflektives Modulglas und weiße Rückseitenfolie für ein optimales Temperaturverhalten reduzieren den Wirkungsgradverlust – für einen überdurchschnittlich hohen Flächenwirkungsgrad und höchste Stromerträge. Das Sunways Hochleistungs-Solarmodul ist ab dem vierten Quartal 2011 erhältlich.
Sunways Speicherlösung für erhöhten Eigenverbrauch
Die Sunways AG stellt auf der Intersolar das Produktkonzept einer Speicherlösung vor, die eine Erhöhung des Eigenverbrauchs von selbst erzeugtem PV-Strom über den natürlichen Anteil von 20 bis 40 Prozent hinaus ermöglicht. Ein oder mehrere Li-Ion-Speichermodule von 4,7 kWh mit integriertem und intelligentem Batteriemanagementsystem bilden die Basis des Energiemanagers, der sich nahtlos auch in bestehende PV-Anlagen integrieren lässt. Ladung und Entladung des Speichers sind nach individuell konfigurierbaren Verbraucherprofilen möglich. Die Steuerung des gesamten Systems und von einzelnen Verbrauchern wie Warmwasserspeicher, Waschmaschine oder Kühlschrank erfolgt bequem über einen Webbrowser auf verschiedensten Ausgabegeräten. Die Markteinführung ist für 2012 geplant.(Quelle: Sunways AG - 09.06.11)
07.06.11|13:57
Garantiert gut: Premium-Module ab sofort mit 10 Jahren Produktgarantie
Noch stärker: Conergy PowerPlus Module mit neuen Leistungsklassen
+ Familienzuwachs: PowerPlus 240P, PowerPlus 240M und PowerPlus 190MC
+ Erweiterter Klemmbereich ermöglicht Eckklemmung und flexible Montage
+ Noch stabiler: Modulfamilie mit Belastungsfähigkeit von 6.000 Pascal
+ Neuer Standard: Minimale Reklamationsquote macht erweiterte Garantie möglich
Hamburg, 06. Juni 2011 – Das Conergy PowerPlus Modul bekommt leistungsstarken Familienzuwachs: Das neue 240 Watt starke 60-Zellen Premium-Modul ist sowohl als mono- oder als polykristallines Module erhältlich. Auch beim kleinen Bruder, dem 48-Zellen-Modul, setzt Conergy einen oben drauf und bietet Kunden künftig mit dem 190 Watt starken Conergy PowerPlus MC eine zusätzliche, leistungsstarke Option. Durch den erweiterten Klemmbereich der Module, sowohl an der Längs- als auch an der Querseite ist der Installateur noch flexibler – sogar eine Eckklemmung ist möglich.
6.000 Pascal oder 12 Männer auf dem Modul – das PowerPlus hält
Doch nicht nur bei Leistung und Montagefreundlichkeit wartet die Produktfamilie mit starken Neuerungen auf. Darüber hinaus weist die neue PowerPlus Produktgeneration eine nochmals erhöhte Belastungsfähigkeit auf. Diese konnten die Solarexperten bei gleichem Gewicht von 19,6 Kilogramm von 5.400 auf nunmehr insgesamt 6.000 Pascal steigern. Dies entspricht einer Gewichtsbelastung von 612 Kilogramm pro Quadratmeter – oder anschaulich formuliert: 12 Personen könnten auf dem Modul stehen, ohne dass dieses dabei Schaden nimmt.
Extremste Umweltbedinungen – das PowerPlus hält
Damit hält das Conergy PowerPlus sogar widrigsten Umweltbedingungen stand und ist für Regionen mit extrem hohen Wind- und Schneelasten geeignet. Durch die hohen Qualitätsstandards der Hamburger, die hochwertigen verarbeiteten Komponenten sowie den voll automatisierten Produktionsprozess in der Modulfabrik in Frankfurt (Oder) können die Solarexperten Verarbeitungsfehler, Material- und dadurch auch Moduldefekte nahezu ausschließen. Dies unterstreicht die minimale Reklamationsquote von 0,0037%. Mit diesem Ergebnis seiner Premium Module liegen die Hamburger weit vorne – der Branchenschnitt liegt nach Expertenschätzungen bei rund 2-3%. Deshalb bietet Conergy seinen Kunden künftig für seine Conergy PowerPlus Premium Module standardmäßig eine Produktgarantie von zehn Jahren an.
Wind, Schnee, Hagel, Ammoniak oder Salz – das PowerPlus hält
„Unsere Standards sind hoch, unsere Module sind extrem stabil und belastungsfähig – das haben Sie bei Belastungstests wie auch bei Großhagel-, Ammoniak- oder Salz-Nebel-Tests immer wieder bewiesen“, so Conergy Produkt Manager Eike Frühbrodt. „Deshalb sind wir in der Lage, allen Kunden eine Produktgarantie von 10 Jahren zu gewährleisten. Bisher konnten die Kunden zwischen einer 5-jährigen und optional einer 10-jährigen Produktgarantie wählen. Unser Ziel ist jedoch eine größtmögliche Investitionssicherheit für unsere Kunden, deshalb machen wir die Option nun zum Standard.“
Über die Produktgarantie hinaus gehören auch die Leistungsgarantien der Conergy PowerPlus Module mit zu den Besten in der Branche. Hier garantieren die Hamburger 92% der Leistung nach zwölf Jahren und 80% nach 25 Jahren. Von der Qualität überzeugt sind nicht nur die Hamburger selbst – sondern auch ein renommierter deutscher Versicherer. Dieser bietet aufgrund der hohen Modul- und Komponentenqualität des System Herstellers eine Ertragsversicherung für alle Conergy-Anlagen an. Diese sichert bis zu 90% der Erträge ab – sowohl bei Groß- als auch bei Kleinanlagen.(Quelle: CONERGY - 06.06.11)
07.06.11|13:12
S.A.G. Solarstrom AG
S.A.G. Solarstrom AG: Photovoltaik ist wichtiger Baustein im Energiemix der Zukunft
Freiburg, 7. Juni 2011. Die S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702 100, ISIN: DE0007021008) sieht Strom aus Photovoltaik absehbar in ein bis zwei Jahren als wettbewerbsfähig zum Haushaltsstrompreis in Deutschland und rechnet weltweit mit steigendem Marktvolumen trotz Vergütungskürzungen in europäischen Ländern. Die S.A.G. Unternehmensgruppe präsentiert sich auf der Intersolar 2011 in Halle B6, Stand 330.
„Photovoltaik bietet mit der dezentralen Nutzungsmöglichkeit auf Dachflächen ein enormes Potenzial für die in Deutschland beschlossene Energiewende“, so Dr. Karl Kuhlmann, CEO der S.A.G. Solarstrom AG. „Es wäre deshalb wünschenswert, dass die Politik Photovoltaik als wichtigen Baustein für den Energiemix der Zukunft erkennt und die Weichen für künftige regulatorische Rahmenbedingungen richtig stellt. Das Erneuerbare Energien Gesetz hat die Entstehung eines Massenmarktes begünstigt, so dass wir absehbar in ein bis zwei Jahren Strom aus Photovoltaik zu gleichen Kosten liefern können wie der Haushaltsstrompreis, in etwa fünf Jahren auch wie der Gewerbestrompreis. Hohe Investitionen in Transportnetze wie bei Offshore-Lösungen sind zudem bei einer dezentralen Nutzung von Photovoltaik nicht erforderlich“, erläutert der Vorstandsvorsitzende.
Nach Angaben der Photovoltaik Industry Association (EPIA) wächst der jährliche Zubau weltweit bis 2015 auf knapp 44 GWp, die installierte Leistung kumuliert auf knapp 196 GWp.
Deutschland bleibt mit einem prognostizierten jährlichen Zubau zwischen 3 und 5 GWp einer der wichtigsten Solarmärkte weltweit.
Der internationale Photovoltaik-Spezialist präsentiert sein Leistungsportfolio auf der diesjährigen Intersolar 2011 vom 8. bis 10. Juni in München in Halle B6, Stand 330 und gibt Einblicke in Projekte in verschiedenen europäischen Ländern. Die S.A.G. Solarstrom AG baut national und international Photovoltaik-Anlagen aller Größenordnungen, darunter sowohl Dach- und dachintegrierte Anlagen als auch Freiflächenanlagen. Die Unternehmensgruppe bietet darüber hinaus Servicedienstleistungen entlang der gesamten Photovoltaik-Wertschöpfungskette. In 2010 erwirtschaftete die S.A.G. Solarstrom AG einen Umsatz von 201 Mio. Euro und ein EBIT von 13,1 Mio. Euro. Für 2011 wird ein Umsatz zwischen 260 und 280 Mio. Euro sowie ein EBIT zwischen 16 und 18 Mio. Euro erwartet.
Über die S.A.G. Solarstrom AG
Die S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702 100, ISIN: DE0007021008), Freiburg i. Br., ist herstellerunabhängiger Anbieter von individuell für den Kunden konfigurierten, qualitativ hochwertigen Photovoltaik-Anlagen. Die Unternehmensgruppe errichtet national und international effiziente Anlagen in allen Größenordnungen. Mit eigenen Anlagen produziert das Unternehmen nachhaltig Solarstrom.
Zum Leistungsportfolio der S.A.G. Solarstrom AG gehören außerdem Dienstleistungen rund um den gesamten Lebenszyklus von Photovoltaik-Anlagen, darunter Prognose- und Energieservices, Ertragsgutachten, Fernwartung und Instandhaltung sowie Versicherung und Finanzierung. Der Konzern bietet damit eine umfassende Photovoltaik-Wertschöpfungskette vom Ertragsgutachten über Planung, Bau, Betrieb, Überwachung bis hin zu Optimierung, Repowering oder Rückbau.
Das Unternehmen wurde 1998 gegründet und zählt zu den Pionieren der Solarbranche. Rund 200 Spezialisten arbeiten an den vier Standorten in Deutschland sowie bei den ausländischen Tochtergesellschaften.
Die S.A.G. Solarstrom AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse sowie nach dem Regelwerk M:access der Börse München notiert.
Weitere Informationen: www.solarstromag.com (Quelle: S.A.G. Solarstrom AG - 07.06.11)
07.06.11|12:42
SOLAR
Aerodynamischer Flachdachspezialist - Die leichte Lösung für PV Flachdachanlagen
Noch vor der Intersolar 2011 präsentiert der DESOL Solar das Montagesystem SHARK DX. Ein Flachdachsystem zur Aufständerung für PV-Flachdachanlagen. Damit will PV Distributor dafür sorgen, dass seine Kunden das riesige Potential an unbebauten Flachdächern in Deutschland und Europa effizient nutzen können. Entwickelt wurde das aerodynamische System in Zusammenarbeit mit dem Institut für Industrieaerodynamik und überzeugt durch seine geringe Flächenlast. Die leichte Lösung
Die zusätzliche Last für das Dach liegt dank der hervorragenden Windkanalergebnisse meist unter der Auflast vergleichbarer Systeme, die in der Mitte des Daches Ihr größtes Gewicht haben. SHARK DX wurde jedoch so konzipiert, dass es am Rand des Daches schwerer als in der Mitte ist, dort wo das Dach die meiste Last vertragen kann.„Mit SHARK DX® stehen Ihnen jetzt auch anspruchsvolle Flachdächer für dieertragreiche Gewinnung von Sonnenstrom zur Verfügung“, verspricht der deutsche Hersteller.Industriefoliendächer und...
Noch vor der Intersolar 2011 präsentiert der DESOL Solar das Montagesystem SHARK DX. Ein Flachdachsystem zur Aufständerung für PV-Flachdachanlagen. Damit will PV Distributor dafür sorgen, dass seine Kunden das riesige Potential an unbebauten Flachdächern in Deutschland und Europa effizient nutzen können. Entwickelt wurde das aerodynamische System in Zusammenarbeit mit dem Institut für Industrieaerodynamik und überzeugt durch seine geringe Flächenlast.
Die leichte Lösung
Die zusätzliche Last für das Dach liegt dank der hervorragenden Windkanalergebnisse meist unter der Auflast vergleichbarer Systeme, die in der Mitte des Daches Ihr größtes Gewicht haben. SHARK DX wurde jedoch so konzipiert, dass es am Rand des Daches schwerer als in der Mitte ist, dort wo das Dach die meiste Last vertragen kann.
„Mit SHARK DX® stehen Ihnen jetzt auch anspruchsvolle Flachdächer für die
ertragreiche Gewinnung von Sonnenstrom zur Verfügung“, verspricht der deutsche Hersteller.
Industriefoliendächer und Flachdächer anderer Art haben neben geringer Lastreserven weitere Anforderungen an ein Flachdachsystem.
Keine Verletzung der Dachhaut
Die Dachhaut eines Flachdaches darf nicht verletzt werden, da ansonsten undichte Stellen entstehen können. SHARK DX wird völlig durchdringungsfrei auf dem Dach installiert und kommt nur über aluminiumkaschierte Bautenschutzmatten mit der Dachfolie in Kontakt.
Individuell anpassbar
Durch die Aufständerung muss zwischen den Modulreihen ein Verschattungsabstand eingehalten werden. SHARK DX bietet für die optimale Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Dachfläche die Aufständerungswinkel zwischen 10° und 15° an.
Modulare Baukastenweise
Auf einem Flachdach befinden sich oft Hindernisse wie Lichtkuppeln oder Lüftungsschächte. Diese lassen sich mit der SHARK DX Baukastenweise einfach umbauen ohne merkbar an Ertrag einzubüßen.
Dank der Baukastenweise können Installateure und Händler ohne großen Aufwand die SHARK DX Unterkonstruktion für Ihr Flachdachprojekt einfach planen und kalkulieren. Damit spart sich der Kunde von SHARK DX viel Aufwand und Zeit.
Einfach schnell. Die Montage von SHARK DX
„Aus dem Karton direkt aufs Dach“ heißt es bei SHARK DX. Die Baukastenweise fördert eine optimierte Verpackung, die neben einer vereinfachte Wareneingangskontrolle zu einem schnelleren Montagebeginn führt.
Der Montagevorgang startet aber nicht nur sofort, sondern ist dank der geringen Komponentenanzahl für den Installateur auch schneller durchzuführen. In nur sechs Arbeitschritten ist die Unterkonstruktion inklusiv Modulen fertig montiert. Das spart dem Monteur Zeit, die sich in seinem Geldbeutel bemerkbar macht.
Hochwertiges Material
Eine Photovoltaikanlage sollte weit über 20 Jahre leben. Deshalb wird SHARK DX in einem vom VDE Institut zertifizierten Fertigungsprozess ausschließlich aus hochwertigen Aluminium- und Edelstahllegierungen hergestellt. Das VDE Zertifikat bestätigt dabei nicht nur die UV- und Korrosionsbeständigkeit des verwendeten Materials, sondern auch die Systemstatik in den jeweiligen Schneelastzonen.
Das gut durchdachte System ist ab sofort zu einem herausragenden Preis-/Leistungsverhältnis zu haben. Quelle: DESOL SOLAR - 07.06.11
06.06.11|10:39
Solar Millenium AG
Solar Millennium AG: Keinerlei Hinweise auf rechtliche Verfehlungen
Erlangen, 03.06.2011. Die Solar Millennium AG (ISIN DE0007218406) hat keinerlei Hinweise darauf, dass das Unternehmen bei der Bestellung des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Prof. Utz Claassen und in den 74 Tagen seiner Amtszeit rechtliche Verstöße begangen hat.
„Wir haben alle rechtlichen Mittel in Bewegung gesetzt und kommen bislang zum Ergebnis, dass es keine Unregelmäßigkeiten gab", sagte Dr. Christoph Wolff, der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens. „Wir haben eine der besten Rechtsanwaltskanzleien der Welt – Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom – mandatiert, damit wir Fakten sprechen lassen. Wir wollen eine vorbehaltlose Aufklärung und es muss Schluss sein mit den ständigen Beschuldigungen. Wir gehen der Sache auf den Grund. Ein Zwischenstand zeigt: für keinen der Vorwürfe gibt es bisher einen Anhaltspunkt."
Dr. Wolff ist seit Anfang 2011 Vorstandsvorsitzender. Er hatte mit Unterstützung seiner Vorstandskollegen und des Aufsichtsrats die Kanzlei...
Erlangen, 03.06.2011. Die Solar Millennium AG (ISIN DE0007218406) hat keinerlei Hinweise darauf, dass das Unternehmen bei der Bestellung des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Prof. Utz Claassen und in den 74 Tagen seiner Amtszeit rechtliche Verstöße begangen hat.
„Wir haben alle rechtlichen Mittel in Bewegung gesetzt und kommen bislang zum Ergebnis, dass es keine Unregelmäßigkeiten gab", sagte Dr. Christoph Wolff, der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens. „Wir haben eine der besten Rechtsanwaltskanzleien der Welt – Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom – mandatiert, damit wir Fakten sprechen lassen. Wir wollen eine vorbehaltlose Aufklärung und es muss Schluss sein mit den ständigen Beschuldigungen. Wir gehen der Sache auf den Grund. Ein Zwischenstand zeigt: für keinen der Vorwürfe gibt es bisher einen Anhaltspunkt."
Dr. Wolff ist seit Anfang 2011 Vorstandsvorsitzender. Er hatte mit Unterstützung seiner Vorstandskollegen und des Aufsichtsrats die Kanzlei Skadden beauftragt, die bereits bei der Hauptversammlung des Unternehmens am 18. Mai einen Zwischenstand vorgetragen hatte. Der Corporate Governance-Experte von Skadden Dr. Bernd Mayer sagte: „Unsere Untersuchungen konnten die in den Raum gestellten Rechtsverstöße bislang nicht bestätigen". Die Kanzlei ist seit mehreren Monaten mit der Untersuchung befasst und will im September den Abschlussbericht der informellen Sonderprüfung vorlegen.
Vor diesem Hintergrund ist das Unternehmen überrascht, dass plötzlich ein älterer Zwischenbericht einer lokalen Rechtsanwaltskanzlei den Medien zugespielt und somit öffentlich gemacht wird, der bereits 2010 beauftragt wurde und nicht weitergeführt wurde. Es unterstellt dem Aufsichtsrat Verstöße gegen das Aktienrecht im Rahmen der Bestellung von Claassen. „Es handelt sich dabei um einen Zwischenstand einer Beauftragung von 2010, die sich ausschließlich auf die Bewertung des Vertragswerks zwischen Aufsichtsrat und dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden bezieht. Diese Bewertungsbasis ist jedoch laut Auskunft unserer Rechtsberater nicht aussagefähig. Wir wollen vielmehr wissen, was damals wirklich passiert ist. Schließlich waren Person und Begleitumstände ungewöhnlich, und abseits des akuellen Rechtsstreits ist es unsere Pflicht, uns ein eigenes Bild von den damaligen Geschehnissen zu machen", sagte Wolff.
Die zurzeit von Skadden durchgeführte Sonderprüfung beinhaltet daher ausdrücklich auch den Auftrag an die Kanzlei Bissel aus dem Jahr 2010, die jetzt Gegenstand eines Presseberichts wurde. „Der von uns damit beauftragte renommierte Experte Prof. Dr. Alfred Dierlamm kommt zu einem ersten, vorläufigen Ergebnis, dem zu Folge der damalige Bissel-Zwischenbericht im Ergebnis fehl geht. Es werden darin ausschließlich die Vertragstexte, nicht aber der Kontext und die Umstände der Vertragsentstehung berücksichtigt. Es gibt keinerlei Hinweise auf Untreue", sagte der Skadden-Partner Mayer.
Zwar hat die Staatsanwaltschaft eine entsprechende Anfrage an das Unternehmen gestellt, allerdings werden derzeit lediglich Vorermittlungen durchgeführt. Das Unternehmen ist in engem Austausch mit den Behörden und hat alle entsprechenden Unterlagen zur Verfügung gestellt.
Das abschließende Ergebnis der Begutachtung durch Prof. Dierlamm wird mit dem informellen Sondergutachten im September veröffentlicht. „Wir unterstützen ausdrücklich diese rigorose Untersuchung, weil wir überzeugt sind, dass wir nur durch transparenten und offenen Umgang die Attacken, Kampagnen und latenten Vorwürfe endgültig aus der Welt schaffen können", sagte Helmut Pflaumer, Aufsichtsratsvorsitzender von Solar Millennium.
Über die Solar Millennium AG:
Die Solar Millennium AG, Erlangen, (ISIN DE0007218406) ist ein global tätiges Unternehmen im Bereich erneuerbarer Energien mit dem Schwerpunkt auf solarthermischen Kraftwerken. Zusammen mit seinen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften hat sich das Unternehmen auf Parabolrinnen-Kraftwerke spezialisiert und in diesem Bereich eine Spitzenposition im globalen Wettbewerb erreicht. Solar Millennium ist bestrebt, die Kompetenz im Bereich solarthermischer Kraftwerke weiter auszubauen mit dem Ziel, eine nachhaltige Technologieführerschaft zu erarbeiten und zu sichern. Dabei werden alle wichtigen Geschäftsfelder entlang der Wertschöpfungskette solarthermischer Kraftwerke abgedeckt: von der Projektentwicklung und -finanzierung über die Technologie bis hin zum schlüsselfertigen Bau und dem Betrieb der Anlagen. Solar Millennium hat in Spanien die ersten Parabolrinnen-Kraftwerke Europas entwickelt und zusammen mit Partnern realisiert. Weitere Projekte mit einer Leistung von über 2.000 Megawatt befinden sich weltweit in Planung: Regionale Schwerpunkte sind dabei derzeit Spanien, USA, Indien, China, der Nahe Osten und Nordafrika.
Über die Technologie:
Solarthermische Kraftwerke erzeugen aus der in Wärmeenergie umgewandelten Sonnenstrahlung Strom. Bei einem Parabolrinnen-Kraftwerk bündeln rinnenförmige Spiegel die einfallenden Strahlen auf ein Rohr in der Brennlinie des Kollektors. Durch ihre Absorption wird im Rohr eine Wärmeträgerflüssigkeit erhitzt, die im Kraftwerksblock mittels Wärmetauscher Dampf erzeugt. Wie bei konventionellen Kraftwerken wird der Dampf in einer Turbine zur Stromgewinnung genutzt. Bei Integration eines thermischen Speichers kann der Strom planbar bereitgestellt werden. Die Solarkraftwerke können dann auch nach Sonnenuntergang Strom erzeugen. (Quelle: Pressemeldung Solar Millennium AG - 03.06.11)
01.06.11|13:37
Leichtballastiertes Gesellsystem ohne Dachdurchdringung für Foliendächer
Flugzeugbautechnik fürs Flachdach: Conergy mit neuer Gestelllösung SolarFamulus Air
+ Aerodynamisch: wellenförmige Windleitbleche schaffen Stabilität und sicheren Halt
+ Leichtgewicht: stabil und ganz ohne Dachdurchdringung
+ Schnell: Vier Komponenten, vier Schritte zur Modulmontage, ein Werkzeug
Hamburg, 01. Juni 2011 – Das Hamburger Solarunternehmen stellt mit dem Conergy SolarFamulus Air auf der Intersolar erstmals sein neues Gestell für gewerbliche Flachdächer vor. Entwickelt von einem Flugzeugbauingenieur überzeugt das Leichtgewicht durch eine optimale Aerodynamik und minimale Dachbelastung: Das Funktionsprinzip ist ähnlich wie bei dem Spoiler eines Rennwagens, bei dem Windleitbleche die abhebenden, vertikalen Krafteinwirkungen stark reduzieren. Das bedeutet, das SolarFamulus Air hält durch Aerodynamik und sein Eigengewicht sowie gegebenenfalls minimaler Zusatzballastierung seine Position auf dem Dach – und das ganz ohne Dachdurchdringung. Somit ist es optimal für Folien- oder Leichtbaudächer geeignet.
Potenzial: Mehr als 7 Millionen Quadratmeter Flachdachfläche in Deutschland
„Viele Jahre Erfahrung sind in dieses leichtballastierte System ohne Dachdurchdringung eingeflossen“, sagt Conergy Produkt Manager Eike Frühbrodt. „Und das SolarFamulus Air hat enormes Potenzial: Der Großteil der heute vorhandenen industriellen Flachdächer sind Leichtbaudächer, die nur für geringe Lasten ausgelegt sind – allein in Deutschland gibt es schätzungsweise über 7 Millionen Quadratmeter kommerziell genutzte Flachdachfläche.“
4 Komponenten, 4 Schritte zur Modulmontage, 1 Werkzeug
Das Conergy SolarFamulus Air kann nicht nur auf sehr dünnen, wenig tragfähigen Dächern eingesetzt werden, sondern bietet dem Installateur dank geringer Komponentenanzahl große Flexibilität und einen schnellen Montagevorgang: Ein einziges Werkzeug reicht aus, um die vier Einzelteile zu montieren – auch für die Modulbefestigung sind nur vier einfache Schritte notwendig. Das System bietet hier drei verschiedene Möglichkeiten zur Befestigung der Module – beim Conergy PowerPlus Modul benötigt der Installateur dank der ab sofort möglichen Eckklemmung sogar weniger Modulhalter. So spart der Installateur Materialkosten und Zeit und der Kunde bares Geld.
Perfekte Hinterlüftung für höhere Leistung
Im Gegensatz zu anderen, am Markt erhältlichen Flachdachsystemen, haben die Entwickler das Conergy SolarFamulus Air bewusst offen konstruiert. Es gibt keine geschlossenen „Kästen“ unterhalb des Solarmoduls. So kann der Wind Modulober- und unterseite kühlen und der Anwender auch bei hohen Temperaturen eine maximale Leistung erzielen.
Flacher Anstellwinkel für maximale Ausnutzung der Dachfläche und hohe Stabilität
Montiert werden die einzelnen im Windkanal getesteten Qualitätskomponenten zu einem Verbundsystem: Gestellteile sind über die Grundschienen und Windleitbleche miteinander verbunden und sorgen so für maximale Stabilität. Hierzu trägt auch der flache Anstellwinkel von 15° bei. Dieser minimiert nicht nur die Windlast und die notwendige Zusatzballastierung, sondern auch die Verschattungen auf dem Flachdach – so kann der Installateur die Modulreihen in geringerem Abstand montieren und die maximale Dachfläche ausnutzen.
Conergy stellt das SolarFamulus Air erstmals vom 8.-10. Juni 2011 auf der Intersolar in München vor – auf dem deutschen Markt erhältlich ist das durchdachte Leichtgewicht dann ab dem dritten Quartal 2011. (Quelle: Conergy AG - 01.06.11)
01.06.11|13:29
SOLAR
SMA treibt Netzintegration voran: Solar-Wechselrichter schalten ab sofort nicht mehr bei 50,2 Hertz ab
Kassel/Niestetal, 31.05.2011 – Die erfolgreiche Netzintegration von Solarstrom ist für den weiteren Ausbau der Photovoltaik ein Thema von hoher strategischer Relevanz. Die SMA Solar Technology AG treibt die Entwicklung in diesem Bereich daher proaktiv voran und engagiert sich u. a. dafür, dass die Einspeisung von Solarstrom mit hoher Netzstabilität einhergeht. Vor diesem Hintergrund hat sich SMA – gemeinsam mit anderen Herstellern – verpflichtet, ihre Produkte ab Mai 2011 mit angepasster Überfrequenzabschaltung auszustatten. Dies bedeutet, dass Solar-Wechselrichter von SMA ab sofort nicht mehr bei 50,2 Hertz abschalten. Mit relativ geringem Aufwand wird so die System- und Versorgungssicherheit erheblich verbessert, wovon alle Stromkunden in Deutschland profitieren.
Nach den bisherigen, von den Verteilnetzbetreibern geforderten Anschlussregeln mussten sich PV-Anlagen bei erhöhter Netzfrequenz schlagartig vom Netz trennen. Die gleichzeitige Abschaltung der inzwischen sehr großen installierten PV-Leistung im deutschen Niederspannungsnetz könnte jedoch zu Instabilitäten, bis hin zu großflächigen Blackouts, führen. Daher sollen sich PV-Anlagen bei erhöhter Netzfrequenz nicht mehr vollständig abschalten, sondern ihre Leistung zunächst stufenlos reduzieren. Vor diesem Hintergrund haben über zehn führende Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern, darunter SMA, erklärt, ihre Produkte mit angepasster Überfrequenzabschaltung auszuliefern. SMA war maßgeblich an der Initiative beteiligt und setzt die FNN-Übergangsregelung des Forums „Netztechnik/Netzbetrieb“ (FNN) des VDE für Lieferungen ab Werk seit dem 12. Mai 2011 um.
Für Pierre-Pascal Urbon, Vorstandssprecher der SMA Solar Technology AG, ist die erfolgreiche Netzintegration von Solarstrom das zentrale Thema der kommenden Jahre: „Um das weitere Wachstum der Photovoltaik abzusichern, müssen wir den zunehmenden Anteil von Solarstrom an der Energiegewinnung problemlos ins Netz integrieren. SMA hat das Thema Netzintegration bereits frühzeitig erkannt und treibt die Entwicklung hier proaktiv voran“, so Urbon. Auf die Abschaffung der 50,2 Hz-Abschaltung habe SMA schon sehr lange hingewirkt. „Mit der freiwilligen Selbstverpflichtung [1] zur frequenzabhängigen Wirkleistungssteuerung von Photovoltaikanlagen am Niederspannungsnetz kann auch bei hoher Einspeiseleistung von Solarstrom eine flächendeckende Netzstabilität gewährleistet werden. So verschaffen wir Betreibern ein hohes Maß an Planungssicherheit, weil sie ihre Anlagen voraussichtlich ab 2012 nicht nachträglich umrüsten müssen“, ergänzt Bernd Engel, Senior Vice President Technolgy.
SMA liefert nicht nur ab Werk Geräte gemäß der FNN-Übergangsregelung aus. Durch eine umfassende Information im Internet einschließlich einer Handlungsanweisung und der Bereitstellung der notwendigen Software-Updates versetzt SMA die Installateure in die Lage, bei Neuinstallation die PV-Anlage gemäß der FNN-Übergangsregelung in Betrieb zu nehmen. Wenn weitere Informationen zur späteren Nachrüstung von PV-Anlagen zur Verfügung stehen, wird SMA darüber auf seiner Internetseite berichten.
[1] Die Selbstverpflichtung wurde vom Bundesverband Solarwirtschaft in Zusammenarbeit mit dem FNN (Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE) und der Bundesnetzagentur erarbeitet und gilt in Form eines technischen Hinweises, bis voraussichtlich am 1. Januar 2012 die VDE/FNN-Anwendungsregel „Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz“ verbindlich wird. Weiterführende Informationen stehen unter http://www.vde.de/de/fnn/arbeitsgebiete/tab/seiten/50-2-hz.aspx zum Download zur Verfügung.
Über SMA
Die SMA Gruppe ist mit einem Umsatz von 1,9 Mrd. Euro im Jahr 2010 Weltmarktführer bei Photovoltaik-Wechselrichtern, einer zentralen Komponente jeder Solarstromanlage. Sie hat ihren Hauptsitz in Niestetal bei Kassel sowie 17 Auslandsgesellschaften auf vier Kontinenten. Die Unternehmensgruppe beschäftigte 2010 mehr als 5.000 Mitarbeiter (inkl. Zeitarbeitskräfte). SMA produziert ein breites Spektrum von Wechselrichtertypen, das geeignete Wechselrichter für jeden eingesetzten Photovoltaik-Modultyp und alle Leistungsgrößen von Photovoltaikanlagen bietet. Das Produktspektrum beinhaltet sowohl Wechselrichter für netzgekoppelte Photovoltaikanlagen als auch für Inselsysteme. Seit 2008 ist die Muttergesellschaft SMA Solar Technology AG im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (S92) notiert und im TecDAX gelistet. SMA wurde in den vergangenen Jahren mehrfach für ihre herausragenden Leistungen als Arbeitgeber ausgezeichnet und erreichte zuletzt beim bundesweiten Wettbewerb „Great Place to Work“ den ersten Platz. (Quelle: SMA Solar Technology AG - 31.05.11)
31.05.11|15:35
SOLAR
S.A.G. Solarstrom AG erhöht Dividende um 25 Prozent
Freiburg, 31. Mai 2011. Die Hauptversammlung der S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702 100, ISIN: DE0007021008) hat am 30. Mai 2011 in Freiburg eine Dividende in Höhe von 12,5 €-Cent pro Aktie beschlossen, die zum 15. September 2011 ausgezahlt werden wird. Auch Vorratsbeschlüsse für eine mögliche Kapitalerhöhung und den Rückkauf eigener Aktien wurden mit großer Mehrheit beschlossen.
Die Aktionäre der S.A.G. Solarstrom AG zeigten auf der diesjährigen Hauptversammlung eine breite Unterstützung der Geschäftspolitik von Vorstand und Aufsichtsrat. Beide Gremien wurden für das Geschäftsjahr 2010 entlastet und erhielten Beifall für die guten Ergebnisse des vergangenen Jahres, den stringenten profitablen Wachstumskurs und den weiterhin positiven Geschäftsausblick für 2011 und die Folgejahre.
Mit 93,2 % des anwesenden Kapitals wurde eine Dividende von 12,5 €-Cent beschlossen, die am 15. September 2011 ausgezahlt werden wird. Mit 99 % des auf der Hauptversammlung stimmberechtigten Kapitals wurde die Gesellschaft erneut ermächtigt, eigene Aktien bis maximal 10 % des Grundkapitals zu erwerben. Aktuell hält die S.A.G. Solarstrom AG 484.858 eigene Aktien im Bestand und damit 3,7 % des Grundkapitals. Die neue Ermächtigung gilt bis zum 29. November 2012.
Mit einer ebenfalls sehr großen Mehrheit von 99,6 % stimmte die Hauptversammlung der Schaffung neuen genehmigten Kapitals in Höhe bis zu 15 Mio. € zu. Der neue Vorratsbeschluss ersetzt das zuvor genehmigte Kapital in Höhe von 10,6 Mio. €.
Mit über 99,9 % wurde zudem dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Vertriebstochter S.A.G. Solarstrom Vertriebsgesellschaft mbH mit der Gesellschaft zugestimmt. Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2011 wurde die PricewaterhouseCoopers AG, Freiburg i.Br. gewählt.
„Wir freuen uns sehr über das hohe Interesse der Aktionäre und den großen Vertrauensbeweis, den uns die Hauptversammlung mit den Abstimmungsergebnissen entgegengebracht hat. Das ist uns Ansporn, den eingeschlagenen Kurs weiter konsequent zu verfolgen“, so Dr. Karl Kuhlmann, CEO der S.A.G. Solarstrom AG.
Über die S.A.G. Solarstrom AG
Die S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702 100, ISIN: DE0007021008), Freiburg i. Br., ist herstellerunabhängiger Anbieter von individuell für den Kunden konfigurierten, qualitativ hochwertigen Photovoltaik-Anlagen. Die Unternehmensgruppe errichtet national und international effiziente Anlagen in allen Größenordnungen. Mit eigenen Anlagen produziert das Unternehmen nachhaltig Solarstrom.
Zum Leistungsportfolio der S.A.G. Solarstrom AG gehören außerdem Dienstleistungen rund um den gesamten Lebenszyklus von Photovoltaik-Anlagen, darunter Prognose- und Energieservices, Ertragsgutachten, Fernwartung und Instandhaltung sowie Versicherung und Finanzierung. Der Konzern bietet damit eine umfassende Photovoltaik-Wertschöpfungskette vom Ertragsgutachten über Planung, Bau, Betrieb, Überwachung bis hin zu Optimierung, Repowering oder Rückbau.
Das Unternehmen wurde 1998 gegründet und zählt zu den Pionieren der Solarbranche. Rund 200 Spezialisten arbeiten an den vier Standorten in Deutschland sowie bei den ausländischen Tochtergesellschaften.
Die S.A.G. Solarstrom AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse sowie nach dem Regelwerk M:access der Börse München notiert.
Weitere Informationen: www.solarstromag.com (Quelle: S.A.G. Solarstrom AG - 31.05.11)
31.05.11|10:50
Erste Komplettlösung der Zukunft: Synchronisiertes Solarsystem mit Speicher
Sonne bei Nacht: Conergy mit neuem Sonnenspeicher auf der Intersolar
+ Speicherlösung mit bis zu 13,2 Kilowattstunden Speicherkapazität für 4-Personen Haushalt
+ Integrierter 5,5 Kilowatt Stringwechselrichter und intelligentes Energiemanagementsystem
+ Conergy Complete Systeme und Speicher decken als Komplettlösung 80% des Strombedarfs
+ Langlebige Technologie: Lithium-Ionen Speicher halten drei mal so lange wie Bleiakkus
Hamburg, 31. Mai 2011 – Der Hamburger Systemhersteller Conergy stellt auf der Intersolar erstmals seinen neuen Sonnenspeicher vor. Die Speicherlösung mit integriertem hoch effizientem Stringwechselrichter und intelligentem Energiemanagementsystem basiert auf moderner Lithium-Ionen Technologie. Diese wird in vielen Elektroautos der Zukunft verwendet. Mit seiner Nennleistung von 5,5 Kilowatt sowie der Speicherkapazität von bis zu 13,2 Kilowattstunden ist der Sonnenspeicher für einen 4-Personen Haushalt ausgelegt. Dabei wiegt das kühlschrankgroße Gerät rund 220 Kilogramm.
Sonnige Zeiten bei Nacht
Bisher konnten Solaranlagenbesitzer ihre tagsüber produzierte Sonnenenergie auch nur am Tag selbst nutzen – oder alternativ ins Netz einspeisen. Mit dem neuen Conergy Sonnenspeicher kann der Traum vom umweltfreundlichen Sonnenstrom in der Nacht jedoch ab dem kommenden Jahr zur Realität werden: „Der Kunde kann künftig seinen Sonnenstrom am Tag speichern, um ihn dann am Abend oder in der Nacht zu verbrauchen – unabhängig davon, ob die Sonne längst untergegangen ist,“ so Eike Frühbrodt, Produktmanager bei Conergy. „Dieses System der Zukunft ist gerade in Hinblick auf den Eigenverbrauch höchst interessant – auch für Berufstätige.“ Damit können sich Kunden unabhängig von Strompreiserhöhungen machen und haben nebenbei ein grünes Gewissen.
Bis zu 80% des Strombedarfs, bis zu 80% Eigenverbrauch – dank dem Sonnenspeicher
Bis zu 80% des gesamten jährlichen Strombedarfs im Haushalt können Solaranlagenbesitzer mit der Speicherlösung aus ihrer eigenen Anlage decken – an guten Sonnentagen im Sommer sind sogar 100% möglich. Das bedeutet gleichzeitig auch Eigenverbrauch in bisher ungeahnten Höhen. Mit dem Speicher bricht die Ära des „Eigenverbrauch 2.0“ an und Kunden können Eigenverbrauchsanteile von ebenfalls bis zu 80% erreichen – und dies über die gesamte Laufzeit der Anlage dank der langlebigen Lithium-Ionen Technologie des Speichers.
Langlebig, leicht, Lithium-Ionen-Technik
Der Vorteil der Lithium-Ionen Akkus gegenüber den Bleibatterien liegt neben hoher Speicherkapazität und Energiedichte sowie geringerem Gewicht vor allem auch in der Lebensdauer. Durch die hohen Spitzen und starke Beanspruchung des Speichers werden Bleiakkus schnell mürbe. „Ein typischer Bleiakku hat eine Lebensdauer von maximal 2000 Zyklen“, so Frühbrodt. „Lithium-Ionen-Akkus halten hingegen um die 7.000 Vollzyklen. Das sind im typischen Haushalt mehr als 20 Jahre – also so lange wie auch die Solarmodule. Zudem zeichnen sich Lithium-Ionen-Batterien durch eine 50 bis 80 Prozent niedrigere Selbstentladung und einen deutlich höheren Zyklenwirkungsgrad aus – das bedeutet weniger Verluste und mehr Ertrag für den Anwender.“
Für die lange Lebensdauer und höhere Erträge sorgt zudem das intelligente Energiemanagementsystem. Sekundengenau analysiert es den Ertrag der Solaranlage, den Verbrauch im Haushalt sowie den Ladezustand des Akkus. So optimiert das System die Energieflüsse, steigert die Effizienz, wählt automatisch die günstigste Option – und stellt zudem die Langlebigkeit des Akkus sicher.
Bis zu einem Viertel effektiver als die „Konkurrenz“: 85% Systemwirkungsgrad
Im Zusammenspiel mit dem integrierten Wechselrichter liegt der Systemwirkungsgrad bei 85%. Damit ist der Conergy Sonnenspeicher bis zu einem Viertel effektiver als andere Eigenverbrauchs-Speicherlösungen am Markt. Dies liegt zum einen am wesentlich höheren Wirkungsgrad der Lithium-Ionen Batterie. Zum anderen liegt dies aber auch an den geringeren Umwandlungsverlusten: Der Batterie Converter lädt die von der Solaranlage produzierte Energie direkt aus dem Gleichstrom-Zwischenkreis (DC-Link) des Wechselrichters. So sorgt er dafür, dass der Gleichstrom direkt und mit minimalen Umwandlungsverlusten im Akku gespeichert wird. Zum Vergleich: Andere Geräte am Markt wandeln systembedingt den Strom auf dem Weg in die Batterie bereits zweimal um – von Gleichstrom in Wechselstrom und zurück. So kommt mit dem Conergy Sonnenspeicher bereits mehr Energie im Akku und später im Hausnetz an.
Der leistungsstarke Sonnenspeicher wird so in Kombination mit den beiden neuen Conergy Complete Auf- und Indachlösungen zur ersten solaren Komplettlösung und macht so den Weg frei für Sonne mitten in der Nacht. (Quelle: Conergy - 31.05.2011)
30.05.11|14:13
Elf Freunde: Zwei zusätzliche Leistungsklassen komplettieren das CIS-Team
Mehr drin: Conergy Zentralwechselrichterstationen mit höchster Systemeffizienz
+ Stark: Conergy CIS Stationen mit höchstem Systemwirkungsgrad am Markt
+ Maßgeschneidert: in 100 Kilowattstufen alle Größen zwischen 400 kW und 1,4 MW erhältlich
+Sicher: Bauartzulassung von Bureau Veritas, konform mit Mittelspannungsrichtlinie
Hamburg, 30. Mai 2011 – Elf unterschiedliche Leistungsklassen, zwei Stationsgrößen, höchste Systemeffizienz: Die Conergy CIS Zentralwechselrichterstationen bieten dem Kunden die freie Größenauswahl zwischen 400 und 1.400 Kilowatt (AC) Leistung. Neu im Produktportfolio sind die CIS-Stationen in der Leistungsklasse 1.050 kW sowie der neue Muskelprotz mit 1.400 Kilowatt. Die kleinen Häuser sind in zwei unterschiedlichen Größen erhältlich und punkten mit ihrer Ausstattung: In ihnen stecken die leistungsstarken Conergy IPG C Wechselrichter mit einem Spitzenwirkungsgrad von 98,7%. Dass diese nicht nur gute Einzelathleten, sondern als CIS-Mitbewohner auch echte Teamplayer sind, stellen sie mit der mit 98,2% höchsten Systemeffizienz am Markt unter Beweis.
45 Quadratmeter Filter für einen kühlen Kopf
Dabei behalten die Geräte einen kühlen Kopf: Das zertifizierte Conergy Lüftungs- und Filterkonzept weist ganze 45 Quadratmeter Filteroberfläche auf und unterstützt so die Systemeffizienz der Conergy CIS Stationen. Daran haben zudem die Hochleistungs-Mittelspannungstransformatoren teil: Sie weisen nur minimale Standby-Verluste auf und speisen so mehr Ertrag der Module auch tatsächlich ins Stromnetz ein.
Bauartzulassung von Bureau Veritas bestätigt höchste Sicherheit
An dieses können die Miniatur-Fertighäuser aus wetterfestem Beton sofort nach Anlieferung auf der Baustelle angeschlossen werden. Die Stationen sind voll ausgestattet und vorkonfiguriert. „Plug und Play“ – schnell, einfach und sicher: Als eines der wenigen Geräte am Markt wartet die CIS Station mit einer Bauartzulassung von Bureau Veritas auf, das mit den notwendigen Tests höchste Sicherheit und Verlässlichkeit bescheinigt.
Die Conergy CIS Familie entspricht dabei wie auch die einzelnen IPG C Wechselrichter den EEG-Anforderungen sowie der Mittelspannungsrichtlinie, so dass eine reibungslose Inbetriebnahme gewährleistet werden kann. Auf der Intersolar in München vom 8.-10. Juni 2011 stellt Conergy sein erweitertes Produktportfolio bei den Zentralwechselrichtern erstmals dem Fachpublikum vor. (Quelle: Conergy AG - 30-05-11)
30.05.11|13:47
Neue Kürzungsforderungen gefährden Arbeitsplätze in Deutschland
Energiewende gefährdet - Solarverband warnt vor Ausbaubremse für Solarstrom
Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. warnt vor unüberlegten Eingriffen bei der Förderung von Solarstrom, wie sie derzeit in der Koalition diskutiert werden. "Wer jetzt weitere, rigide Einschnitte bei der Förderung des Solarstroms vornimmt, gefährdet den Erfolg der Energiewende und riskiert Tausende von Arbeitsplätzen", sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar). Erst im März waren neue Förderkürzungen von bis zu 24 Prozent pro Jahr beschlossen worden. Diese Regelung soll nun nach dem Willen der Parlamentarier und entgegen der Empfehlung des Bundesministeriums weiter verschärft werden. "Die Politik führt an, dass sie mit neuen Eingriffen in den Solarmarkt den Stromverbrauchern Kosten sparen möchte. Die erst im März getroffenen Regelungen reichen dafür aus", so Körnig. Die Branche hat mit der Studie "Wegweiser Solarwirtschaft" jüngst aufgezeigt, dass ein Ausbau von über 50 Gigawatt Solarstrom...
Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. warnt vor unüberlegten Eingriffen bei der Förderung von Solarstrom, wie sie derzeit in der Koalition diskutiert werden. "Wer jetzt weitere, rigide Einschnitte bei der Förderung des Solarstroms vornimmt, gefährdet den Erfolg der Energiewende und riskiert Tausende von Arbeitsplätzen", sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar). Erst im März waren neue Förderkürzungen von bis zu 24 Prozent pro Jahr beschlossen worden. Diese Regelung soll nun nach dem Willen der Parlamentarier und entgegen der Empfehlung des Bundesministeriums weiter verschärft werden. "Die Politik führt an, dass sie mit neuen Eingriffen in den Solarmarkt den Stromverbrauchern Kosten sparen möchte. Die erst im März getroffenen Regelungen reichen dafür aus", so Körnig. Die Branche hat mit der Studie "Wegweiser Solarwirtschaft" jüngst aufgezeigt, dass ein Ausbau von über 50 Gigawatt Solarstrom in Deutschland bis 2020 bei einer Begrenzung der Kosten für die Verbraucher auf rund 2 Cent pro Kilowattstunde möglich ist. Auch ein Ausbau auf bis zu 70 Gigawatt ist dank des flexiblen Fördermechanismus ohne nennenswerte Mehrkosten erreichbar, so die Ergebnisse der Studie der Beratungsunternehmen Roland Berger und prognos.
Im Zusammenspiel mit Windkraft und Biogas könnte die Sonnenenergie die Atomkraft in Deutschland in den nächsten zehn Jahren vollständig ersetzen. Windenergie ergänzt sich sehr gut mit Sonnenenergie, die im windschwachen Sommerhalbjahr besonders viel Energie liefert. Biogas wiederum ist speicherbar und kann so die Schwankungen bei der Stromerzeugung aus Wind und Sonne ideal ergänzen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass keine weiteren Einschnitte bei der Förderung im Rahmen der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) erfolgen. Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.- 27.05.11
27.05.11|10:51
Phoenix Solar AG senkt die Kosten für das Montagesystem Phoenix TectoSun 3
Kostensenkung um fünf Prozent trotz steigender Rohstoffpreise
Die Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93), ein im TecDAX notiertes, international führendes Photovoltaik-Systemhaus, reduziert ab sofort die Kosten für das Montagesystem Phoenix TectoSun 3 um fünf Prozent. Das System für Schrägdächer wurde von Phoenix Solar 2010 im Markt eingeführt und hat sich seitdem deutschlandweit etabliert. TectoSun 3 ermöglicht eine schnelle, einfache und werkzeugarme Montage durch vorkonfektionierte Komponenten, die aus hochwertigem Aluminium und Edelstahl hergestellt werden. Dadurch verbindet das eigenentwickelte System einen geringen Materialaufwand mit einem niedrigen Gewicht, langer Lebensdauer und hoher Zuverlässigkeit.
„Aufgrund unserer Expertise im Bereich der Photovoltaik-Systemtechnik können wir unseren Kunden diese Preissenkung trotz steigender Rohstoffpreise anbieten. Es ist seit jeher das Ziel von Phoenix Solar, die Systemkosten konsequent zu senken“, sagt Stefan Krokowski, Leiter Vertrieb Komponenten & Systeme Deutschland bei der Phoenix Solar AG.
Phoenix TectoSun 3 trägt das RAL-Gütezeichen und ist TÜV geprüft. Sämtliche Komponenten wurden von unabhängigen Statikern auf ihre Widerstandskraft gegen Wind- und Schneelasten geprüft.
Über die Phoenix Solar AG
Die Phoenix Solar AG mit Sitz in Sulzemoos bei München ist ein international führendes Photovoltaik-Systemhaus. Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2010 Gesamtumsatzerlöse von 636 Millionen Euro und ein EBIT von 36,4 Millionen Euro. Phoenix Solar entwickelt, plant, baut und übernimmt die Betriebsführung von Photovoltaik-Großkraftwerken und ist Fachgroßhändler für Solarstrom-Komplettanlagen, Solarmodule und Zubehör. Führend ist der Konzern in der Photovoltaik-Systemtechnik. Dabei liegt der Fokus auf der konsequenten Senkung der Systemkosten. Mit einem deutschlandweiten Vertrieb und Tochtergesellschaften in Spanien, Italien, Griechenland, Frankreich, Singapur, Malaysia, Oman, Australien und den Vereinigten Staaten von Amerika hat der Konzern derzeit über 400 Beschäftigte. Die Aktien der Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93) sind im regulierten Markt (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und gehören dem Technologieindex TecDAX der Deutschen Börse AG an.
27.05.11|10:17
SOLARWORLD AG
Hauptversammlung der SolarWorld AG beschließt Dividende von 0,19 Euro
Dienstag, 24.05.2011 - Auf der heutigen zwölften ordentlichen Hauptversammlung der SolarWorld AG in Bonn haben die rund 1.100 anwesenden Aktionäre und Aktionärsvertreter allen Tagesordnungspunkten zugestimmt sowie den Vorstand und den Aufsichtsrat entlastet.
Der Konzerngewinn erhöhte sich im Geschäftsjahr 2010 um 48,0 Prozent auf 87,3 Mio. €. Aufgrund dieser erfolgreichen Entwicklung hatten Aufsichtsrat und Vorstand der Hauptversammlung eine auf 0,19 € erhöhte Dividende (2010: 0,16 €) je dividendenberechtigter Stückaktie vorgeschlagen. Die Auszahlung erfolgt am 25. Mai 2011. Damit werden die Aktionäre zum elften Mal in Folge am Unternehmenserfolg beteiligt. „Der Name SolarWorld steht auch für Dividendenkontinuität“, sagte Dr.-Ing. E.h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. Der verbleibende Bilanzgewinn der SolarWorld AG wird in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt werden. „Wir festigen damit die Eigenkapitalbasis des SolarWorld Konzerns und...
Dienstag, 24.05.2011 - Auf der heutigen zwölften ordentlichen Hauptversammlung der SolarWorld AG in Bonn haben die rund 1.100 anwesenden Aktionäre und Aktionärsvertreter allen Tagesordnungspunkten zugestimmt sowie den Vorstand und den Aufsichtsrat entlastet.
Der Konzerngewinn erhöhte sich im Geschäftsjahr 2010 um 48,0 Prozent auf 87,3 Mio. €. Aufgrund dieser erfolgreichen Entwicklung hatten Aufsichtsrat und Vorstand der Hauptversammlung eine auf 0,19 € erhöhte Dividende (2010: 0,16 €) je dividendenberechtigter Stückaktie vorgeschlagen. Die Auszahlung erfolgt am 25. Mai 2011. Damit werden die Aktionäre zum elften Mal in Folge am Unternehmenserfolg beteiligt. „Der Name SolarWorld steht auch für Dividendenkontinuität“, sagte Dr.-Ing. E.h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. Der verbleibende Bilanzgewinn der SolarWorld AG wird in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt werden. „Wir festigen damit die Eigenkapitalbasis des SolarWorld Konzerns und stärken uns für die weitere Expansion der SolarWorld in den globalen Solarmärkten“, erklärte Dr.-Ing. E.h. Frank Asbeck weiter.
Im Rahmen der Hauptversammlung gab der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Claus Recktenwald die geplante Erweiterung des bisher vierköpfigen Vorstands bekannt. Colette Rückert-Hennen wird die neue Funktion Chief Human Resource and Brand Officer übernehmen und vom Aufsichtsrat zum 1. Juli 2011 bestellt. Die Juristin verfügt über langjährige Führungserfahrung. Dr. Claus Recktenwald: „Mit Colette Rückert-Hennen gewinnt der Vorstand der SolarWorld AG eine international erfahrene und hochqualifizierte Führungskraft für die Bereiche Personalmanagement und Markenentwicklung.“
Über die SolarWorld AG: Der Konzern SolarWorld AG (ISIN: DE0005108401) ist ein weltweit führender Markenanbieter hochwertiger kristalliner Solarstromtechnologie. Seine Stärke ist die Vollstufigkeit in der solaren Produktion. Vom Rohstoff Silizium, über Wafer, Zelle und Modul bis zur schlüsselfertigen Solarstromanlage jeder Größe vereint der Konzern alle Wertschöpfungsstufen. Zentraler Geschäftsbereich ist der Vertrieb von Qualitätsmodulen an den Fachhandel und kristalliner Wafer an die internationale Solarzellenindustrie. Die Konzernzentrale ist in Bonn. Die größten Fertigungen unterhält der Konzern in Freiberg/Deutschland und Hillsboro/USA. Nachhaltigkeit ist Basis der Konzernstrategie. Unter dem Namen Solar2World fördert der Konzern Hilfsprojekte in Entwicklungsländern mit netzunabhängigen Solarstromlösungen, die beispielgebend für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung sind. Weltweit beschäftigt SolarWorld mehr als 3.600 Menschen. Die SolarWorld AG ist seit 1999 börsennotiert und heute unter anderem im Technologieindex TecDAX und im ÖkoDAX sowie im Nachhaltigkeitsindex NAI gelistet. Quelle: SOLARWORLD AG - 24.05.11
26.05.11|15:13
Conergy IPG C Wechselrichterserie künftig mit zwei zusätzlichen Leistungsklassen
Noch stärker: Conergy erweitert Produktportfolio bei Zentralwechselrichtern
Hamburg, 25. Mai 2011 – Der Hamburger Systemhersteller Conergy stellt auf der Intersolar vom 8.-10. Juni 2011 in München erstmals sein erweitertes Produktportfolio bei den Zentralwechselrichtern vor. Die bisherige Conergy IPG C-Familie mit den 200 und 300 Kilowatt (AC) starken Geräten bekommt nun mächtigen Zuwachs: Der IPG 350C ist noch leistungsfähiger als seine kleinen Brüder und das bei gleichen Abmessungen. Die ganze Familie liegt mit einem Spitzenwirkungsgrad von 98,7% sowie einem europäischen Wirkungsgrad von bis zu 98,5% bis zu zwei Prozentpunkte über den meisten Wettbewerbsgeräten und gehört damit zu den Besten am Markt.
Durch die integrierten Generatorkoppelkästen sind sie platzsparend und benötigen weniger Installationszeit und -aufwand. Auch bei der Inbetriebnahme sind die Muskelprotze einfach zu handhaben: Über einen übersichtlichen, farbigen Touchscreen-Bildschirm programmiert der Installateur alle notwendigen landesspezifischen Netzparameter ein, was den...
Hamburg, 25. Mai 2011 – Der Hamburger Systemhersteller Conergy stellt auf der Intersolar vom 8.-10. Juni 2011 in München erstmals sein erweitertes Produktportfolio bei den Zentralwechselrichtern vor. Die bisherige Conergy IPG C-Familie mit den 200 und 300 Kilowatt (AC) starken Geräten bekommt nun mächtigen Zuwachs: Der IPG 350C ist noch leistungsfähiger als seine kleinen Brüder und das bei gleichen Abmessungen. Die ganze Familie liegt mit einem Spitzenwirkungsgrad von 98,7% sowie einem europäischen Wirkungsgrad von bis zu 98,5% bis zu zwei Prozentpunkte über den meisten Wettbewerbsgeräten und gehört damit zu den Besten am Markt.
Durch die integrierten Generatorkoppelkästen sind sie platzsparend und benötigen weniger Installationszeit und -aufwand. Auch bei der Inbetriebnahme sind die Muskelprotze einfach zu handhaben: Über einen übersichtlichen, farbigen Touchscreen-Bildschirm programmiert der Installateur alle notwendigen landesspezifischen Netzparameter ein, was den einwandfreien Betrieb in allen Ländern Europas gewährleistet.
Conergys Zentralwechselrichterserie-Serie bekommt mit dem IPG 250C zudem einen neuen Halbbruder: das 250 Kilowatt starke Gerät ist im Gegensatz zu den anderen Geräten der Baureihe ein Trafo-Gerät. „Mit dem IPG 350C und 250C reagieren wir auf die Bedürfnisse unserer Kunden nach einerseits noch leistungsstärkeren Geräten und andererseits nach größtmöglicher Flexibilität“, so Conergy Produktmanager Eike Frühbrodt. „Oftmals bestehen unterschiedliche Anforderungen an die Geräte in unterschiedlichen Ländern. Seit März bieten wir zum Beispiel speziell für den italienischen Markt einen Wechselrichter mit Trockentransformator an – mit dem IPG 250C erweitern wir unser Portfolio nun nochmals und haben für beinahe jedes Land eine maßgeschneiderte Lösung.“
Die ganze IPG C Familie entspricht dabei den EEG-Anforderungen sowie der Mittelspannungsrichtlinie, so dass eine reibungslose Inbetriebnahme gewährleistet werden kann. Die EEG-Regelung zur Leistungsreduzierung, die zum 1. Januar 2011 in Kraft trat, stellt an Solarkraftwerke – und damit an die Wechselrichter – zweierlei Anforderungen: Die Fernsteuerung zur Leistungsregulierung im Falle einer Netzstörung sowie die Kosinus-Phi-Regelung, mit der das Verhältnis von eingespeister Wirk- und Blindleistung geregelt wird.
Die Mittelspannungsrichtlinie fordert darüber hinaus, dass sich der Wechselrichter bei Auftreten eines Netzfehlers – zum Beispiel durch einen Kurzschluss im Netz – nicht wie bisher einfach abschalten darf. „Das Gerät muss, obwohl das Netz nicht aufnahmefähig ist, den produzierten Strom weiter einspeisen“ so Frühbrodt weiter. „So stützten die Geräte das Netz dynamisch und halten es künstlich aufrecht – durch die Einspeisung von Blindleistung.“
Dies führt zu einer hohen Belastung für die Komponenten, vor allem für den Wechselrichter. Deshalb sind die IPG C-Wechselrichter für eine lange Haltbarkeit auch unter diesen hohen Anforderungen mit einer besonders effektiven Belüftung und Kühlung ausgestattet. Zudem verwenden die Solarexperten ausschließlich Bauteile mit einer extrem hohen Temperaturfestigkeit. Die IPG C-Geräte benötigen deshalb nicht zwingend einen zusätzlichen Doppelboden zur Kühlung, sondern können aufgrund des guten Lüftungs- und Kühlungsverhalten direkt auf den Boden gestellt werden: So wird nicht nur die Kühlung, sondern zusätzlich auch die Montagefreundlichkeit gewährleistet wird und es entsteht kein großer Installationsaufwand. Quelle: Conergy AG - 26.05.11
25.05.11|11:46
SOLAR
Solar Millennium baut Solarstrategie aus
Erlangen 18.05.2011 - Die Solar Millennium AG (ISIN DE0007218406) baut ihre Solarstrategie aus und verbreitert dazu ihre Technologiebasis. Wie der Vorstandsvorsitzende Dr. Christoph Wolff auf der heutigen Hauptversammlung in Erlangen mitteilte, beabsichtigt das Unternehmen zukünftig weltweit neben Parabolrinnen-Kraftwerken auch weitere Technologien zur Nutzung von Solarenergie in großen Kraftwerken einzusetzen und so Synergieeffekte zu schaffen. Markenkern und Tätigkeitsschwerpunkt bleiben auch in Zukunft solarthermische Kraftwerke, insbesondere Parabolrinnen-Anlagen. Photovoltaik soll ergänzend in einzelnen Projekten zum Einsatz kommen. Das Know-how der Mitarbeiterteams in den Geschäftsbereichen Projektentwicklung und -finanzierung sowie Kraftwerksbau kann somit noch breiter und effizienter angewendet werden.
Bei solarthermischen Kraftwerken konzentrieren Spiegel die Solarstrahlung und erzeugen so Wärmeenergie, die zur Stromerzeugung genutzt wird. Der große Vorteil dieser...
Erlangen 18.05.2011 - Die Solar Millennium AG (ISIN DE0007218406) baut ihre Solarstrategie aus und verbreitert dazu ihre Technologiebasis. Wie der Vorstandsvorsitzende Dr. Christoph Wolff auf der heutigen Hauptversammlung in Erlangen mitteilte, beabsichtigt das Unternehmen zukünftig weltweit neben Parabolrinnen-Kraftwerken auch weitere Technologien zur Nutzung von Solarenergie in großen Kraftwerken einzusetzen und so Synergieeffekte zu schaffen. Markenkern und Tätigkeitsschwerpunkt bleiben auch in Zukunft solarthermische Kraftwerke, insbesondere Parabolrinnen-Anlagen. Photovoltaik soll ergänzend in einzelnen Projekten zum Einsatz kommen. Das Know-how der Mitarbeiterteams in den Geschäftsbereichen Projektentwicklung und -finanzierung sowie Kraftwerksbau kann somit noch breiter und effizienter angewendet werden.
Bei solarthermischen Kraftwerken konzentrieren Spiegel die Solarstrahlung und erzeugen so Wärmeenergie, die zur Stromerzeugung genutzt wird. Der große Vorteil dieser Technologie ist, dass Wärmeenergie preiswert und effizient gespeichert werden kann und somit Strom nach Bedarf und planbar auch nach Sonnenuntergang bereitgestellt werden kann. Während Solar Millennium auf Parabolrinnen-Kraftwerke spezialisiert ist und hier eine führende Position hat, beabsichtigt das Unternehmen, mittel- bis langfristig auch weitere Technologien neben der Parabolrinne, wie Solarturm-Kraftwerke, zu nutzen: Zur marktreifen Entwicklung von Solarturm-Kraftwerken hat Solar Millennium seit letztem Jahr ein eigenes Forschungs- und Entwicklungsteam aufgebaut. Zusätzlich verfolgt Solar Millennium den Einsatz von Photovoltaik, insbesondere in Kombination mit Parabolrinnen-Anlagen, um Potenziale der Kraftwerksflächen besser auszuschöpfen.
Dr. Christoph Wolff, Vorstandsvorsitzender der Solar Millennium AG: „Das Know-how für Entwicklung, Solardatenmessung und Genehmigungsverfahren kann für alle Kraftwerkstechnologien gleichermaßen genutzt werden. Durch diese Synergieeffekte können wir unsere Teams im Rahmen unseres Geschäftsmodells besser auslasten und erhöhen die Anzahl unserer potenziellen Kraftwerks-Standorte.“ Projektstandorte, die aufgrund ihrer Größe, Beschaffenheit oder sonstiger Rahmenbedingungen für eine Technologie nicht geeignet sind, können so zukünftig trotzdem von Solar Millennium durch Einsatz anderer Technologien für die Erzeugung von Solarstrom genutzt werden.
Während Parabolrinnen-Kraftwerke langjährig erprobt sind und Solar Millennium Anlagen mit dieser Technologie in Ägypten, Spanien und den USA realisiert, besteht bei den Solarturm-Kraftwerken noch Entwicklungsbedarf. Bei Parabolrinnen-Kraftwerken wird die Sonnenstrahlung in langen parabolförmigen Spiegelreihen auf ein Rohr in der Brennlinie konzentriert. Beim Solarturm konzentrieren viele zweiachsig nachgeführte Spiegel, so genannte Heliostaten, die Solarstrahlung auf einen zentralen Receiver an der Spitze eines Turms. Anwendungszweck, Standortbeschaffenheit sowie die Rahmenbedingungen des jeweiligen Marktes werden zukünftig über den jeweiligen Einsatz der verschiedenen Technologien entscheiden.
Auf Flächen, die für solarthermische Kraftwerke aufgrund ihrer Beschaffenheit oder geringen Größe weniger geeignet sind, will Solar Millennium zukünftig auch Photovoltaik einsetzen, vor allem auch in Ergänzung zu Parabolrinnen-Anlagen zur wirtschaftlichen Nutzung unebener Gelände oder von Randflächen der Projektstandorte. Die Teams für Projektentwicklung, -finanzierung und Kraftwerksbau können das bestehende Wissen auch für diese Technologie nutzen. Je nach Projekt ist die Kooperation mit erfahrenen Photovoltaik-Partnern geplant; die Zellen werden auf dem Weltmarkt eingekauft.
Dr. Wolff erläutert die strategische Ausrichtung: „Die Solarenergie hat von allen erneuerbaren Energien das größte Potenzial und benötigt die geringste Fläche pro erzeugter Kilowattstunde. Der Name Solar Millennium steht schon heute für die erfolgreiche Entwicklung und Realisierung von großen Solarkraftwerken. Sie ermöglichen es mittlerweile, auf dem Leistungsniveau von Kernkraftwerken Strom für Großstädte und Industrie nachhaltig zur Verfügung stellen. Diesen Erfolgsweg wollen wir weitergehen und durch zusätzliche Solartechnologien verbreitern. Die Solarenergie genießt daher Priorität bei allen Investitionsentscheidungen in Projektentwicklung sowie Forschungs- und Entwicklungsvorhaben.“
Über die Solar Millennium AG:
Die Solar Millennium AG, Erlangen, (ISIN DE0007218406) ist ein global tätiges Unternehmen im Bereich erneuerbarer Energien mit dem Schwerpunkt auf solarthermischen Kraftwerken. Zusammen mit seinen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften hat sich das Unternehmen auf Parabolrinnen-Kraftwerke spezialisiert und in diesem Bereich eine Spitzenposition im globalen Wettbewerb erreicht. Solar Millennium ist bestrebt, die Kompetenz im Bereich solarthermischer Kraftwerke weiter auszubauen mit dem Ziel, eine nachhaltige Technologieführerschaft zu erarbeiten und zu sichern. Dabei werden alle wichtigen Geschäftsfelder entlang der Wertschöpfungskette solarthermischer Kraftwerke abgedeckt: von der Projektentwicklung und -finanzierung über die Technologie bis hin zum schlüsselfertigen Bau und dem Betrieb der Anlagen. Solar Millennium hat in Spanien die ersten Parabolrinnen-Kraftwerke Europas entwickelt und zusammen mit Partnern realisiert. Weitere Projekte mit einer Leistung von über 2.000 Megawatt befinden sich weltweit in Planung: Regionale Schwerpunkte sind dabei derzeit Spanien, USA, der Nahe Osten und Nordafrika.
Über die Technologie:
Solarthermische Kraftwerke erzeugen aus der in Wärmeenergie umgewandelten Sonnenstrahlung Strom. Bei einem Parabolrinnen-Kraftwerk bündeln rinnenförmige Spiegel die einfallenden Strahlen auf ein Rohr in der Brennlinie des Kollektors. Durch ihre Absorption wird im Rohr eine Wärmeträgerflüssigkeit erhitzt, die im Kraftwerksblock mittels Wärmetauscher Dampf erzeugt. Wie bei konventionellen Kraftwerken wird der Dampf in einer Turbine zur Stromgewinnung genutzt. Bei Integration eines thermischen Speichers kann der Strom planbar bereitgestellt werden. Die Solarkraftwerke können dann auch nach Sonnenuntergang Strom erzeugen. Quelle: Pressemeldungen der Solar Millenium AG
24.05.11|20:22
Konsequenter Ausbau des After-Sales-Geschäfts in Asien und zusätzliche Bildung von Ressourcen zur Ersatzteilproduktion und -beschaffung in China + Erhöhung der Präsenz im wachsenden chinesischen Markt + Weiterer Meilenstein im Rahmen der Internatio
Roth & Rau AG übernimmt Fertigung von Possehl Electronics in China
Hohenstein-Ernstthal, 24. Mai 2011 – Die Roth & Rau AG übernimmt den Produktionsstandort der in Lübeck ansässigen Possehl Group (Possehl) in Shenzhen, China. Neben der Produktionsstätte inklusive des dazugehörigen Equipments, übernimmt Roth & Rau außerdem 145 hochqualifizierte Mitarbeiter. Die Parteien haben einvernehmliches Stillschweigen über die Höhe des Kaufpreises vereinbart.
Mit seinem Geschäftsbereich Elektronik ist Possehl einer der weltweit führenden Hersteller für LEAD FRAMES in der Halbleiterindustrie. Zusätzlich ist Possehl ein wichtiger Produzent von Speicherkarten sowie Lieferant für Hersteller von Steckverbindungen. Possehl beschäftigt im Bereich Elektronik derzeit etwa 2.000 Mitarbeiter weltweit. Am Standort Shenzhen produziert Possehl hauptsächlich hochwertige Präzisionswerkzeuge und Bauteile für den globalen Halbleitermarkt.
Der Roth & Rau-Konzern will die bestehende Infrastruktur und das vorhandene Know-how für den geplanten Ausbau seines Ersatzteil- und Servicegeschäfts für den dynamisch wachsenden Photovoltaikmarkt in Asien nutzen. „Eine starke lokale Präsenz ist die Grundvoraussetzung für ein profitables After-Sales-Geschäft in Asien. Nur mit einer eigenen Fertigung vor Ort können wir unseren asiatischen Kunden einen optimalen Mix aus Qualität, angemessenen Kosten und kurzen Lieferzeiten bieten“, erklärt Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG. Die Roth & Rau AG setzt mit dieser Akquisition ihre Internationalisierungsstrategie konsequent fort. Quelle: Pressemeldung Roth & Rau AG - 24.05.11
24.05.11|14:09
Eines für alle: Conergy Gestellsystem ist für jegliche Trapezdachvarianten geeignet
Optimal fürs Gewerbedach: Conergy mit neuer Trapezdachlösung „SunTop Trapez“
Belastbar: widersteht hohen Windlasten durch seitliche Befestigung an den Hochsicken. Zeitsparend: weniger Trapezhalter zur Befestigung und kürzere Montagezeit benötigt. Flexibel: bis zu 15 Millimeter Höhenausgleich bei Dachunebenheiten möglich.
Hamburg, 24. Mai 2011 – Das Hamburger Solarunternehmen stellt mit dem Conergy SunTop Trapez auf der Intersolar erstmals seine neue Trapezdachlösung vor. Das neue Gestell unterscheidet sich vor allem durch sein neuartiges und flexibles Befestigungssystem von der Konkurrenz: Die gängigen Trapezdachgestelle am Markt können fast ausschließlich von oben auf der Hochsicke des Metalldachs befestigt werden. Beim Conergy SunTop Trapez hingegen erfolgt die Befestigung über zwei gegenüberliegende Trapezhalter seitlich an der Hochsicke des Trapezblechs.
4 gewinnt: Neue Befestigung bewirkt zahlreiche Vorteile
Einfaches Prinzip – große Wirkung: Die neuartige Befestigung bringt gleich vier entscheidende Vorteile: Das Gestell hält höheren Windlasten stand, reduziert die Montagezeit, kann bis zu 15 Millimeter Höhenunterschied der Sicken ausgleichen und passt sich der temperaturbedingten Ausdehnung des Metalldachs vollständig an. So bieten die Hamburger eine Lösung für alle Anwendungen sowie für unterschiedliche Sickenhöhen, -formen und -abstände.
Windsicher und zeitsparend: Das SunTop Trapez ist bei allen Wetterverhältnissen top
Durch die seitliche Montage ist die Sogbelastung bei Wind an den Trapezhaltern geringer als bei herkömmlichen Systemen. So hält das Conergy-Gestell einer höheren Belastung stand und die Installateure können es auch in Regionen mit starken Winden einsetzen. Doch nicht nur bei Sturm kann das SunTop Trapez seine Vorteile ausspielen. In Regionen mit geringeren Windlasten spart das Gestell durch seine sichere und stabile Montage vor allem Zeit: Durch ein mitgeliefertes Softwareprogramm ermittelt der Installateur, in welchen Abständen optimalerweise die Trapezhalter angebracht werden sollten. Ausschlaggebend hierfür sind die vorherrschenden Wind- und Wetterverhältnisse sowie die Blechstärke der Dachkonstruktion. Das spart zusammen mit dem hohen Grad der Vormontage Installationszeit – und damit bares Geld.
Höhenverstellbar und flexibel: Das SunTop Trapez passt sich in jede Richtung an
Die seitliche Befestigung hat einen weiteren Vorteil: Neben der höheren Belastbarkeit und Zeitersparnis bei der Montage, ermöglicht diese zudem einen Höhenausgleich von bis zu 15 Millimetern. So liegen die Schienen immer plan auf, Dachunebenheiten können problemlos ausgeglichen werden und der Installateur erlebt bei der Montage keine böse Überraschung. Auch das Problem der temperaturbedingt wechselnden Materialausdehnung der Metalldachkonstruktionen löst die seitliche Montage: Die Trapezhalter sind beim Conergy SunTop Trapez nicht fest am Gestell festgeschraubt sondern laufen flexibel in einer Schiene. So kann das Metalldach sich im Sommer ausdehnen und im Winter schrumpfen, ohne dass Kräfte auf das Modul wirken.
Cleverer Allrounder: Laminat oder gerahmt, längs oder quer – es gibt einfach alles her
Bei der Wahl des Moduls lässt das Conergy SunTop Trapez dem Installateur freie Auswahl: Es ist sowohl für gerahmte Module als auch für Laminate geeignet. Diese kann er sowohl längs als auch quer montieren. Auch bietet Conergy dem Installateur drei verschiedene Schienenlängen. Diese können wahlweise durchgehend oder als kurze Schiene mit Unterbrechungen zwischen den Modulen montiert werden. Und sollte die Hochsicke im Einzelfall zu niedrig sein für die seitliche Montage der Trapezhalter, ist dank eines Top Halters auch die Montage von oben auf der Hochsicke möglich – so passt das „Eine“ wirklich auf „Alle“.
Das neue Conergy SunTop Trapez ist ab dem dritten Quartal 2011 auf dem Markt erhältlich – vorher stellen die Hamburger Solarexperten den Allrounder unter den Gestellen erstmalig vom 8.-10. Juni 2011 auf der Intersolar in München vor. Quelle: Pressemeldung der Conergy AG - 24.05.11
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24.05.11|13:09
NORDEX
Nordex gewinnt 49,5-MW-Projekt in China - Lieferung der 33 Anlagen für Sommer 2011 geplant
Hamburg, 24. Mai 2011. Nordex setzt die langjährige Geschäftspartnerschaft mit Ningxia Electric Power fort: Der chinesische Energieversorger hat jetzt 33 Anlagen des Typs S82/1500 für seine Windparks „Niushoushan I“ und „Niushoushan II“ bestellt. Damit erweitert er sein Nordex-Portfolio auf über 250 MW. Die „Niushoushan“-Projekte sollen südöstlich der Stadt Qingtongxia in der Region Ningxia errichtet werden. Nordex liefert die Turbinen im Sommer 2011. Sie werden zusammen einen jährlichen Ertrag von mehr als 130 Gigawattstunden produzieren.
Hamburg, 24. Mai 2011. Nordex setzt die langjährige Geschäftspartnerschaft mit Ningxia Electric Power fort: Der chinesische Energieversorger hat jetzt 33 Anlagen des Typs S82/1500 für seine Windparks „Niushoushan I“ und „Niushoushan II“ bestellt. Damit erweitert er sein Nordex-Portfolio auf über 250 MW. Die „Niushoushan“-Projekte sollen südöstlich der Stadt Qingtongxia in der Region Ningxia errichtet werden. Nordex liefert die Turbinen im Sommer 2011. Sie werden zusammen einen jährlichen Ertrag von mehr als 130 Gigawattstunden produzieren.
23.05.11|16:06
Anita Tack, Umweltministerin von Brandenburg, eröffnet die Einweihungsfeier der Solarparks Jocksdorf und Preschen + Ehemaliger Militärflugplatz im Neiße-Malxetal wird wirtschaftlich nutzbar gemacht
Phoenix Solar AG weiht zwei Solarparks mit insgesamt 18 Megawatt Spitzenleistung ein
Sulzemoos 23.5.2011 / Die Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93), ein im TecDAX notiertes, international führendes Photovoltaik-Systemhaus, hat am 20. Mai 2011 zusammen mit dem Finanzierungspartner KGAL GmbH & Co. KG zwei Solarparks in Jocksdorf und Preschen feierlich eingeweiht. Die Solarkraftwerke befinden sich auf einem ehemaligen Militärflugplatz und liefern in Zukunft umweltfreundlichen Strom für über 4.300 Vierpersonen-haushalte.
Zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft nahmen an der Feier teil. In ihrer Eröffnungsrede betonte Anita Tack, Umweltministerin von Brandenburg, wie wichtig der Ausbau erneuerbarer Energien für die Zukunft Deutschlands ist: „Brandenburg deckt heute bereits 15,6 Prozent seines Primärenergiebedarfs aus erneuerbaren Quellen. Jährlich werden dadurch fast 10 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Brandenburg gilt als Modell für eine ambitionierte Energie- und Klimaschutzpolitik. Dadurch ist es gelungen, Unternehmer, Investoren und Wissenschaftler zu überzeugen, ihre Ideen gerade hier zu verwirklichen. Inzwischen hat sich auf dieser Grundlage ein erfolgreicher Wirtschaftszweig mit mehr als 12.000 Arbeitsplätzen entwickelt, davon zuletzt allein im Bereich Photovoltaik mehr als 3.000“, sagt Tack.
In weiteren Ansprachen hoben Landrat Harald Altekrüger, Bürgermeister Eberhard Müller, Dr. Klaus Wolf von der KGAL und Ralph Schneider von der Phoenix Solar AG die Besonderheiten beider Projekte hervor und gaben Einblicke in die Entwicklung, Errichtung, die zu erwartenden Stromerträge sowie die Bedeutung der Solarparks für die Region.
Die KGAL beauftragte die Phoenix Solar AG mit der Errichtung der Solarparks und bringt sie in einen Fond für institutionelle Investoren ein. „Seit Jahren realisieren wir gemeinsam mit Phoenix Solar Projekte für unsere Investoren. Wir konnten auch bei diesen beiden Projekten auf die Erfahrung und Professionalität unseres Partners Phoenix Solar vertrauen und unsere Investitionen im Bereich der erneuerbaren Energien erfolgreich ausbauen“, erklärt Dr. Klaus Wolf, Mitglied der Geschäftsführung der KGAL.
Phoenix Solar war bei beiden Anlagen als Generalunternehmer für die schlüsselfertige Errichtung verantwortlich. Da die Solarkraftwerke auf einer militärischen Konversionsfläche mit einer Größe von knapp 60 Hektar errichtet wurden, musste Phoenix Solar vor der Installation vor allem Munitionsreste beseitigen lassen. „Wir sind stolz darauf, dass wir mit unseren Solarparks eine Konversionsfläche in Brandenburg revitalisieren und einer nachhaltigen Nutzung zuführen konnten. Wir werden unsere Arbeit in der Region fortsetzen und damit weiterhin aktiv zum Klimaschutz beitragen“, sagt Ralph Schneider, Executive Vice-President Solar Energy Investments bei Phoenix Solar. Durch die Umwandlung der Flächen können diese nach der Betriebszeit der Solarparks, die vorerst auf 20 Jahre festgeschrieben ist, städtebaulich genutzt werden.
Die Solarparks wurden bereits 2010 in Betrieb genommen. Der Realisierungszeitraum betrug 22 Wochen für die Anlage in Jocksdorf und zwölf Wochen für den Solarpark in Preschen. Beide Kraftwerke liegen auf einem ehemaligen Militärflugplatz, sind von einer Landebahn von drei Kilometern Länge getrennt und gehören daher zu verschiedenen angrenzenden Gemeinden. Aufgrund günstiger Einstrahlungswerte von durchschnittlich 1.050 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr ist die Region im Osten Deutschlands für den Bau von Photovoltaikanlagen hervorragend geeignet. Pro Jahr sparen die Solarparks etwa 10.000 Tonnen Kohlendioxid ein.
Über die Phoenix Solar AG
Die Phoenix Solar AG mit Sitz in Sulzemoos bei München ist ein international führendes Photovoltaik-Systemhaus. Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2010 Gesamtumsatzerlöse von 636 Millionen Euro und ein EBIT von 36,4 Millionen Euro. Phoenix Solar entwickelt, plant, baut und übernimmt die Betriebsführung von Photovoltaik-Großkraftwerken und ist Fachgroßhändler für Solarstrom-Komplettanlagen, Solarmodule und Zubehör. Führend ist der Konzern in der Photovoltaik-Systemtechnik. Dabei liegt der Fokus auf der konsequenten Senkung der Systemkosten. Mit einem deutschlandweiten Vertrieb und Tochtergesellschaften in Spanien, Italien, Griechenland, Frankreich, Singapur, Malaysia, Oman, Australien und den Vereinigten Staaten von Amerika hat der Konzern derzeit über 400 Beschäftigte. Die Aktien der Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93) sind im regulierten Markt (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und gehören dem Technologieindex TecDAX der Deutschen Börse AG an. Quelle: Phoenix Solar AG
23.05.11|10:12
Vertrieb von Zep-kompatiblen Solarmodulen in Europa und den USA + Marketing- und Entwicklungskooperation für den europäischen Markt
Centrosolar und Zep Solar schließen Lizenzvertrag
Die Hamburger Centrosolar AG hat einen Lizenzvertrag mit Zep Solar, Inc. aus San Rafael (Kalifornien, USA) unterzeichnet. Zep Solar entwickelt Montagelösungen für Photovoltaikanlagen, mit deren Hilfe sich Module mittels eines speziellen Zep-Rahmens schnell und einfach installieren lassen. Centrosolar wird die Zep-kompatiblen Module in der eigenen Produktion in Wismar (Deutschland) fertigen. Darüber hinaus haben beide Unternehmen eine enge Zusammenarbeit bei der Entwicklung und im Marketing der Zep-Produkte in Europa vereinbart. Centrosolar wird damit als einziger deutscher Solarhersteller von Zep-Systemen zu einem der wichtigsten Partner von Zep Solar in Europa.Die Zep-kompatiblen Module von Centrosolar sind mit einem selbsttragenden Rahmen mit einer Nut versehen, der eine einfache Verbindung der Module mit den Montagekomponenten von Zep ermöglicht. Dank des integrierten Moduldesigns kann die Zahl der Systembestandteile und des Werkzeugs erheblich reduziert werden. Außerdem...
Die Hamburger Centrosolar AG hat einen Lizenzvertrag mit Zep Solar, Inc. aus San Rafael (Kalifornien, USA) unterzeichnet. Zep Solar entwickelt Montagelösungen für Photovoltaikanlagen, mit deren Hilfe sich Module mittels eines speziellen Zep-Rahmens schnell und einfach installieren lassen. Centrosolar wird die Zep-kompatiblen Module in der eigenen Produktion in Wismar (Deutschland) fertigen. Darüber hinaus haben beide Unternehmen eine enge Zusammenarbeit bei der Entwicklung und im Marketing der Zep-Produkte in Europa vereinbart. Centrosolar wird damit als einziger deutscher Solarhersteller von Zep-Systemen zu einem der wichtigsten Partner von Zep Solar in Europa.
Die Zep-kompatiblen Module von Centrosolar sind mit einem selbsttragenden Rahmen mit einer Nut versehen, der eine einfache Verbindung der Module mit den Montagekomponenten von Zep ermöglicht. Dank des integrierten Moduldesigns kann die Zahl der Systembestandteile und des Werkzeugs erheblich reduziert werden. Außerdem werden keine sperrigen Schienen benötigt. Zusätzliche Erdungselemente entfallen, da das Zep-System in einem Montageschritt Erdung und mechanische Verbindung zugleich schafft. Der Installateur spart Zeit bei der Montage auf dem Dach und profitiert von Kosten- und logistischen Vorteilen. Zudem bringt das System eine extrem sichere und robuste Erdung mit sich. Daneben überzeugt es durch ein ästhetisch ansprechendes Design.
Im Rahmen der Vereinbarung haben die Entwicklungsteams beider Unternehmen das Standard-Rahmenprofil von Zep Solar speziell für Centrosolar materialoptimiert und an die Anforderungen des europäischen Marktes angepasst. Als einer der wichtigsten Kooperationspartner in Europa wird Centrosolar die Zep-kompatiblen Module in Deutschland und weiteren europäischen Ländern einführen.
„Das Zep-Konzept stellt einen wichtigen Evolutionsschritt bei den PV-Gestellsystemen dar. Es hebt die seit Beginn des Solarzeitalters bestehende Trennung zwischen Modulrahmen und Gestell auf und erlaubt so deutliche Einsparungen beim immer teurer werdenden Aluminium“, erklärt Dr. Johannes Kneip, Vorstandsmitglied der Centrosolar AG.
„Unsere Kooperation mit einem Branchenführer wie Centrosolar ist ein großer Erfolg für Zep Solar. Auf dieser Basis möchten wir nun den europäischen Markt für uns gewinnen“, meint Mike Miskovsky, Geschäftsführer von Zep Solar. „Mit unserer optimierten Montageplattform sind wir der Etablierung eines technischen Branchenstandards für PV-Anlagen einen großen Schritt näher gekommen. Zep Groove kann zum USB-Port der Solarbranche werden.“
Centrosolar wird das Zep-System erstmalig im Juni auf der Intersolar Europe in München vorstellen. Die Markteinführung wird im dritten Quartal 2011 zunächst in den USA beginnen. Anschließend ist der Vertrieb in Europa geplant. Die Zertifizierung des Systems nach UL- und IEC-Standards hat Centrosolar bereits veranlasst. Quelle:CENTROSOLAR AG
23.05.11|09:58
Energiewende zum halben Preis möglich
Der Ausstieg aus der Atomkraft kann für die Verbraucher zu günstigsten Konditionen realisiert werden – und wesentlich preiswerter, als es die Bundesregierung derzeit plant. Dies ist das Ergebnis von Berechnungen, die die 100% erneuerbar Stiftung erstellt hat. Gegenüber dem Ausbauszenario der Bundesregierung, die auf eine stärkere Nutzung der Offshore-Windenergie setzt, würde eine regionale Fokussierung des Ausbaus auf gute Windenergiestandorte an Land sowie die Nutzung preiswerter Solarkraftwerke auf Großflächen dem Verbraucher in der Summe rund 12 Milliarden Euro ersparen.
Die Bundesregierung setzt dagegen mit der Fokussierung auf zentrale Großkraftwerke – zum Beispiel Offshore-Windfarmen – falsche Akzente und verhindert die volkswirtschaftlich günstigste Integration der erneuerbaren Energien in den Strommarkt. „Wer schnell und preiswert aus der Atomkraft aussteigen will, der muss auf dezentrale erneuerbare Energien setzen“, betont Dr. René Mono, Geschäftsführer der 100% erneuerbar Stiftung. „Selbst Windstrom an Standorten in den Ebenen von Bayern und Baden-Württemberg kostet halb so viel wie der maritime Gigantismus in der Nord- und Ostsee. Und an sehr guten Standorten bleibt Windstrom um den Faktor 3 günstiger als Offshore-Windstrom. Ähnliches gilt auch für Solarstrom von der Freifläche – alles ist billiger als Offshore-Wind.“
Gegenüber dem Ausbauszenario der Bundesregierung, die auf eine stärkere Nutzung der Offshore-Windenergie setzt, würde eine regionale Fokussierung des Ausbaus auf gute Windenergiestandorte an Land sowie die Nutzung preiswerter Solarkraftwerke auf Freiflächen dem Verbraucher in der Summe rund zwölf Milliarden Euro ersparen.
„Die Energiewende ist gesellschaftlich gewollt, das zeigen alle Umfragen. Nun steht die Bundesregierung in der Pflicht, ihren Forderungen nach einer bezahlbaren Energieversorgung Taten folgen zu lassen. Die anstehende EEG-Novellierung ist hierfür der erste Stresstest.
Bleibt die Bundesregierung bei ihrer Offshore-Vorliebe, erfüllt sie ihre eigenen Kriterien nicht“, betont Dr. Mono.Mit dem Ziel einer hohen gesellschaftlichen Akzeptanz der Energiewende sollte die volkswirtschaftlich günstigste Variante des regenerativen Energiemixes umgesetzt werden.
Konkret heißt das: Einsparpotenziale nutzen und so die EEG-Umlage reduzieren. Durch eine Verlängerung der Garantie für eine feste Einspeisevergütung auf 25 Jahre bei Beibehaltung der Vorrangregelung könnte beispielsweise die Vergütung bei PV und Wind angepasst werden. Die anstehende Novellierung des EEG bietet die Chance, das Vergütungsmodell zu optimieren.Die 100% erneuerbar Stiftung hat mit aktuellen Berechnungen gezeigt, dass sich bei einem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien an Land auf einen Anteil von 35 Prozent im Jahr 2020 die sogenannte EEG-Umlage, mit der die Stromkunden den Ausbau finanzieren, gegenüber heute nur noch um weitere 0,3 Cent pro Kilowattstunde (kWh) erhöhen.
Zum Vergleich: Eine Umsetzung des Energiekonzeptes der Bundesregierung sowie der ersten Empfehlungen des sogenannten EEG-Erfahrungsberichtes würde den Strompreis – bei der Fokussierung auf Offshore-Wind – um rund einen Cent pro kWh verteuern. „Das wäre eine vollkommen unnötige Belastung der Verbraucher. Außerdem macht dieser Weg den Stromkunden wieder abhängig von wenigen Betreibern zentraler Großkraftwerke“, ergänzt Dr. Mono. „Von der vielerorts gewünschten Demokratisierung und Kommunalisierung der Energieversorgung müssten wir uns bei dem Modell der Bundesregierung dann verabschieden.“
In einem dezentralen Mix erneuerbarer Energien können dagegen alle Energieträger ihre jeweiligen Vorteile ausspielen: Die Onshore-Windenergie mit ihren geringen Kosten bei hohen Erträgen; die Photovoltaik als hochwertiger Spitzenlaststrom in nahezu jeder Skalierbarkeit, die Bioenergie als regelbare Energiequelle, Wasserkraft und Geothermie als Dauerbrenner im Energiemix. „Windenergie an Land ist schon heute günstiger als jede andere Form der Stromerzeugung aus neuen Kraftwerken. Auch fossile Kraftwerke können da nicht mithalten“, betont Dr. Mono.
Noch zwei weitere Gründe sprechen für den dezentralen Ausbau: Akzeptanz und Schnelligkeit. Nichts ist schneller installierbar als kleine modulare Einheiten von Wind-, Solar- und Bioenergieprojekten. Kleinere Projekte haben in der Regel zudem eine deutlich größere Akzeptanz als zentrale Großprojekte – erst Recht, wenn eine Beteiligung über Genossenschaften, Infrastruktur und Bürgerstrom möglich ist. Wenige zentrale Kraftwerke im In- oder Ausland (Offshore-Anlagen oder Desertec-Projekte) verzögern die gesellschaftlich geforderte Energiewende unnötig. Ihr Anschluss an das überregionale, insbesondere für diese zentralen Kraftwerke massiv auszubauende Netz wird erst in Jahren möglich sein; die Realisierungsphase der Kraftwerke selbst wird weitere Jahre dauern. Die mangelnde gesellschaftliche Akzeptanz für die neuen Netztrassen könnte zu weiteren Verzögerungen führen. In der Konsequenz werden wichtige Investitionsgelder blockiert.
Folgende Vorteile ergeben sich durch den Umstieg auf erneuerbare Energien und die Fokussierung auf dezentrale Lösungen:
-Kostengünstigkeit und Sozialverträglichkeit: Strom wird dort erzeugt, wo seine Gestehungskosten regional am niedrigsten sind. Dies entlastet den Verbraucher.
-Dauerhafte lokale Wertschöpfung: Die dezentrale Verteilung von Kraftwerken schafft flächendeckend Arbeitsplätze und wird gerade im ländlichen Raum zum Motor für Handwerk und Mittelstand.
-Kundenfreundliche Marktstrukturen: Die verkrusteten oligopolistischen Strukturen des heutigen Strommarktes werden überwunden. Der Verbraucher wird aus dem Preisdiktat der Energieversorger befreit. Es wird eine Selbstversorgung sowohl von Privat- als auch von Gewerbe- und Industriestromkunden möglich. Quelle:100% erneuerbar-Verein e.V.
23.05.11|09:51
SolarWorld AG eröffnet Deutschlands größte Modulfertigung
Die SolarWorld AG eröffnete am heutigen Tag zusammen mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich feierlich die größte Solarmodulfertigung Deutschlands. Mit der hochmodernen Fertigungsstätte SolarFactory III steigt die jährliche Kapazität der Freiberger Modulproduktion von heute 170 auf 600 Megawatt. Mehr als 250 neue Arbeitsplätze werden vor Ort geschaffen.
„Die sehr hohe Fertigungsqualität in Freiberg ist seit mehr als zehn Jahren ein Garant für unsere bewährten und mehrfach ausgezeichneten Qualitätsprodukte. Aus diesem Grund setzten wir bewusst auf den Standort Deutschland mit seinen hohen Umwelt- und Sozialstandards und belassen auch die Wertschöpfung im Land“, so Dr.-Ing. E.h. Frank Asbeck.
Der Neubau auf einem ehemaligen Hüttengelände wurde in Rekordzeit errichtet. Erst im Juli letzten Jahres wurde der Grundstein für das neue Werk gelegt. „Der heutige Tag ist in mehrfacher Hinsicht ein herausragender Tag für Sachsen: Die SolarWorld AG unterstreicht ihr Bekenntnis zum Standort Sachsen, sichert und schafft in Freiberg Arbeitsplätze in einer wichtigen Zukunftsbranche. Darüber hinaus haben unsere Maschinen- und Anlagenbauer die neue Produktionsstätte ausgestattet“, sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich.
„Die Verknüpfung von Forschung und Entwicklung mit den Bedürfnissen der Wirtschaft im Bereich der Photovoltaik zahlt sich aus“, so Tillich weiter. Der Freistaat hat sich auch nicht zuletzt dank der Investitionen der SolarWorld AG zu einem international bedeutenden Solarindustrie-Standort entwickelt.
Mit dem Ausbau der Fertigungskapazitäten am Standort Freiberg geht auch die DIN-Norm-Zertifizierung des Prüflabors der SolarWorld Innovations GmbH einher. Diese stellt sicher, dass das Qualitätsmanagement und die Arbeitsweise der SolarWorld AG am Standort Freiberg den internationalen Standards von Prüf- und Kalibrierlaboratorien entsprechen sowie die gleiche Transparenz und Unabhängigkeit wie bei einem unabhängigen Dienstleister aufweisen. „Diese Zertifizierung durch den Verband für Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik stellt nicht zuletzt auch die hohe Fertigungsqualität der neuen Anlagen sicher“, so Dr.-Ing. E.h. Frank Asbeck.
Mit der SolarFactory III stößt die SolarWorld AG in eine neue Dimension der Solarmodulproduktion vor. Im neuen Werk werden ab sofort täglich 6.000 Solarmodule „made in Germany“ produziert. Damit können die konzernweiten nominalen Jahresendkapazitäten auf insgesamt 1.400 Megawatt ausgebaut werden. Das entspricht einer Modulnutzleistung, mit der jährlich weitere 1,4 Millionen Menschen ihren Bedarf an Solarstrom für mehr als eine Generation sichern können!
Über die SolarWorld AG: Der Konzern SolarWorld AG (ISIN: DE0005108401) ist ein weltweit führender Markenanbieter hochwertiger kristalliner Solarstromtechnologie. Seine Stärke ist die Vollstufigkeit in der solaren Produktion. Vom Rohstoff Silizium, über Wafer, Zelle und Modul bis zur schlüsselfertigen Solarstromanlage jeder Größe vereint der Konzern alle Wertschöpfungsstufen. Zentraler Geschäftsbereich ist der Vertrieb von Qualitätsmodulen an den Fachhandel und kristalliner Wafer an die internationale Solarzellenindustrie. Die Konzernzentrale ist in Bonn. Die größten Fertigungen unterhält der Konzern in Freiberg/Deutschland und Hillsboro/USA. Nachhaltigkeit ist Basis der Konzernstrategie. Unter dem Namen Solar2World fördert der Konzern Hilfsprojekte in Entwicklungsländern mit netzunabhängigen Solarstromlösungen, die beispielgebend für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung sind. Weltweit beschäftigt SolarWorld mehr als 3.600 Menschen. Die SolarWorld AG ist seit 1999 börsennotiert und heute unter anderem im Technologieindex TecDAX und im ÖkoDAX sowie im Nachhaltigkeitsindex NAI gelistet. Quelle: SolarWorld AG
18.05.11|12:19
EEG
EEG-Novelle: Für weiteren Aufschub fehlt jede Rechtfertigung, jetzt geht es um Beschleunigung
Die gemeinnützige Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien (EUROSOLAR) kritisiert das Ziel der Bundesregierung, den Ausbau erneuerbarer Energien nicht zu beschleunigen. Im am Montag veröffentlichten 10-Punkte-Sofortprogramm hat EUROSOLAR konkrete Maßnahmen zur Beschleunigung der Energiewende benannt. EUROSOLAR-Präsident Prof. Peter Droege erklärte zu den Plänen des Umweltministers für die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes: "Für weiteren Aufschub fehlt jede Rechtfertigung, jetzt geht es um Beschleunigung!"
Die gemeinnützige Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien (EUROSOLAR) kritisiert das Ziel der Bundesregierung, den Ausbau erneuerbarer Energien nicht zu beschleunigen. Im am Montag veröffentlichten 10-Punkte-Sofortprogramm hat EUROSOLAR konkrete Maßnahmen zur Beschleunigung der Energiewende benannt. EUROSOLAR-Präsident Prof. Peter Droege erklärte zu den Plänen des Umweltministers für die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes: "Für weiteren Aufschub fehlt jede Rechtfertigung, jetzt geht es um Beschleunigung!"
Als völlig falsche Weichenstellung bezeichnete EUROSOLAR-Vizepräsident Dr. Fabio Longo die Absicht, die EEG-Vergütung für günstigen Strom aus Windkraftanlagen an Land abzusenken und für teuren Off-Shore-Strom auf hoher See zu erhöhen: "Das Zugpferd der Energiewende ist die Windkraft an Land. Für diese Energiequelle bestehen noch große Potenziale, mit denen über 50 % des Strombedarfs in Deutschland gedeckt werden können," so Prof. Droege und Dr. Longo. Mit den beabsichtigten Maßnahmen zur Vergütungskürzung für die On-Shore-Windkraft könnten rund die Hälfte aller bisher geeigneten Windenergiestandorte wegfallen. Dies sei verantwortungslos und widerspreche den vorgeblichen Zielen der Bundesregierung für die Energiewende.
Im 10-Punkte-Sofortprogramm fordert EUROSOLAR unter Punkt 8 insbesondere verlässliche Rahmenbedingungen für Kommunen und Investoren. Hier Punkt 8 im Wortlaut:
Grundlage des "Vorbilds Deutschland" bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen ist das EEG. Mit der Novelle 2012 muss das EEG intelligent fortentwickelt werden. Die Wirtschaft braucht verlässliche Rahmenbedingungen für alle Arten der Erneuerbaren von der Wind- bis zur Wasserkraft und keine Stop-and-Go-Politik wie in den letzten Jahren spontaner drastischer Einschnitte. Das Vertrauen der neuen Träger in die Verlässlichkeit des EEG ist das Fundament für die dezentrale Energiewende. Die unerwartete Abschaffung von Vergütungstatbeständen (z. B. für Solarparks auf Ackerflächen) hat Kapital von Projektierern und Investoren vernichtet und die Energiewende verlangsamt. Eine verlässliche und langfristig vorgegebene Absenkung der Vergütung wirkt. Auf diese Weise kann die Photovoltaik bis zum Jahr 2015 die Grid Parity erreichen. Folgende Regelungen sind erforderlich:
- Das EEG darf nicht dazu benutzt werden, vorrangig und unausgewogen Großprojekte wie Off-Shore-Windparks oder große Biomasseanlagen zu fördern, sondern muss weiterhin der Stärkung klein- und mittelgroßer Betreiber und Stadtwerke dienen. Deshalb lehnen wir die Kürzung der Vergütung für Windkraftanlagen an Land genauso ab wie die ungerechtfertigte Erhöhung für große Off-Shore-Windkraftprojekte. Diese Maßnahmen treiben die Kosten und schaden der Volkswirtschaft.
- Windkraftanlagen brauchen eine verlässliche Vergütung. Der Systemdienstleistungsbonus muss erhalten bleiben oder kompensiert werden. Ein maßgeschneiderter Tatbestand soll für Kleinwindkraftanlagen eingeführt werden. Die Vergütung für Repowering-Projekte soll attraktiver gestaltet werden.
- Die Solarvergütung soll vorhersehbar gestaltet werden und Anreize für Investitionen schaffen. Der Rückgang der Vergütung (Degression) soll sich am tatsächlichen Rückgang der Herstellungs- und Installationskosten einer Solaranlage orientieren. Ein sog. Deckel, der den Zubau durch Kontingente oder Quoten begrenzt, wird strikt abgelehnt.
- Es soll ein neuer Vergütungstatbestand für Solarparks auf der freien Fläche eingeführt werden. Über die Konversionsflächen hinaus sollen die Gemeinden generell per Bebauungsplan 1 % ihres Außenbereichs auf bisherigen Ackerbauflächen schlechter Qualität für Solarparks vorsehen dürfen (Begrenzung auf höchstens 5 MW pro Solarpark).
- Zur Einspeisung von EE-Strom soll die Errichtung einfacher Einspeisenetze durch die Anlagenbetreiber generell zugelassen werden. (Maßnahme: EEG-Novelle 2012)
Quelle: EUROLOSAR - 18-05-2011
17.05.11|12:39
Als Schrittmacher der laufenden Energiewende legt EUROSOLAR ein 10-Punkte-Sofortprogramm zur Beschleunigung vor.
10-Punkte-Sofortprogramm für die Energiewende - Was jetzt zu tun ist
Seit Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000 auf Betreiben der gemeinnützigen Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien und ihres Ehrenpräsidenten Dr. Hermann Scheer (1944-2010) hat die Energiewende Fahrt aufgenommen. Um sie nun zügig in vollen Gang zu versetzen, muss nur der gesetzliche Rahmen geändert und endlich widerspruchsfrei formuliert werden (siehe 10-Punkte-Sofortprogramm für die Energiewende).Vorbild DeutschlandAufgrund der Fixierung einiger Politiker und Medien in der aktuellen Debatte um Off-Shore-Windparks in der Nordsee und den Bau großer Stromtrassen von Nord- nach Süddeutschland erinnert EUROSOLAR-Präsident Prof. Peter Droege daran, dass das "Vorbild Deutschland" mit der rasanten Steigerung des regenerativen Stromanteils von 4 % im Jahr 2000 auf 17 % im Jahr 2010 nicht auf zentralistischen Energiekonzepten in der Nordsee beruht, sondern auf einer Vielzahl dezentraler Energieprojekte in den Regionen mit dem...
Seit Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000 auf Betreiben der gemeinnützigen Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien und ihres Ehrenpräsidenten Dr. Hermann Scheer (1944-2010) hat die Energiewende Fahrt aufgenommen. Um sie nun zügig in vollen Gang zu versetzen, muss nur der gesetzliche Rahmen geändert und endlich widerspruchsfrei formuliert werden (siehe 10-Punkte-Sofortprogramm für die Energiewende).
Vorbild Deutschland
Aufgrund der Fixierung einiger Politiker und Medien in der aktuellen Debatte um Off-Shore-Windparks in der Nordsee und den Bau großer Stromtrassen von Nord- nach Süddeutschland erinnert EUROSOLAR-Präsident Prof. Peter Droege daran, dass das "Vorbild Deutschland" mit der rasanten Steigerung des regenerativen Stromanteils von 4 % im Jahr 2000 auf 17 % im Jahr 2010 nicht auf zentralistischen Energiekonzepten in der Nordsee beruht, sondern auf einer Vielzahl dezentraler Energieprojekte in den Regionen mit dem Zugpferd der Windkraft in Nord- und Mitteldeutschland.
"Die dezentrale Energiewende ist gegenüber zentralistischen Konzepten das ökonomisch und sozial überlegene Konzept", erklärt EUROSOLAR-Vizepräsident Dr. Fabio Longo (siehe Pressemitteilung der EUROSOLAR-Sektion Deutschland vom 15.04.2011).
In ihrer Osterausgabe titelte nun auch die Wirtschafts- und Finanzzeitung Handelsblatt "Vorbild Deutschland" und verwies auf das EEG, das inzwischen von 75 Staaten kopiert worden sei und von Präsident Obama als "leuchtendes Vorbild" für Amerika bezeichnet werde.
Durch das EEG hat sich ein neuer Wirtschaftszweig mit über 350.000 Arbeitsplätzen entwickelt. Dadurch verfüge Deutschland über ausreichend Experten – Ingenieure, Techniker, Handwerker, Planer und Projektierer –, um die dezentrale Energiewende auf der Basis heimischer erneuerbarer Energien zu beschleunigen und zügig bis zum Jahr 2030 zu vollenden, so EUROSOLAR-Präsident Prof. Peter Droege. Zwischenziel von EUROSOLAR ist der endgültige Atomausstieg bis 2015.
EU-Richtlinie zu Erneuerbaren beibehalten
Absolut kontraproduktiv wäre eine neue EU-Richtlinie zu erneuerbaren Energien, wie sie EU-Energiekommissar Oettinger plant. Dr. Fabio Longo weist darauf hin, dass es die derzeitige Richtlinie den EU-Mitgliedstaaten ermögliche, alle erforderlichen Maßnahmen für die Energiewende einzuleiten. "Wir brauchen keine Gleichmacherei auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner, sondern einen europäischen Wettbewerb um die besten Konzepte zur Energiewende", so Longo.
Für das "Vorbild Deutschland" – den Schrittmacher der europäischen Energiewende – legt EUROSOLAR daher nun ein 10-Punkte-Sofortprogramm vor.
Quelle: EUROSOLAR e.V. - 16.05.2011
16.05.11|11:33
Hamburger Solarunternehmen verstärkt internationale Präsenz mit eigenen Komponenten
Hawaii: Erste Conergy PowerPlus Anlage in den USA für Fotoriesen Fujifilm
Hamburg, 11. Mai 2011 – Der Hamburger Systemhersteller Conergy verstärkt seine Präsenz im amerikanischen Wachstumsmarkt mit der ersten Solaranlage in den USA mit seinen eigenen, in Deutschland gefertigten Premium Modulen. 320 Kilowatt stark ist das Solarprojekt, das Conergy mit seinem hawaiianischen Partner 21st Century auf dem Gebäude der Fujifilm Nordamerika Niederlassung in Oahu im Surferparadies Hawaii realisiert hat. Seine Conergy PowerPlus Premium Module hat der Solarkonzern im vergangenen Jahr in den USA auf den Markt gebracht. Nun produzieren 1.455 Conergy PowerPlus Module auf der Fujifilm Niederlassung jährlich 483.391 Kilowattstunden sauberen Sonnenstrom aus der hawaiianischen Sonne. Fujifilm Hawaii deckt mit der PowerPlus-Anlage nicht nur einen Großteil des Stromverbrauchs seiner Niederlassung ab, sondern vermeidet zudem jährlich über 500 Tonnen schädlicher CO2 Emissionen.
Grüner Investor: Fujifilm setzt mit Solaranlage auf Umwelt- und Klimaschutz auf der Insel
Bei Fujifilm hat das Umdenken in Richtung saubere Energiegewinnung bereits vor Jahren statt gefunden. Der Film- und Fotoriese hat hier ehrgeizige Ziele: Bis 2020 will der Konzern seinen weltweiten Ausstoß von CO2 um ein Drittel senken im Vergleich zu 2005. Mit der neuen PowerPlus Anlage, die zu den größten Hawaiis zählt, beweist Fujifilm erneut sein starkes Engagement für das Thema Nachhaltigkeit.
„Die Solaranlage auf dem Dach unserer Niederlassung auf Hawaii hat zweierlei Gründe“, so Ray Hosoda, Präsident von Fujifilm Nordamerika. „Zum einen ist es ein weiterer Schritt in Richtung unserer weltweiten Umweltmission und Klimaziele im Konzern, zum anderen sparen wir erheblich bei unseren Energiekosten. Darüber hinaus hilft uns die PowerPlus Anlage von Conergy und 21st Century natürlich auch, uns unabhängiger zu machen und so die Energiekosten erheblich zu senken. Wir sind zudem mit unserem lokalen Standort eng verbunden und sehen es deshalb als unsere Pflicht an, unseren Beitrag zum Schutz der wunderschönen Natur hier auf der Insel zu leisten.“
Die Anlage auf dem Dach von Fujifilm ist das erste gemeinsame Projekt von Conergy und dem lokalen Partner 21st Century – weitere sollen folgen: „Wir haben uns für eine Partnerschaft mit Conergy und für deren Premium Module entschieden, da diese Qualitätsmodule absolut ‚tough’ sind“, so Myron Thomson, CEO bei 21st Century. „Durch ihre Langlebigkeit, Robustheit und die umfangreichen Garantien sorgen sie für gleichbleibend hohe Erträge – auch noch nach vielen Jahren und bei den auf Hawaii vorherrschenden klimatischen Bedingungen mit oftmals starken Winden und salziger Meeresluft. Nachhaltiges Handeln bedeutet auch dauerhaftes Bestehen, somit passt das PowerPlus mit hervorragenden Testergebnissen exakt ins Bild. Und das Fujifilm Projekt ist ja erst der Anfang – wir freuen uns jetzt schon, zusammen mit Conergy die Insel künftig noch grüner zu machen.“
Sonne statt Atom: Solar-Champion Hawaii auf dem Weg in eine solare Zukunft
Die Aussichten für die neue solare Partnerschaft sind gut: Durchschnittlich 6 Sonnenstunden am Tag und hohe Einstrahlungswerte von rund 800 W/m² machen das hawaiianische Surferparadies zu einem der attraktivsten Solarstandorte weltweit und ermöglichen Anlagenbesitzern höchste Erträge. Zudem hat das Umdenken in Richtung saubere Energiegewinnung bereits statt gefunden. „Hawaii ist bereits heute ein Solar-Champion und will diesen Bereich auch künftig noch weiter ausbauen“, so Carl Campagna, Conergy Account Manager auf Hawaii. „Bis 2030 will Hawaii 70% des Energiebedarfs der Insulaner über Erneuerbare Energiequellen abdecken. Qualität spielt auf der Insel ebenfalls eine große Rolle. Deshalb war die Anlage für Fujifilm für uns ein Auftakt nach Maß. Wir freuen uns sehr, dass der Konzern sich für unsere Premium Module entschieden hat. An diese Erfolge wollen wir künftig anknüpfen und unser Engagement in der Region verstärken.“
Auch in den übrigen Regionen Nordamerikas sehen Experten ein großes Wachstum für die Erneuerbaren und damit auch für die Solarenergie: So erklärte US-Präsident Barack Obama zuletzt in seiner Rede zur Lage der Nation, dass die USA bis 2035 ganze 80% ihres Strombedarfs aus Erneuerbaren Energiequellen decken wollen. Die Solarenergie soll maßgeblich dazu beitragen. Experten sagen der Kraft aus der Sonne ein jährliches Wachstum von knapp 40% bis 2013 voraus. Entgegen den europäischen Solarförderungsmodellen setzen die einzelnen US-Staaten hier jedoch nicht auf ein national einheitliches Modell, sondern auf Regionalprogramme mit erheblichen steuerlichen Entlastungen (Federal Tax Credits) sowie sogenannte Power Purchase Agreements.
Quelle: Conergy AG
12.05.11|14:05
• Absatzmenge steigt um 32 Prozent • Auslandsanteil am Absatz von 77 Prozent • Umsatz wächst um 3,3 Prozent • EBIT erhöht sich auf 26,3 Mio. € • EBIT-Marge von 11,3 Prozent • Quartalsgewinn von 12,5 Mio. €
SolarWorld AG steigert Absatz im 1. Quartal um 32 Prozent
Die SolarWorld AG hat im ersten Quartal 2011 ihren Absatz von Wafern und Solarstrommodulen deutlich erhöht. Gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres steigerte das Unternehmen die konzernweite Absatzmenge um 32 Prozent auf 185 (Q1 2010: 139) MW. Maßgeblichen Anteil hatte ein starkes Geschäft im Ausland, vor allem in den USA. Die konzernweite Absatz-Auslandsquote stieg auf 77 (Q1 2010: 49) Prozent
Der Konzernumsatz erhöhte sich um 7,4 Mio. € auf 233,0 (Q1 2010: 225,6) Mio. €. Der Auslandsanteil des Umsatzes stieg auf 71,2 (Q1 2010: 33,2) Prozent. Die EBIT-Marge lag im 1. Quartal 2011 bei 11,3 (Q1 2010: 11,5) Prozent. Das konzernweite Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs im 1. Quartal 2011 auf 26,3 (Q1 2010: 25,9) Mio. €. Der Nachsteuergewinn erhöhte sich in den ersten drei Monaten des Jahres um 7,2 Mio. € auf 12,5 (Q1 2010: 5,3) Mio. €.
„Wir sind gut in das internationale Solargeschäft 2011 gestartet“, erklärt Dr.-Ing. E.h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG.
„In den ersten beiden Monaten des Jahres zögert vor allem das Winterwetter in Deutschland unseren Absatz immer etwas hinaus. Dies können wir aber durch unsere starken Auslandsmärkte wie die USA ausgleichen. Seit März hat die Nachfrage nach unseren Produkten auch in Deutschland wieder angezogen.“
Der Konzern will seine Marktposition durch hocheffiziente Produktionsstätten und erweiterte Kapazitäten stärken.
Am 20. Mai wird die SolarWorld am deutschen Standort Freiberg die neue Modulfertigung Solar Factory III zusammen mit dem Ministerpräsidenten des Freistaats Sachsen Stanislaw Tillich einweihen. Mit Inbetriebnahme des neuen Werks steigert die SolarWorld ihre Modulkapazität in Deutschland auf 600 MW. Der Konzern schafft allein dadurch mehr als 250 zusätzliche Arbeitsplätze.
Über die SolarWorld AG: Der Konzern SolarWorld AG (ISIN: DE0005108401) ist ein weltweit führender Markenanbieter hochwertiger kristalliner Solarstromtechnologie. Seine Stärke ist die Vollstufigkeit in der solaren Produktion. Vom Rohstoff Silizium, über Wafer, Zelle und Modul bis zur schlüsselfertigen Solarstromanlage jeder Größe vereint der Konzern alle Wertschöpfungsstufen. Zentraler Geschäftsbereich ist der Vertrieb von Qualitätsmodulen an den Fachhandel und kristalliner Wafer an die internationale Solarzellenindustrie. Die Konzernzentrale ist in Bonn. Die größten Fertigungen unterhält der Konzern in Freiberg/Deutschland und Hillsboro/USA. Nachhaltigkeit ist Basis der Konzernstrategie. Unter dem Namen Solar2World fördert der Konzern Hilfsprojekte in Entwicklungsländern mit netzunabhängigen Solarstromlösungen, die beispielgebend für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung sind. Weltweit beschäftigt SolarWorld mehr als 3.600 Menschen. Die SolarWorld AG ist seit 1999 börsennotiert und heute unter anderem im Technologieindex TecDAX und im ÖkoDAX sowie im Nachhaltigkeitsindex NAI gelistet.
Quelle: SolarWorld AG, 12.05.11
12.05.11|13:01
Operatives Ergebnis durch Preisdruck und Währungsverluste negativ beeinflusst
Conergy steigert Umsatz um 8,6% auf € 163,3 Mio. im ersten Quartal 2011
Internationaler Umsatz um 63,2% auf € 122,1 Mio. gesteigert, Auslandsanteil nun bei 74,8% + EBITDA mit € -12,3 Mio. und EBIT mit € -18 Mio. hinter den Erwartungen + Kapitalmaßnahmen voraussichtlich im Juli abgeschlossen, Hauptversammlung am 26. August 2011
Hamburg, 12. Mai 2011 – Das Hamburger Solarunternehmen Conergy konnte im ersten Quartal 2011 in einem schwierigen Marktumfeld seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,6% auf € 163,3 Mio. steigern (Vorjahr: € 150,3 Mio.). Dabei konnten die Solarspezialisten vor allem ihr internationales Geschäft weiter ausbauen. Mit einem hohen Auslandsumsatz von € 122,1 Mio. (Vorjahr: € 74,8 Mio.) – das entspricht einem Anteil von rund 75% des Gesamtumsatzes – stellte Conergy seine starke Aufstellung im Ausland unter Beweis.
Allerdings beeinflussten der erhebliche Preisdruck im schwachen deutschen Markt, eine reduzierte Auslastung der Modulfabrik in Frankfurt (Oder) sowie ein verhaltenes Elektronikgeschäft als wesentliche Faktoren das operative Ergebnis negativ. Die Rohertragsmarge sank dadurch um 10,7 Prozentpunkte. Sondereffekte aus Währungsverlusten von zusätzlich rund € 6 Mio. wirkten sich auf das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) aus: Conergy erzielte somit im ersten Quartal ein EBITDA von € -12,3 Mio. (Vorjahr: € 7,3 Mio.) sowie ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von € -18 Mio. (Vorjahr: € 0,3 Mio.). Das Konzernergebnis nach Steuern belief sich einschließlich der aufgegebenen Geschäftsbereiche im ersten Quartal auf € -20,7 Mio. (Vorjahr: € - 5,1 Mio.).
Saisonal bedingt entwickelte sich das erste Quartal schwächer als die vorangegangenen Quartale. Die turnusmäßige Absenkungen der Solarförderung in Deutschland im Januar sowie die anhaltenden Diskussionen über die Förderung in Italien sorgten für zusätzliche Unsicherheit und Preisdruck im Markt. „Trotz des insgesamt verhaltenen Jahresstart in der Branche konnten wir unsere Umsätze steigern – vor allem im Ausland“, so Finanzvorstand Dr. Sebastian Biedenkopf. „Unsere frühe Internationalisierung hat uns in der schwierigen Marktsituation in Deutschland geholfen.“
Erfreulich entwickelten sich die Umsatzzahlen in Europa (außer Deutschland). Während sich die Umsätze im deutschen Heimatmarkt halbierten, konnte Conergy den Umsatz im restlichen Europa auf € 80 Mio. verdoppeln (Vorjahr: € 40,2 Mio.). Auch Nordamerika mit einem Wachstum von rund 65% auf € 15,3 Mio. (Vorjahr € 9,3 Mio.) sowie die Region Asien-Pazifik mit einer Steigerung von rund 6% auf € 26,8 Mio. zeigten ein erfreuliches Wachstum.
Diesen Entwicklungen stand der Rückgang im größten Solarmarkt Deutschland gegenüber, in dem sich auch das zweite Quartal verhaltener als erwartet entwickelt. „Wie schwierig der Markt derzeit ist, hat uns auch der Start in das zweite Quartal gezeigt, in dem die Erholung und Belebung des Marktes nicht so früh kommt, wie erwartet“, so Finanzvorstand Biedenkopf.
Geschäftserwartung 2011
Das Unternehmen ist für das Gesamtjahr weiterhin verhalten zuversichtlich. Conergy erwartet bei, mit Ausnahme von Deutschland, im Wesentlichen unveränderten Rahmenbedingungen weiter steigende Umsätze auf über eine Milliarde Euro in 2011. Allerdings wird die Umsatzprognose für 2011 durch die sich in einigen europäischen Ländern laufend verändernden Förderbedingungen erschwert. So wurde die britische Einspeisevergütung kürzlich insbesondere bei Freianlagen drastisch reduziert. Auch im weltweit zweitgrößten Photovoltaik-Markt Italien ist mit einer kurzfristigen Anpassung der Förderbedingungen zu rechnen.
Ein über den Erwartungen liegender Preisdruck, bedingt durch Überkapazitäten und Bestände, die nachlaufende Entwicklung der Rohstoffpreise sowie ein ungünstiger Produktmix haben im ersten Quartal 2011 zu einem deutlich reduzierten Rohertrag geführt. Das Erreichen des für 2011 geplanten Ergebnisziels wird hierdurch erschwert. Zwar rechnet Conergy für 2011 weiter mit einem EBITDA im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Aufgrund der Entwicklung im ersten Quartal 2011 ist diese Prognose allerdings mit Unsicherheiten belastet und wird von dem weiteren Verlauf der Marktentwicklung des zweiten Quartals 2011 abhängig sein.
Termin für Hauptversammlung am 26. August 2011
Für die Realisierung der am 25. Februar 2011 auf der außerordentlichen Hauptversammlung beschlossenen Restrukturierungsmaßnahmen hat Conergy alle vertraglich vereinbarten Voraussetzungen geschaffen und liegt im Zeitplan. Die unmittelbare Umsetzung der beabsichtigten Kapitalmaßnahmen wird noch durch die von einigen Aktionären gegen die Beschlüsse der Hauptversammlung erhobenen Anfechtungsklagen aufgehalten. Conergy hat in diesem Zusammenhang ein gerichtliches Freigabeverfahren eingeleitet. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Verfahrens können dann die Kapitalmaßnahmen und die damit verbundene maßgebliche Entschuldung des Unternehmens voraussichtlich bis Ende Juli 2011 umgesetzt werden. Die Ergebnisse präsentiert Conergy auf seiner Hauptversammlung, die nun für den 26. August 2011 geplant ist.
Quelle: Pressemitteilung Conergy Group, 12.05.11
11.05.11|10:33
EEG / Stromverteilnetze
bne fordert Stresstest für Verteilnetze
Berlin, 11. Mai 2011. Auf Verteilnetzebene gilt es, massive Ineffizienzen zu beseitigen und enorme Potenziale zu heben. Das ist das Fazit des heute erschienenen Fachmagazins kompass, das vom Bundesverband Neuer Energieanbieter e.V. (bne) herausgegeben wird. Gastautoren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden decken krasse Missstände auf jener Netzebene auf, die schon heute für 90 Prozent der Netzentgelte verantwortlich ist und auf der künftig noch höhere Kosten entstehen werden.
Ursache der unvermeidbaren Kostensteigerungen ist der Umbau des Energiemarktes – weg von zentralen Großkraftwerken hin zu dezentraler, schwankender Erzeugung, die von den regionalen Netzen aufgenommen werden muss. „Auf dieser Ebene gilt es, nicht einfach dem lauter werdenden Drängen nach mehr Geld nachzugeben und betriebsblind den Status quo zu akzeptieren. Stattdessen müssen wir tabulos die überkommenen Strukturen prüfen und jedes vorhandene Kostensenkungspotenzial heben“, fordert bne-Geschäftsführer Robert Busch anlässlich des Erscheinens der bne-Fachpublikation kompass: „Der Weg in die Energiewende braucht einen Stresstest für Verteilnetze!“
Welche Potenziale tatsächlich zu heben sind, zeigen zwei Zahlen: Während sich Deutschland 1.561 unterschiedliche Betreiber von Strom- und Gasverteilnetzen leistet, kommt Großbritannien mit 12 Betreibern solcher Netze aus. „Da der Betrieb eines Verteilnetzes aufgrund seiner Kapitalintensität Größenvorteilen unterliegt, ist anzunehmen, dass es aufgrund der kleinteiligen Unternehmenslandschaft in Deutschland zu erheblichen Effizienzverlusten kommt“, erläutert Dr. Ferdinand Pavel vom Beratungsunternehmen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW econ GmbH) im kompass. Ein Indiz in diese Richtung liefere ein Vergleich der Netznutzungsentgelte in Deutschland, Frankreich sowie England und Wales, so Pavel: „Insgesamt zahlen Haushalts-, Gewerbe- und Industriekunden in Deutschland die relativ höchsten Entgelte.“
Der Geschäftsführer der lekker Energie GmbH, Dr. Thomas Mecke, wird im aktuellen bne-Fachmagazin noch deutlicher: „Kein anderer EU-Staat hat eine solch heterogene, wettbewerbsfeindliche und ineffiziente Verteilnetzstruktur!“ Tatsächlich muss ein netzunabhängiger Energieanbieter für den Aufbau eines bundesweiten Vertriebes heute 1.561 Lieferantenrahmenverträge abschließen – ein enormer administrativer Aufwand, der insbesondere für kleinere Lieferanten eine Markteintrittsbarriere darstellt.
Dr. Andrea Schweinsberg vom Wissenschaftlichen Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste GmbH (WIK) drückt es im bne-kompass so aus: „Ein Lieferant muss mit jedem Verteilnetzbetreiber, in dessen Gebiet er anbieten möchte, einen Rahmenvertrag abschließen.“ Dieses sei zunächst einmal mit hohen Transaktionskosten verbunden. „Je kleiner der Lieferant, je weniger Erfahrungen auf dem deutschen Markt und je flächendeckender das Angebot, desto deutlicher schlagen sich diese Transaktionskosten nieder und behindern die Verwirklichung eines Markteintritts“, so Schweinsberg.
Einen ersten Schritt aus der Misere zeigt Prof. Dr. Müller-Kirchenbauer von der Technischen Universität Clausthal auf. „Zur Vermeidung von Effizienznachteilen müssen kleine Unternehmen kooperieren“, sagt er im Interview mit dem bne. Einen weiteren wesentlichen Schritt zur Verbesserung des Status quo nennt Mecke: „Eine konsequente und rechtzeitige Veröffentlichung der relevanten Monopoldaten könnte auf einfachem Wege Abhilfe schaffen.“
Der bne-kompass ist das Fachmagazin des Bundesverbandes Neuer Energieanbieter e.V. (bne). Der bne vertritt die Interessen von Lieferanten und Produzenten in Deutschland, die ihre Kunden mit Strom und Gas versorgen – aber kein eigenes Netz betreiben. Hauptziele des bne sind fairer Wettbewerb auf den Energiemärkten und wirksamer Verbraucherschutz.
Für Rückfragen: Kerstin Maria Rippel, 030 400 548 18, kerstin.rippel@bne-online.de
Zum download:
Die aktuelle kompass-Ausgabe
Quelle: Pressemitteilung des BNE e.V., 11.05.2011
11.05.11|09:00
Quartalsverlauf schwächer als erwartet - Politik, Wetter und Preisentwicklung hemmen Nachfrage
Phoenix Solar AG legt Zahlen zum 31. März 2011 vor
Die Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93), ein im TecDAX notiertes, international führendes Photovoltaik-Systemhaus, legt heute die Zahlen für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres vor. Die Nachfrage in der Berichtsperiode war eprägt von winterlicher Witterung in Europa und politischen Plänen, die Förderung von Photovoltaikstrom in verschiedenen europäischen Kernmärkten zurückzuführen.
In Deutschland führte die zum 1. Januar 2011 erfolgte erneute Absenkung der Einspeisevergütungen um 13 Prozent zu einer starken Kaufzurückhaltung bei Endkunden, da die Kürzungen nicht in vollem Umfang durch gesunkene Preise kompensiert werden konnten. In Frankreich galt bis Anfang März ein im Dezember 2010 verhängtes Moratorium, das Genehmigungen von Photovoltaikanlagen über drei Kilowatt Spitzenleistung stoppte. Der italienische Photovoltaikmarkt wurde nach dem "Boom" des Jahres 2010 von einem langen Entscheidungsprozess der italienischen Regulierungsbehörden zur zukünftigen Förderung gebremst. Diese Situation führte nahezu zu einem Marktstillstand.
Konzernumsatz
Zum 31. März 2011 betrug der Umsatz im Phoenix Solar Konzern 32,4 Millionen Euro nach 80,4 Millionen Euro im durch Vorzieheffekte geprägten Vergleichsquartal. Von den Umsatzerlösen erzielte das Segment Komponenten & Systeme 17,0 Millionen Euro, also 52,5 Prozent. Das Segment Kraftwerke trug mit 15,4 Millionen Euro 47,5 Prozent zum Gesamtumsatz bei. 71,9 Prozent bzw. 23,3 Millionen Euro Umsatz wurde auf Märkten außerhalb Deutschlands erzielt. Davon kamen die stärksten Umsatzbeiträge aus dem Komponenten & Systeme-Geschäft in Frankreich und dem Kraftwerksgeschäft in Italien und Griechenland. Das durch den Konzern abgesetzte Modulvolumen lag bei 18 Megawatt (MW) nach 37 MW im Vorjahresquartal.
EBIT und Konzernergebnis
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug nach dem ersten Vierteljahr -16,9 Millionen Euro (Q1 2010: 4,6 Millionen Euro).Belastungen des Ergebnisses resultierten aus Abwertungen von Lagerware in Höhe von 6,1 Millionen Euro, Anlaufkosten für den Markteintritt in die USA in Höhe von rund 1,0 Millionen Euro und gegenüber dem Vorjahresquartal erhöhten Fixkosten. Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) belief sich damit auf -52,2 Prozent (Q1 2010: 5,7 Prozent). Nach Steuern lag das Konzernergebnis bei -12,9 Millionen Euro (Q1 2010: 2,8 Millionen Euro).Das Ergebnis je Aktie beträgt -1,76 Euro (Q1 2010: 0,42 Euro). Vor dem Hintergrund der aktuellen Marktentwicklung hat der Vorstand bereits im ersten Quartal im gesamten Konzern breit angelegte Kostensenkungsmaßnahmen eingeleitet.
Auftragsbestand
Der Auftragsbestand am 31. März 2011 betrug 178 Millionen Euro für den Konzern (31. März 2010: 375 Millionen Euro), was einer Verbesserung von rund 20 Millionen Euro gegenüber dem Geschäftsjahresende 2010 entspricht. Der Grund für den hohen Auftragsbestand im Vergleichsquartal liegt in den damaligen Vorzieheffekten in Deutschland. Für das Segment Komponenten &
Systeme lagen zum Ende des ersten Quartals 2011 Aufträge in Höhe von 42 Millionen Euro vor (31. März 2010: 227 Millionen Euro) und für das Segment Kraftwerke in Höhe von 136 Millionen Euro (31. März 2010: 148 Millionen Euro). Stark wuchs der Auftragsbestand im Ausland von 54 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf 95 Millionen Euro im Berichtsquartal. Der um bereits im Bau befindliche Projekte bereinigte Auftragsbestand lag zum 31. März 2011 bei 52 Millionen Euro.
Verlauf im zweiten Quartal
Im zweiten Quartal verbesserte sich die Marktsituation zunächst nur leicht. Die Nachfrage in Deutschland und Italien war auch im April sehr verhalten. Die neuen Förderbedingungen in Italien, die ab Juni 2011 gültig werden, wurden Anfang Mai bekannt gegeben. Wegen der besonderen Marktsituation im Jahr 2010 in Deutschland wird das laufende Quartalsowohl bei Umsatz als auch EBIT nicht an das Rekordquartal des Vorjahres anschließen können.
Stagnierender Weltmarkt 2011
Nach dem enormen Wachstum des weltweiten Photovoltaikmarktes im Jahr 2010 geht Phoenix Solar für das Gesamtjahr 2011 von einer vorübergehenden Stagnation auf hohem Niveau (18 bis 20 Gigawatt) aus. Mittel- und langfristig bleiben die Branchenaussichten jedoch positiv und schon im Jahr 2012 geht der Vorstand wieder von einem Wachstum des Weltmarktes aus. Ab 2012 werden auch deutlich positive Einflüsse der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima auf die Entwicklung der gesamten Photovoltaikbranche erwartet. Davon wird auch die Phoenix Solar Gruppe profitieren.
Quartalsbericht erscheint
Der Quartalsbericht erscheint heute, am 11. Mai 2011, in elektronischer Form und kann auf der Internetseite www.phoenixsolar-group.de unter der Rubrik Investor Relations, Finanzberichte, herunter geladen werden.
Ausschlussklausel
Die Inhalte dieser Mitteilung dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen weder eine Anlageempfehlung noch eine Einladung zur Zeichnung oder ein Angebot zum Kauf bzw. Verkauf von Wertpapieren der Gesellschaft dar. Die Phoenix Solar AG übernimmt keine Haftung für Verluste, die in irgendeinem Zusammenhang mit dieser Mitteilung oder den bereitgestellten Informationen gebracht werden könnten. Dies gilt insbesondere auch für evtl. Verluste mit Aktien der Phoenix Solar AG.
Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements beruhen. Wörter wie 'antizipieren', 'annehmen', 'glauben', 'einschätzen', 'erwarten', 'beabsichtigen', 'können/könnten', 'planen', 'projizieren',’Prognose’, 'sollten' und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Solche Aussagen sind gewissen Risiken und Unsicherheiten unterworfen, die großteils außerhalb des influssbereichs der Phoenix Solar AG liegen, aber deren Geschäftsaktivitäten, den Erfolg,die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse eeinflussen. Zu diesen Risiken und Unsicherheitsfaktoren zählen zum Beispiel klimatische Veränderungen, Änderungen in der staatlichen Förderung der Photovoltaik, Einführung konkurrierender Produkte oder Technologien durch andere Unternehmen, Abhängigkeit von Lieferanten und der Preisentwicklung von Solarmodulen, die Entwicklung der geplanten Internationalisierung der Geschäftsaktivitäten, der intensive Wettbewerb sowie der rasche technologische Wandel im Photovoltaikmarkt. Sollte einer dieser oder andere Unsicherheitsfaktoren oder Risiken eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, können die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Die Phoenix Solar AG hat weder die Absicht noch übernimmt sie die Verpflichtung,vorausschauende Aussagen laufend oder zu einem späteren Zeitpunkt zu aktualisieren, da diese ausschließlich von den Umständen ausgehen, die am Tag ihrer Veröffentlichung vorliegen.
In einigen Staaten, insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, könnte die Verbreitung dieser Mitteilung und der darin enthaltenen Informationen nach dem anwendbaren Recht beschränkt oder verboten sein.Diese Mitteilung richtet sich daher ausdrücklich nicht an Personen, die Ihren Wohnsitz in den Vereinigten Staaten von Amerika oder jeder anderen Rechtsordnung haben, innerhalb derer ein solches Angebot oder eine solche Aufforderung nicht zulässig ist, oder an eine Person, der gegenüber ein solches Angebot oder eine solche Aufforderung rechtswidrig ist.
Sulzemoos, den 11. Mai 2011
Quelle: Pressemitteilung der Phoenix Solar AGR
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09.05.11|14:13
Conergy sichert sich besseren Zugang zum kanadischen Solarmarkt
Rahmenvertrag für die lokale Produktion des Conergy ON Moduls + Langfristige Sicherheit und verlässliche Qualität für kanadische Kunden + Lokale Herstellung des Conergy ON Moduls sichert hohe Einspeisevergütung + Solarboom Ontario: Verdoppelung des Marktes in 2011
Hamburg / Toronto, 5. Mai 2011 – Conergy bringt Zuverlässigkeit und Sicherheit in den kanadischen Solarmarkt. Die starke Nachfrage nach lokal produzierten Solarkomponenten führte 2010 immer wieder zu Modulengpässen und Qualitätsunsicherheiten in Ontario. Conergy setzt genau hier an: Ab Mai 2011 bieten die Hamburger Solarexperten ihren kanadischen Kunden das Conergy ON Modul an. Conergy sichert sich durch einen zweijährigen Rahmenvertrag mit einem in Ontario ansässigen Modulproduzenten entsprechende Kontingente – und bietet damit langfristige Planungssicherheit und verlässliche Qualität in einem.
„Entscheidend ist, dass wir unseren Kunden zuverlässige Volumina des Conergy ON Moduls garantieren können. Diese überzeugen durch ihre guten Qualitätsmerkmalen und hochwertigen Komponenten. Zusätzlich entsprechen sie den strengen kanadischen Förderungsrichtlinien für 2011. Das Ergebnis ist eindeutig: Wir bieten unseren Kunden mit dem Conergy On Modul die höchst mögliche Investitionssicherheit und damit ausgezeichnete Renditen“, so Jared Donald, Conergy Kanada Chef. Aufgrund der Besonderheiten der kanadischen Einspeisevergütung werden Solarprojekte nur dann gefördert, wenn ein Großteil der solaren Wertschöpfungskette vor Ort stattfindet – die lokale Modulproduktion wird somit zum entscheidenden Schlüsselfaktor.
Damit vervollständigt Conergy sein speziell für den kanadischen Markt abgestimmtes Produktportfolio und baut seine Position vor Ort weiter aus. „Dank der hohen Einspeisevergütung ist Ontario in kürzester Zeit zum zweitwichtigsten Solarmarkt Nordamerikas aufgestiegen. Dieses Wachstum setzt sich auch 2011 weiter fort“, so Tim Wohlgemut von der in Toronto ansässigen und auf erneuerbare Energien spezialisierten Unternehmensberatung Clear Sky Advisors. Der Solarmarkt in Ontario wird sich allein innerhalb dieses Jahres mehr als verdoppeln – beste Vorraussetzungen also für das Conergy ON Modul um zukünftig seine volle Heimstärke auszuspielen.
Nach dem erfolgreichen Markteintritt in Großbritannien treibt Conergy seine Internationalisierung auch in Nordamerika weiter voran. „Der Solarmarkt in Ontario stellt uns vor besondere Herausforderungen. Mit einem perfekt auf den lokalen Markt abgestimmten Portfolio an Produkten und Services baut Conergy seine Stellung vor Ort weiter aus. Unser Engagement in der Region endet aber nicht an der kanadischen Landesgrenze. Auch in den USA setzen wir auch auf die Nähe zu unseren Kunden – und das nicht zuletzt durch unsere neue Gestellfabrik im kalifornischen Sacramento. Mit unserem verstärkten Engagements auf dem nordamerikanischen Kontinent setzen wir unseren Wachstumskurs in diesen zwei wichtigen Märkten konsequent fort“, so Conergy Vertriebsvorstand Andreas Wilsdorf.
Quelle:Conergy AG
05.05.11|14:54
Solarwoche 6. bis 15. Mai unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Norbert Röttgen
Sechs Millionen Menschen leben mit Solarenergie
Staatssekretär Jürgen Becker (BMU) eröffnet in Berlin die bundesweite Kampagne Woche der Sonne / Solarbotschafter zeigen solares Engagement von Wissenschaft, Bürgern und Industrie in ganz Deutschland / Mehr als 5400 Veranstaltungen
In Deutschland nutzen mehr als sechs Millionen Menschen die Kraft der Sonne und nehmen damit Ihre Strom- oder Wärmeversorgung selbst in die Hand. Das ist ein zentrales Ergebnis der repräsentativen Umfrage, die im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) durchgeführt wurde und heute anlässlich des Auftakts zur Woche der Sonne 2011 offiziell vorgestellt wird. Die Solarwoche findet vom 6. bis 15. Mai unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Norbert Röttgen bundesweit mit über 5.400 Veranstaltungen statt.
Jürgen Becker, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Re-aktorsicherheit, hält die Eröffnungsrede auf der Berliner Palastwiese und betont die Bedeutung des Umdenkprozesses auf dem Weg in ein...
Staatssekretär Jürgen Becker (BMU) eröffnet in Berlin die bundesweite Kampagne Woche der Sonne / Solarbotschafter zeigen solares Engagement von Wissenschaft, Bürgern und Industrie in ganz Deutschland / Mehr als 5400 Veranstaltungen
In Deutschland nutzen mehr als sechs Millionen Menschen die Kraft der Sonne und nehmen damit Ihre Strom- oder Wärmeversorgung selbst in die Hand. Das ist ein zentrales Ergebnis der repräsentativen Umfrage, die im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) durchgeführt wurde und heute anlässlich des Auftakts zur Woche der Sonne 2011 offiziell vorgestellt wird. Die Solarwoche findet vom 6. bis 15. Mai unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Norbert Röttgen bundesweit mit über 5.400 Veranstaltungen statt.
Jürgen Becker, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Re-aktorsicherheit, hält die Eröffnungsrede auf der Berliner Palastwiese und betont die Bedeutung des Umdenkprozesses auf dem Weg in ein neues Zeitalter der Energiever-sorgung: „In einer Zeit, in der eine Beschleunigung des Aufbruchs hin zu den erneuerbaren Energien politisch diskutiert und gestaltet wird und die Anstrengungen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien noch einmal gesteigert werden sollen, trägt eine Initiative wie die Woche der Sonne wesentlich dazu bei, lokales Engagement zu stärken und die Akzeptanz für den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu erhöhen.“
Auf dem heutigen Auftaktevent kommen Solarbotschafter aus ganz Deutschland zusammen, die stellvertretend der Vielfalt des solaren Engagements von Wissenschaft, Bürgern und Industrie ein Gesicht geben: Ein Handwerker mit Solarmobil, ein Professor für Solarenergie, ein Solararchitekt, ein Solarpfarrer, ein Landrat und viele mehr werden auf der Palastwiese begrüßt – auch Fußballprofi und Solarbotschafter Lukas Podolski lässt von ferne grüßen. Hunderte aufgestellter Solarfiguren visualisieren außerdem die in der Umfrage ermittelten sechs Millionen Bürger, die ihre eigene Wärme oder eigenen Strom umweltfreundlich mit der Sonne erzeugen sowie die 150.000 Menschen, die ihren Arbeitsplatz Dank der Solartechnologie haben.
„Die Nutzung der Solarenergie ist längst zu einer Volksbewegung geworden, von der alle Bürger profitieren und die quer durch alle Gesellschaftsschichten reicht,“ so Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar.
Die Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Infratest dimap wurde Mitte April durchgeführt. Ergebnisse: 62 Prozent der Befragten würden am liebsten selbst ihren Energiebedarf (Wärme und Strom) erzeugen oder tun dies bereits. Die Befürworter geben neben dem Umweltschutz (74%) auch die Unabhängigkeit von der Energiepreisentwicklung (73%) sowie die Unabhängigkeit gegenüber Energiekonzernen (69%) als Argument an. Carsten Körnig: „Die Umfrageergebnisse unterstreichen eindrücklich, dass die Vorteile der Sonnenenergie als Energieversorgung in Form von Solaranlagen auf dem eigenen Heim oder als Beteiligung an Bürgersolaranlagen immer mehr Menschen überzeugen. Die Aktionswoche bietet Verbrauchern einen idealen Zugang zu allen noch fehlenden Informationen rund um das Thema Solarenergie.“
Ab morgen werden bis zum 15. Mai unter dem Motto ‚Unendlich. Einfach. Solar!‘ über 5.400 Veranstaltungen in ganz Deutschland zum Thema Solarenergie stattfinden. Tage der offenen Tür, Sonnenfeste, Beratertage und Exkursionen machen die Vorteile der Solarenergie greifbar und zeigen konkret auf, wie man selbst Solarwärme und Solarstrom nutzen kann.
Methodik der Umfrage und Hochrechnung:
Die Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Infratest dimap fand vom 12. bis 16. April statt. Befragt wurden zwei Tranchen mit 1.002 bzw. 1.009 Bürgern ab 18 Jahren. Mit Unterstützung der Umfrageergebnisse wurde anhand des Anlagenbestandes in Deutschland die Zahl der Solarenergienutzer in Deutschland errechnet, die mindestens sechs Millionen beträgt.
Quelle: PM Bundesverband Solarwirtschaft e.V.
05.05.11|11:22
Ganzjährig effizient heizen
Erdgas-Brennwerttechnik ist starker Partner der Solarthermie
Essen. Anfang Mai steht Deutschland eine sonnige Woche ins Haus - und das ganz unabhängig vom Wetterbericht: Bei der "Woche der Sonne" werden vom 6. bis 15. Mai die Vorteile der Solarenergie vorgestellt. Bundesweit sind mehr als 5.000 Veranstaltungen geplant. Enormes Potenzial für die kostenfreie Energie vom Himmel sieht die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) für den Wärmemarkt: In der Kombination aus Erdgas-Brennwerttechnik und Solarthermie liegt für Privathaushalte der Schlüssel zu einer hocheffizienten und kostengünstigen Wärmeversorgung.
Im Sommer hat die Sonne in Deutschland ausreichend Kraft, um den Energiebedarf für Heizung und Warmwasserbereitung eines 4-Personen-Haushalts komplett zu decken. Doch was ist im Winter und in der Übergangszeit? Damit niemand kalte Füße bekommt, muss ein zusätzliches Heizsystem einspringen. "Bei der Wahl der ergänzenden Heizanlage sollten Effizienz und Zuverlässigkeit im Vordergrund stehen", erklärt IEU-Sprecher Bernhard Funk. "Die Erdgas-Brennwerttechnik eignet sich für diese Aufgabe ideal: Sie setzt nahezu den kompletten Brennstoff in Wärme um, ist kostengünstig und technisch voll ausgereift. Das Zusammenspiel von Innovation und langer Erfahrung macht die Kombination beider Systeme zu einem starken Team für eine sichere Wärmeversorgung."
Erhöhte Fördersätze bis Jahresende
Wer in diesem Jahr eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung nachrüstet, kann sich zudem über die neuen, erhöhten Fördersätze des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) freuen. 120 Euro gibt es bis zum 30. Dezember 2011 pro Quadratmeter Kollektorfläche. Ab 2012 sind es dann wieder 90 Euro pro Quadratmeter. "Besonders positiv ist, dass auch der Kesseltauschbonus langfristig weitergeführt wird", so Funk. Der Bonus wird vom BAFA gewährt, wenn zusätzlich zur installierten Solaranlage der alte Heizkessel einem effizienten Brennwertgerät weicht. Bis 30. Dezember 2011 beträgt der Zuschuss 600 Euro, ab 2012 dann 500 Euro.
Sanierung: Heizungstausch ist sinnvollster erster Schritt
Der Großteil der deutschen Eigentümerhaushalte kann seine Wohnkosten mit der Kombination aus Solarthermie und Brennwerttechnik reduzieren. Das hat der IEU-Modernisierungskompass 2011 nachgewiesen. "Die Studie zeigt, dass der Heizungstausch der sinnvollste erste Schritt einer energetischen Sanierung ist. Die gesparten Energiekosten schaffen dann Spielraum für weitere Maßnahmen wie Dämmung oder Fenstertausch", erläutert Funk. "Energie sparen, Kosten senken und gleichzeitig das Klima schützen - dafür steht die Kombination aus Erdgas und Solar."
Informationen zur Aktionswoche bietet www.woche-der-sonne.de, über moderne Heiztechnik informiert www.moderne-heizung.de.
Quelle: PM der Initiative ERDGAS pro Umwelt GbR
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04.05.11|15:43
Erste Linie zur Produktion von Antireflexglas in China in Betrieb genommen - Zugang zum weltweit größten Absatzmarkt für Solarglas erschlossen
CENTROSOLAR expandiert in Asien
München, Huzhou, den 3. Mai 2011 - Die CENTROSOLAR Group AG, einer der führenden Anbieter von Photovoltaik-Dachanlagen und Solarglas, setzt ihre Internationalisierungsoffensive fort. So hat das Unternehmen nun eine erste AR-Linie in Huzhou, China bei einem Partner in Betrieb genommen, der dort für die Centrosolar Glas GmbH & Co. KG seit 2009 eine Glaswanne betreibt. In Asien sind einige der größten PV-Modulhersteller der Welt angesiedelt. Mit dem vor Ort produzierten Material soll in Ostasien das weltweit größte Marktpotenzial für Solarglas bedient werden.
Solarglas wird als Abdeckung von kristallinen Photovoltaikmodulen eingesetzt. Mit einer Antireflexschicht von Centrosolar Glas wird die Stromausbeute von PV-Modulen um bis zu 6 % gesteigert. Die CENTROSOLAR Tochter ist weltweit einer der Marktführer für Solarglas mit solchen Antireflexeigenschaften. Insbesondere Solarmodulhersteller mit Premium-Anspruch setzen auf dieses AR-Glas. Centrosolar Glas exportiert derzeit die AR-Gläser von ihrem Produktionswerk in Fürth, Deutschland bis in die USA und nach Ostasien. Wegen der hohen Transportkosten konnte das Marktpotenzial in Asien jedoch nicht ausreichend erschlossen werden.
Die neue Produktionslinie verfügt über eine Jahreskapazität von 1,8 Mio.m2 und dient CENTROSOLAR ab sofort zur Belieferung ihrer ostasiatischen Kunden. Ein Import nach Europa ist nicht geplant. Dieser Markt wird weiterhin vom Standort in Fürth bedient. Dazu CENTROSOLAR Vorstandsvorsitzender Dr. Alexander Kirsch: „Der asiatische Markt ist für unser Solarglas-Geschäft hochinteressant geworden. Allerdings ergibt es auf Dauer wenig Sinn, beschichtete Glasscheiben über die Weltmeere zu transportieren. Wir sind nun viel näher bei unseren asiatischen Kunden. Die Zusammenarbeit mit einem bekannten und verlässlichen Partner bei der Rohglasherstellung bringt zusätzliche Qualitäts- und Kostenvorteile.“
Über die CENTROSOLAR Group AG: Die börsennotierte CENTROSOLAR Group AG, München, (WKN 514850) ist mit über 1.000 Mitarbeitern in Europa und Nordamerika und einem Jahresumsatz von über 400 Millionen EUR (2010) einer der führenden Anbieter von Photovoltaik (PV) Anlagen für Dächer und Schlüsselkomponenten. Das Programm umfasst PV-Komplettsysteme, Module, Wechselrichter, Befestigungssysteme und Solarglas. Etwa die Hälfte des Umsatzes wird im Ausland erzielt. Es gibt CENTROSOLAR Niederlassungen in Spanien, Italien, Frankreich, Griechenland, der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien, Kanada und den USA.
CENTROSOLAR verfügt über ein Solarglaswerk in Fürth sowie ein Modulproduktionswerk in Wismar/Deutschland. Die Fertigungslinien für die Veredelung von Glas wurden in den vergangenen zwei Jahren aufgrund gestiegener Nachfrage massiv ausgebaut und erreichen nun eine jährliche Produktionskapazität von bis zu sechs Millionen Quadratmeter. Aufgrund des drastisch gestiegenen Bedarfs wurde auch die Modulproduktion massiv erweitert. Das nach DIN ISO 9001:2008 zertifizierte Modulwerk in Wismar zählt mit einer Jahreskapazität von derzeit 200 MWp zu den größten und effizientesten Fabriken Europas. Weitere Informationen unter: www.centrosolar-group.com.
Quelle: PM der CENTROSOLAR Group AG
04.05.11|15:39
PRESSEMITTEILUNG
Sunways AG: Nachfrage in den ersten Monaten 2011 geringer als erwartet
Die Sunways AG (SWW:GR, SWWG.DE, ISIN DE0007332207) hat im ersten Quartal dieses Jahres nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 22,2 Mio. € erzielt (Q1/2010: 44,3 Mio. €). Ursache für den Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr ist eine geringer als erwartete Nachfrage nach Photovoltaikkomponenten und Solarsystemen des Unternehmens. Die Gesamtleistung im ersten Quartal hat dagegen voraussichtlich 44,3 Mio. € und damit rund 90 Prozent des ersten Quartals 2010 erreicht. Der Auslandsanteil am Quartalsumsatz lag bei rund 58 Prozent (Q1/2010: 16 Prozent). Das Betriebsergebnis (EBIT) in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres erreichte nach vorläufigen Zahlen –3,5 Mio. € (2010: 4,7 Mio. €.
Ursache für die schwache Umsatzentwicklung im vergangenen Quartal sind vor allem die schwache Marktnachfrage und die daraus resultierenden hohen Lagerbestände auf den verschiedenen Handelsstufen. Wegen der im letzten Jahr zeitweise sehr beschränkten Verfügbarkeit von Solarmodulen und insbesondere Solarinvertern, hatten Großhändler und Installateure gegen Ende des Jahres 2010 Vorräte aufgebaut, die aufgrund einer schwachen Marktnachfrage in den ersten Monaten dieses Jahres nicht ausreichend abgebaut werden konnten.
Michael Wilhelm, Vorstandsvorsitzender der Sunways AG: „Bei der Planung für 2011 hatten wir nach dem starken Vorjahr und angesichts der Absenkung der Einspeisevergütung in Deutschland zum 1. Januar 2011 mit einem schwachen Start und einem negativen Betriebsergebnis in den ersten drei Monaten gerechnet. Wegen der unerwartet hohen Lagerbestände im Handel und der zurückhaltenden Nachfrage hat sich unser Betriebsergebnis jedoch schlechter als erwartet entwickelt.
“Für die Gesamtleistung des Sunways-Konzerns in den ersten drei Monaten war darüber hinaus die Lieferung von Solarzellen an LDK Solar von wesentlicher Bedeutung. Die gelieferten Solarzellen bilden den Grundstock für den Aufbau der Ende 2010 angelaufenen Modulherstellkooperation mit LDK Solar und sind das Ergebnis der in 2010 eingeleiteten, strategischen Änderung des Geschäftsmodells. Aufgrund der günstigeren Kostenstruktur wird die Wettbewerbsfähigkeit im Modulsegment nachhaltig verbessert.
Vor dem Hintergrund der schwächer als erwarteten Nachfrage in den ersten Monaten des laufenden Jahres, auch aus den europäischen Wachstumsmärkten, sowie des hohen Angebotsvolumens und des daraus resultierenden Preisdrucks rechnet Sunways nicht mehr damit, das für das Geschäftsjahr 2011 angestrebte Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich erreichen zu können. Das Ergebnisziel hält Sunways jedoch aufrecht und erwartet weiterhin eine EBIT-Marge im niedrigen einstelligen Prozentbereich.
„Um unser Ergebnisziel für dieses Jahr zu erreichen, werden wir sowohl auf der Absatzseite als auch mit Blick auf die Kosten alle erforderlichen Maßnahmen zeitnah ergreifen,“ so Michael Wilhelm, Vorstandsvorsitzender der Sunways AG.
Alle Zahlen in dieser Pressemitteilung sind vorläufig und nicht testiert. Die endgültigen Ergebnisse für das erste Quartal 2011 werden am 12. Mai 2011 veröffentlicht.
Quelle: Sunways AG
03.05.11|11:18
Bundeskanzlerin Angela Merkel muss Abschaltdaten für Atommeiler festlegen
Greenpeace berechnet Gewinne aus Atomlaufzeiten
Hamburg, 3. 5. 2011 – Im Falle eines vorzeitigen Atomausstieges würden den Energiekonzernen RWE, Eon, EnBW und Vattenfall enorme Gewinne verloren gehen. Dies zeigen Berechnungen der Umweltschutzorganisation Greenpeace. Bei dem von Greenpeace geforderten Ausstieg aus der Atomkraft bis 2015 würden die Konzerne rund 75 Milliarden Euro gegenüber der beschlossenen Laufzeitverlängerung verlieren. Bei einer Abschaltung im Jahr 2020 wären es etwa 60 Milliarden Euro. Greenpeace fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, ein Energiekonzept mit klar definierten Abschaltdaten für alle Atomanlagen in Deutschland vorzulegen und sich vom System der Strommengenberechnung zu verabschieden.
Greenpeace warnt davor, der aktuellen Ausstiegs-Euphorie ohne wenn und aber zu trauen. Die Manager und Lobbyisten der Atomkonzerne werden um jedes Jahr Laufzeit für ihre gefährlichen aber profitablen Uralt-Meiler kämpfen“, sagt Tobias Riedl, Atomexperte von Greenpeace. „Angela Merkel darf jetzt nicht noch einmal vor den Energie-Konzernen in die Knie gehen.“ Im Falle eines endgültigen Abschaltens der sieben ältesten Reaktoren und des Pannenmeilers Krümmel würden den Konzernen 25 Milliarden Euro entgehen. Für die restlichen neun Atomkraftwerken beliefe sich der ausbleibende Gewinn bei einem Ausstieg bis 2015 auf etwa 50 Milliarden Euro.
Greenpeace schätzt, dass ein Atomkraftwerk etwa eine Millionen Euro Gewinn pro Tag erzielt. Laut einer Studie des Öko-Instituts von 2009 könnte diese Summe noch höher ausfallen. Anlässlich der im vergangenen Jahr beschlossenen Laufzeitverlängerung haben alle Reaktoren Strommengen zugeschrieben bekommen. Die sieben ältesten Meiler erhielten Strommengen für umgerechnet acht Jahre, die restlichen Reaktoren für 14 Jahre.
Durch das System der Strommengen konnten die Energieunternehmen Uralt-Meiler, wie zum Beispiel Neckarwestheim 1, vor dem Abschalten sichern. Der Reaktor wurde monatelang mit minimaler Leistung gefahren, um nicht dem rot-grünen Atomausstieg zum Opfer zu fallen. „Wir brauchen klare und gesetzlich festgeschriebene Abschaltdaten für die Atommeiler. Nur so wird es Planungssicherheit für die Energiebranche und die deutsche Wirtschaft geben. Darüber hinaus erhöht sich die gesellschaftliche Akzeptanz für eine mögliche Energiewende“, sagt Riedl.
Eine kürzlich veröffentlichte Studie von Greenpeace zeigt, dass die vier großen Energieunternehmen in den letzten Jahren kaum in Erneuerbare Energien investiert haben. Deren Anteil an nachhaltig erzeugtem Strom beträgt gerade einmal 0,5 Prozent. Gleichzeitig haben die Konzerne in den letzten Jahren aber Ihre Gewinne drastisch gesteigert. Innerhalb des Zeitraums von 2002 und 2009 haben die Stromkonzerne ihre Gewinne vervierfacht.
Quelle: Greenpeace e.V.
02.05.11|16:56
Erneute Absatz und Umsatzsteigerung im 1. Quartal 2011 gegenüber Vorjahr, Ergebnis geprägt durch Preisverfall.
Ad-hoc-Meldung vom 2. Mai 2011 - Die Solar-Fabrik AG (ISIN: DE0006614712) konnte im ersten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahresquartal erneut den Absatz um ca. 27% und den Umsatz um ca. 10% auf TEUR 37.075 (Vj. TEUR 33.565) steigern. Der sich darin abbildende Preisverfall führte allerdings zu einer deutlich reduzierten Rohmarge und insgesamt zu einem leicht negativen EBIT von -442 TEUR. Zusammen mit einem leicht erhöhten Finanzaufwand ergibt sich insgesamt ein Konzernverlust in Höhe von 900 TEUR bzw. ein Verlust je Aktie von 0,07 EUR.
Der Jahresbeginn war erneut geprägt durch die politischen Diskussionen über Einspeisevergütungen und die Kosten der erneuerbaren Energien. Die Atomkatastrophe in Japan hat zwar zu einer Kehrtwende in der politischen Diskussion geführt, der Markt konnte jedoch aufgrund fehlender Gesetzgebung noch nicht darauf reagieren. Dazu gehören u.a. in Deutschland die erwartete Änderung der Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke sowie die EEG Novelle 2012 und in Italien die möglichen Änderungen zum Energiegesetz.
Der damit seit Jahresbeginn bewirkte Preisverfall konnte während des ersten Quartals nicht vollständig durch Einkaufspreise und Produktivität kompensiert werden, sondern führte zu einer um ca. 10 Prozentpunkte reduzierten Rohmarge. Das Segment Solarstromsysteme erreichte im 1. Quartal 2011 bei einem Umsatz von TEUR 36.864 lediglich ein EBIT von TEUR -377. Gleichzeitig konnte jedoch die Exportquote für die ersten drei Monate in 2011 auf über 70% deutlich ausgebaut werden. Um dem weiteren Preisverlauf kurzfristiger mit Einkaufsmaßnahmen folgen zu können, wurde in Teilbereichen der Produktion ab 1. Mai Kurzarbeit eingeführt.
Die Umsatzerlöse im Segment Solarzellenproduktion verminderten sich preisbedingt von TEUR 1.455 in Q1 2010 auf TEUR 1.308 in Q1 2011, trotz einer Produktions- und Absatzsteigerung um 17%. Aufgrund des in sämtlichen Stufen der PV-Wertschöpfungskette – und somit auch im Zellbereich – zunehmenden Preisdrucks verminderte sich das EBIT von TEUR 59 auf TEUR -67 in Q1 2011.
Trotz der schwierigen Marktsituation zum Jahresbeginn betrachtet der Vorstand das Erreichen der im Geschäftsbericht 2010 erläuterten Unternehmensziele 2011 als realistisch.
Der Quartalsabschluss für den Zeitraum 1. Januar bis 31. März 2011 wird am 12. Mai 2011 auf der Homepage der Gesellschaft veröffentlicht.
Für weitere Informationen:
Kontakt
Investor Relations
Tel.: +49-761-4000-0, Fax: +49-761-4000-199
E-Mail: investor(at)solar-fabrik.de
Solar-Fabrik Aktiengesellschaft für Produktion und Vertrieb von solartechnischen Produkten, Munzinger Straße 10, 79111 Freiburg
ISIN: DE 000 661 471 2
Börsen: Geregelter Markt/Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse
Quelle: PM der SOLAR-FABRIK AG
02.05.11|14:30
SolarWorld AG zahlt Unternehmensanleihe planmäßig zurück - Laufzeit von Inhaber-Teilschuldverschreibungen endet nach sieben Jahren
Sieben Jahre nach ihrem Emissionsstart am 2. Mai 2004 endet heute die Laufzeit einer Unternehmensanleihe der SolarWorld AG. Der Konzern bot 2004 Inhaber-Teilschuldverschreibungen mit einer jährlichen Verzinsung von sieben Prozent an. Das Volumen betrug 25 Mio. €, die das Unternehmen den Anlegern nun planmäßig zurückzahlt. „Wir haben das Vertrauen erfüllt, das die Investoren in unser damals noch junges und recht unbekanntes Unternehmen gesetzt haben“, sagt Dr.-Ing. E.h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. „Durch unsere langjährige solide Finanzierung haben wir uns einen guten Namen am Kapitalmarkt erarbeitet.“
Die Anleihe erbrachte den Anlegern eine sichere Rendite, und durch sie war die SolarWorld AG in der Lage, ihre Kapitalbasis zu verbreitern und die Wachstumsziele in einem stark expandierenden Marktumfeld konsequent umzusetzen. „Gemessen am Jahresumsatz 2004 mit 199,9 Mio. € war die 25-Millionen-Anleihe ein wichtiger Baustein für die Finanzierung weiteren Wachstums“, erklärt Philipp Koecke, Finanzvorstand der SolarWorld AG, die 2010 einen Umsatz von mehr als 1,3 Milliarden € erzielte. „Anleihen sind für uns als wachstumsorientiertes Unternehmen weiterhin ein interessantes Finanzierungsinstrument“, so Koecke. Erst im Januar 2010 hat der Konzern erfolgreich eine Anleihe mit einem Volumen von 400 Mio. € emittiert.
Über die SolarWorld AG: Der Konzern SolarWorld AG (ISIN: DE0005108401) ist ein weltweit führender Markenanbieter hochwertiger kristalliner Solarstromtechnologie. Seine Stärke ist die Vollstufigkeit in der solaren Produktion. Vom Rohstoff Silizium, über Wafer, Zelle und Modul bis zur schlüsselfertigen Solarstromanlage jeder Größe vereint der Konzern alle Wertschöpfungsstufen. Zentraler Geschäftsbereich ist der Vertrieb von Qualitätsmodulen an den Fachhandel und kristalliner Wafer an die internationale Solarzellenindustrie. Die Konzernzentrale ist in Bonn. Die größten Fertigungen unterhält der Konzern in Freiberg/Deutschland und Hillsboro/USA. Nachhaltigkeit ist Basis der Konzernstrategie. Unter dem Namen Solar2World fördert der Konzern Hilfsprojekte in Entwicklungsländern mit netzunabhängigen Solarstromlösungen, die beispielgebend für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung sind. Weltweit beschäftigt SolarWorld mehr als 3.600 Menschen. Die SolarWorld AG ist seit 1999 börsennotiert und heute unter anderem im Technologieindex TecDAX und im ÖkoDAX sowie im Nachhaltigkeitsindex NAI gelistet.
Quelle: SolarWorld AG
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02.05.11|14:23
In Halle B5, Stand 340 können sich Besucher der Messe über die Serviceangebote von Phoenix Solar informieren
Phoenix Solar AG präsentiert ihre Produkte und Leistungen auf der Intersolar Europe 2011
Sulzemoos 2.5.2011 / Die Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93), ein im TecDAX notiertes, international führendes Photovoltaik-Systemhaus, ist Aussteller auf der Intersolar Europe, die vom 8. bis 10. Juni 2011 in der Neuen Messe München stattfindet. In Halle B5, Stand 340 können sich Besucher über das vielfältige Angebot von Phoenix Solar informieren. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Sulzemoos bei München plant, baut und betreibt Photovoltaik-Großkraftwerke und ist Fachgroßhändler für Solarstrom-Komplettanlagen, Solarmodule und Zubehör.
„Für uns ist die Intersolar Europe die wichtigste Branchenmesse weltweit“, sagt Dr. Andreas Hänel, Vorstandsvorsitzender der Phoenix Solar AG. „Die tragischen Ereignisse in Fukushima machen deutlich, dass wir erneuerbare Energien wie die Photovoltaik schneller ausbauen und flächendeckend verwenden müssen. Damit unsere Kunden die Kraft der Sonne nutzen können, bieten wir ihnen eine Vielfalt an maßgeschneiderten Lösungen, die exakt auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Weltweit versorgen von Phoenix Solar errichtete Solarkraftwerke Tausende von Haushalten mit nachhaltiger Energie. Von unserem Know-how und unserer Expertise können sich die Besucher der Messe gerne persönlich überzeugen.“
Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen die Services, die Phoenix Solar ihren Kunden und Vertriebspartnern anbietet. Das Angebot umfasst alle Beratungs- und Dienstleistungen rund um die Photovoltaik – von der Entwicklung und Planung über die schlüsselfertige Realisierung bis hin zur Betriebsführung von Photovoltaik-Großanlagen auf dem Dach oder in Bodenmontage. Neben der Unterstützung bei der Finanzierung von Solarkraftwerken zählen auch Wartung und Instandhaltung zum Portfolio. Vertriebspartner des Unternehmens profitieren vor allem durch einen umfangreichen Partnerservice. Dieser umfasst unter anderen Logistikdienstleistungen, technische Schulungen für Vertrieb und Montage sowie eine Hotline, die schnell und unkompliziert Fragen beantwortet.
Phoenix Solar präsentiert zudem die Auslegungssoftware PVisual, die es Ingenieuren und Installateuren ermöglicht, Photovoltaikanlagen auf Dachflächen schnell und intelligent zu planen. Dabei sind die im Phoenix Solar Produktportfolio verfügbaren Solarmodule, Montagesysteme und Wechselrichter im Programm hinterlegt, so dass der Installateur seinem Kunden in einem Arbeitsschritt Planung und Objektskizze sowie fundierte Wirtschaftlichkeitsberechnungen erstellen kann.
Weitere Informationen über das Lösungsangebot und das Engagement von Phoenix Solar unter www.phoenixsolar-group.de
Über die Phoenix Solar AG
Die Phoenix Solar AG mit Sitz in Sulzemoos bei München ist ein international führendes Photovoltaik-Systemhaus. Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2010 Gesamtumsatzerlöse von 636 Millionen Euro und ein EBIT von 36,4 Millionen Euro. Phoenix Solar entwickelt, plant, baut und übernimmt die Betriebsführung von Photovoltaik-Großkraftwerken und ist Fachgroßhändler für Solarstrom-Komplettanlagen, Solarmodule und Zubehör. Führend ist der Konzern in der Photovoltaik-Systemtechnik. Dabei liegt der Fokus auf der konsequenten Senkung der Systemkosten. Mit einem deutschlandweiten Vertrieb und Tochtergesellschaften in Spanien, Italien, Griechenland, Frankreich, Singapur, Malaysia, Oman, Australien und den Vereinigten Staaten von Amerika hat der Konzern derzeit über 400 Beschäftigte. Die Aktien der Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93) sind im regulierten Markt (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und gehören dem Technologieindex TecDAX der Deutschen Börse AG an.
Quelle: Phoenix Solar AG
02.05.11|11:29
Solarstrom leistet Beitrag zur Netzstabilität bei Umbau des Energiesystems
Derzeit wird über die Folgen möglicher Instabilitäten im Stromnetz aufgrund von Erneuerbaren Energien berichtet und hier insbesondere Solarstrom aufgeführt. Dabei trägt Photovoltaik schon heute zur Netzstabilität bei. „Solarstrom leistet mit den Möglichkeiten intelligenter Regelungs- und moderner Systemtechnik einen aktiven Beitrag zur Netzintegration. Dazu gehören die Bereitstellung von Blindleistung auf der einen und Maßnahmen zur Optimierung des Eigenverbrauchs sowie immer genauere Prognosemöglichkeiten auf der anderen Seite“, so Jörg Mayer, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft e.V. Jahrzehntelang haben die Betreiber der Stromnetze vorgeschrieben, dass Solarstromanlagen einheitlich bei einer Frequenz von 50,2 Hertz (Hz) abgeschaltet werden müssen. Mit einer von der Branche vorgeschlagenen Lösung wird dieses Problem jetzt entschärft, bis eine neue Norm in Kraft tritt. Mayer: „Wir haben schon seit Jahren darauf gedrängt, dass diese Regelung aufgehoben wird,...
Derzeit wird über die Folgen möglicher Instabilitäten im Stromnetz aufgrund von Erneuerbaren Energien berichtet und hier insbesondere Solarstrom aufgeführt. Dabei trägt Photovoltaik schon heute zur Netzstabilität bei. „Solarstrom leistet mit den Möglichkeiten intelligenter Regelungs- und moderner Systemtechnik einen aktiven Beitrag zur Netzintegration. Dazu gehören die Bereitstellung von Blindleistung auf der einen und Maßnahmen zur Optimierung des Eigenverbrauchs sowie immer genauere Prognosemöglichkeiten auf der anderen Seite“, so Jörg Mayer, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft e.V.
Jahrzehntelang haben die Betreiber der Stromnetze vorgeschrieben, dass Solarstromanlagen einheitlich bei einer Frequenz von 50,2 Hertz (Hz) abgeschaltet werden müssen. Mit einer von der Branche vorgeschlagenen Lösung wird dieses Problem jetzt entschärft, bis eine neue Norm in Kraft tritt.
Mayer: „Wir haben schon seit Jahren darauf gedrängt, dass diese Regelung aufgehoben wird, da sie der Rolle von Solarstrom bei der Energieversorgung nicht gerecht wird. Diese von den Netzbetreibern festgelegte, starre Abschaltgrenze stammt aus einer Zeit, als sie der Photovoltaik nur einen vernachlässigbar geringen Anteil der Stromproduktion zugetraut haben.“ Inzwischen seien über 17,5 Gigawatt Solarstrom am deutschen Netz angeschlossen, Photovoltaik müsse daher aktiv in das Netzmanagement einbezogen werden.
Die Solarbranche hat bereits reagiert: Größere Photovoltaik Anlagen am Mittelspannungsnetz werden schon länger mit intelligenter Regelungs- und Systemdienstleistungstechnik installiert. Ab Mai 2011 liefern mindestens zehn Hersteller von Photovoltaik Wechselrichtern ihre Produkte freiwillig ab Werk mit angepasster Überfrequenzabschaltung aus. Wechselrichter sind Geräte, die von Solarzellen erzeugten Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom umwandeln, Anlagen steuern und überwachen und die Verbindung zum Stromnetz herstellen.
Bereits 2010 hatte die Branche eine Lösung angeboten. Diese sollte vermeiden, dass neu installierte Anlagen weiterhin von dieser nicht mehr zeitgemäßen Regelung betroffen sind. Der BSW-Solar begrüßt daher ausdrücklich die jetzt gültige Lösung zur Überfrequenzabschaltung vom FNN (Forum Netztechnik/Netzbetrieb im Verband der Elektrotechnik - VDE). Diese gilt in Form eines technischen Hinweises, bis die VDE/FNN-Anwendungsregel „Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz“ verbindlich wird. Das ist voraussichtlich Januar 2012 der Fall. Die Lösung sieht eine variable, herstellerseitige Einstellung der Überfrequenzabschaltung zwischen 50,3 Hz und 51,5 Hz vor.
„Damit wollen wir uns unserer Verantwortung für die Netzstabilität stellen und die Voraussetzung für die Integration großer Solarstrom-Leistung am Netz schaffen“, so Mayer.
Gemeinsam mit einem Übertragungsnetzbetreiber und in enger Abstimmung mit dem Bundesumweltministerium hat der BSW-Solar ein Gutachten in Auftrag gegeben, das klären soll, in welchem Umfang eine Nachrüstung von Photovoltaik Anlagen ab 2012 notwendig ist. Das bedeutet, es wird ermittelt, bei welchen Geräten die Umrüstung tatsächlich sinnvoll ist. Dies wird abhängig von dem Alter und der Größe der Anlage sein.
„Es handelt sich hierbei ausdrücklich nicht um eine Rückrufaktion für Wechselrichter Die Geräte sind stets nach den aktuellen Vorschriften der Netzbetreiber eingestellt und ausgeliefert worden“, stellt Bernd Engel , Sprecher des Arbeitskreises Netzfragen im BSW-Solar, klar. Photovoltaik Anlagen, die ab Herbst 2009 an das Mittelspannungsnetz angeschlossen sind, sind ohnehin nicht betroffen.
Ebenfalls Gegenstand der Untersuchung ist, welchen technischen und finanziellen Aufwand dies nach sich zieht. Der BSW-Solar setzt sich aktiv dafür ein, dass dabei die Prinzipien des Bestandschutzes und der Investitionssicherheit berücksichtigt werden.
Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)
30.04.11|11:43
S.A.G. Solarstrom AG: 12 MWp des 48-MWp-Photovoltaik-Projektes in Italien am Netz
Freiburg, 29. April 2011. Die S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702 100, ISIN: DE0007021008), Freiburg, hat heute den ersten Bauabschnittes des 48-MWp-Photovoltaik-Projektes in der Region Venedig, Norditalien, fertiggestellt. 12 MWp wurden über das eigens für dieses Projekt gebaute, hochmoderne Umspannwerk an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Damit hat die S.A.G. Solarstrom AG für diese 12 MWp den aktuell gültigen Einspeisetarif in Höhe von 0,297€ pro kWh gesichert. Der Bau des Großprojektes war in den vergangenen Wochen beschleunigt worden, weil die italienische Regierung Änderungen des Einspeisetarifs zum 1. Juni 2011 angekündigt hatte.
„Wir haben mit der Fertigstellung der gesamten notwendigen Infrastruktur und dem Netzanschluss der ersten 12 MWp einen wichtigen Meilenstein in diesem Projekt erreicht“, so Dr. Karl Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der S.A.G. Solarstrom AG. „Nach wie vor ist der Netzanschluss in Italien für viele Photovoltaik-Projekte eine große Herausforderung. Umso erfreulicher ist es, dass wir unter diesen durchaus nicht einfachen Marktbedingungen den Anschluss sogar früher als ursprünglich geplant realisieren konnten.“
Die Photovoltaik-Anlage entsteht auf einer Grundfläche von 150 ha und soll nach derzeitigem Planungsstand bis Ende August fertiggestellt werden. Mit 48 MWp wird die Anlage jährlich 64.000 MWh Strom erzeugen und kann damit 14.000 Vier-Personen-Haushalte versorgen. Um einen schnellen und sicheren Netzanschluss der Anlage zu ermöglichen, hat die S.A.G. Solarstrom AG in Rekordzeit ein eigenes Umspannwerk gebaut, das den direkten Anschluss der Anlage und die Einspeisung des Stroms in das Hochspannungsnetz ermöglicht.
Das erweiterungs- und lastmanagementfähige Umspannwerk ist eines der modernsten in Italien. Es wird planmäßig an die italienische Terna S.P.A. veräußert werden, die die Station bereits technisch ab- und in Betrieb genommen hat.
Über die S.A.G. Solarstrom AG
Die S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702 100, ISIN: DE0007021008), Freiburg i. Br., ist herstellerunabhängiger Anbieter von individuell für den Kunden konfigurierten, qualitativ hochwertigen Photovoltaik-Anlagen. Die Unternehmensgruppe errichtet national und international effiziente Anlagen in allen Größenordnungen. Mit eigenen Anlagen produziert das Unternehmen nachhaltig Solarstrom.
Zum Leistungsportfolio der S.A.G. Solarstrom AG gehören außerdem Dienstleistungen rund um den gesamten Lebenszyklus von Photovoltaik-Anlagen, darunter Prognose- und Energieservices, Ertragsgutachten, Fernwartung und Instandhaltung sowie Versicherung und Finanzierung. Der Konzern bietet damit eine umfassende Photovoltaik-Wertschöpfungskette vom Ertragsgutachten über Planung, Bau, Betrieb, Überwachung bis hin zu Optimierung, Repowering oder Rückbau.
Das Unternehmen wurde 1998 gegründet und zählt zu den Pionieren der Solarbranche. Rund 200 Spezialisten arbeiten an den vier Standorten in Deutschland sowie bei den ausländischen Tochtergesellschaften.
Die S.A.G. Solarstrom AG ist im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse sowie nach dem Regelwerk M:access der Börse München notiert.
Weitere Informationen: www.solarstromag.com
S.A.G. Solarstrom AG
Sasbacher Straße 5
79111 Freiburg
Quelle: S.A.G. Solarstrom AG
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29.04.11|09:40
Solar-Aktien profitieren von Total - Einstieg bei SUNPOWER: SOLARWOLRD AG, Q-CELLS SE, PHOENIX SOLAR AG, SME SOLAR führen TecDAX an
Gewinner: SOLARWORLD AG +6,99 %, Q-CELLS SE +5,93 %, SMA SOLAR TECHNOLOGY AG +5,77 %, GIGASET AG +3,30 %, PHOENIX SOLAR AG +3,32 %.
Verlierer: ADVA AG OPTICAL NETWORKING -0,49 %, CARL ZEISS MEDITEC AG -0,65 %, DIALOG SEMICONDUCTOR PLC -0,92 %, SUESS MICROTEC AG -1,20 %, ROTH & RAU AG -1,84 %.
Gewinner: SOLARWORLD AG +6,99 %, Q-CELLS SE +5,93 %, SMA SOLAR TECHNOLOGY AG +5,77 %, GIGASET AG +3,30 %, PHOENIX SOLAR AG +3,32 %.
Verlierer: ADVA AG OPTICAL NETWORKING -0,49 %, CARL ZEISS MEDITEC AG -0,65 %, DIALOG SEMICONDUCTOR PLC -0,92 %, SUESS MICROTEC AG -1,20 %, ROTH & RAU AG -1,84 %.
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29.04.11|07:31
TOTAL diversifiziert sich weiter
Solar: Total kauft Mehrheit an US-Solarkonzern SunPower Corp
Von:comcenture-Redaktion
Der französiche Energiekonzern Total baut seine Aktivitäten im Bereich der Erneuerbaren Energien aus und übernimmt eigenen Angaben zufolge 60% der Anteile an dem US-Solarunternehmen Sunpower Corp. Total zahlt 23,25 Dollar pro Aktie. Damit liegt der Kaufpreis bei insgesamt knapp 1,4 Milliarden Dollar.
Mitte des Monats hatte Total bereits angekündigt das französiche Solarunternehmen TENOSOL zu 100 Prozent übernehmen zu wollen. Dafür erwirbt der drittgrößte Ölkonzern Europas 50 Prozent der Anteile seines bisherigen Mitgeselllschafters EFD ENR.
Der französiche Energiekonzern Total baut seine Aktivitäten im Bereich der Erneuerbaren Energien aus und übernimmt eigenen Angaben zufolge 60% der Anteile an dem US-Solarunternehmen Sunpower Corp. Total zahlt 23,25 Dollar pro Aktie. Damit liegt der Kaufpreis bei insgesamt knapp 1,4 Milliarden Dollar.
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